Donnerstag, 16. Oktober 2014

Sunridge Dairy - Teil 2

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Die Kennzahlen der Sunridge Dairy sind beeindruckend: 12.400 kg Jahresleistung, bei jedoch recht dünnen Inhaltsstoffen von 3,65 % Fett und 3,10 % Eiweiß. Die Zwischenkalbezeit liegt um die 400 Tage und die Pregnancy-Rate bei 32%, wobei vor allem der geringere Hitzestress im Sommer beiträgt, es ist zwar sehr heiß (bis 40°C) aber die Luftfeuchtigkeit niedrig.

Der bis dahin größte Melkstand, den ich gesehen hatte. Ein Doppel-45-Side-by-Side von WestfaliaSurge. Mit ebenerdigem Eingang aber ohne Hubboden, dies ist die Standardbauweise in Idaho. Mit 4 Melkern und einem Treiber (Pusher genannt) werden die 3.100 laktierenden Kühe dreimal täglich gemolken. Das macht an die 450 stündlich! Entsprechend flink sind die Melker, mit Vorsprühen der Zitzen, Vormelken, Abputzen und Ansetzen mit dem mexikanischen Melkergriff waren es für 12 Kühe gestoppte 2:30 min!
Um mit beiden Händen gleichzeitig die Euter abputzen zu können, werden die Tücher auf dem Kopf getragen:





















Was man gut übernehmen könnte: Die Ohrmarken mit groß geschrieben Ziffern, die sehr gut lesbar sind und dazu den Betriebsnamen enthalten. Daneben ist die Transponderohrmarke für die Tiererkennung:





















Äußerst rational: Der Herdsman impfte die Trockensteher. Mit einem Lesegerät wurde der Transponder jeder Kuh erfasst. Wenn diese in den Listen vermerkt war kam das Signal zum Spritzen über den Kopfhöhrer und per Knopfdruck am Lesegerät erfolgte die gesamte Dokumentation. Für die ausufernde deutsche Bürokratie wäre sowas genau passend:

Benjamin



Mittwoch, 15. Oktober 2014

Gruß von Gisela

Gisela hat sich über die Grüße gefreut und grüßt hiermit zurück:

Benjamin




Dienstag, 14. Oktober 2014

Sunridge Dairy - Teil 1

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Die erste Station auf der Reise war die Sunridge Dairy der Familie Kroes. Zur Einstimmung auf Idaho ein riesiger Betrieb mit 3.450 Kühen, den wir nach einer Woche aber als klein eingestuft hätten.
Hier sahen wir erstmals die charakterischen Merkmale der Milchviehbetriebe in Idaho:
- Hoher Flächenbesatz: Hier für die Kühe mit Nachzucht über 500 lbs (225 kg) 1.200 ha als Futtergrundlage, Kraftfutter wird komplett zugekauft und große Mengen Luzerneheu
- Laufställe und Open Lots als unterschiedliche Haltungsverfahren nebeneinander.
- Güllewirtschaft mit Flush-Systemen und Gülleabsaugung.
- Große Side-by-Side-Melkstände.
- Als Arbeitskräfte fast nur Mexikaner.
- Alle Arbeiten an den Kühen im Fressgitter.

Open Lot für die Trockensteher neben einem der Laufställe, mit Fressgittern für jede Kuh und Sonnenschutzdach:



















Der Stall mit den Transitkühen und dem Abkalbebereich, mit 185 m doch recht kurz. Die Laufställe sind eigentlich allesamt Doppel-2-Reiher mit gegenständigen Boxen und leichter Gebäudehülle:




















Typischer Güllesauger beim Entleeren an der Güllelagune: Ein Loewen Honey Vac 5000 (19 m³), durch den unten montierten Schieber wird die Gülle auf dem Laufgang zusammengeschoben und per Vakuum ins Fass gesaugt. Davor halt ein "kompakter" Stalltraktor (John Deere 8300, 170 kW):

 Benjamin




Montag, 13. Oktober 2014

Idaho-Wochen beim Kuhblog

Nun bin ich wieder daheim nach der Studienreise von der RinderAllianz nach Idaho. Die Reise war sehr erfolgreich, es gab sehr viele interessante und beeindruckende Sachen zu sehen. Die Gruppe war super, lauter Milchviehprofis aus dem Nordosten und hochdiszipliniert, auch wenn das Programm nicht ganz so straff war wie teilweise im Studium.
In den nächsten Wochen werden ich hier über die einzelnen Besichtigungen schreiben.

In einem typischen Quarter-Mile-Barn für 1.400 Kühe. Eine viertel Meile lang, um die 400 m, mit 4 Gruppen zu je 350 Kühen. In eine einzelne würden alle Boberower Kühe passen. Und bei bis zu 29 Grad und knaller Sonne kriegt man auch im Oktober einen Sonnenbrand und von den ganzen Klimaanlagen überall noch Schnupfen dazu:

Benjamin











Nachtrag: Dies ist der Übersichtspost zur Idaho-Serie.

Das sind die anderen Posts der Serie:
Sunridge Dairy; 3.450 Kühe;  Post vom 07.10.2014; Post vom 14.10.2014
Melkstand der Sunridge Dairy; Doppel-45-Side-by-Side; Post vom 16.10.2014
Oppedyk Dairy; 2.500 Kühe;  Post vom  07.10.2014; Post vom 17.10.2014
Fütterung und Melkstand (Doppel-30-Side-by-Side) Oppedyk Dairy; Post vom 19.10.2014 
Aardema Calf Ranch; 8.600 Aufzuchtkälber; Post vom 19.10.2014, Post vom 21.10.2014
Westpoint Farms; 6.000 Kühe, 2x Doppel-35-Side-by-Side. Post vom 22.10.2014; Post vom 23.10.2014
Kulturprogramm: Shoshone Falls Post vom 26.10.2014
Kulturporgramm: Snake River Canyon Post vom 26.10.2014
Midway Dairy; 3.000 Kühe, Doppel-50-Side-by-Side; Post vom 27.10.2014; Post vom 29.10.2014 
80.000t-Maissilo der Double A Dairy; Post vom 30.10.2014 
Melkstände der Double A Dairy, 4x Doppel-50-Side-by-Side; Post vom 01.11.2014 
Double A Dairy, 14.000 Kühe; Post vom 01.11.2014
Abkalbestall der Double A Dairy, Post vom 10.10.2014, Post vom 02.11.2014
Si-Ellen Farms, 7.500 Kühe Post vom 11.10.2014, Post vom 04.11.2014
Abkalbestall der Si-Ellen Farms Post vom 05.11.2014
Big Sky Dairy, 5.500 Kühe Post vom 07.11.2014
Biogasanlage und Futterhalle Big Sky Dairy Post vom 10.11.2014
Fazit aus Idaho Post vom 11.11.2014

Samstag, 11. Oktober 2014

Schweizer Präzision

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Heute war der letzte Tag mit Farmbesichtungen. Auf dem Programm standen zwei "mittelgroße" Betriebe mit jeweils um die 6.000 Kühen.
Zuerst bei dem Hof einer ursprünglich aus der Schweiz stammenden Familie. Was man sofort sah, als man auf die Anlage kam: Alles extrem sauber und aufgeräumt. Auch wenn die Open Lots mit den Kühen unter freiem Himmel und die amerikanischen Produktionsstandards so etwas nicht vermuten lassen. Dazu sehr ehrlich bei den Antworten auf verschiedenste Fragen und die Erkenntnis, dass ein auf Bewässerung basierender Futterbau für eine halbe Million Kühe in Idaho langfristig nicht funktionieren wird.
Danach auf einem Hof, auf dem ausschließlich melkende Kühe eines "Kombinats" stehen. Der Chef sieht sich als Verlust-Experte zur Mobilisierung versteckter Potentiale, was man an seinem Detailwissen über alle Prozesse merkte. So wurde z.B. durch den Bau einer riesigen Futterhalle die Verluste an Kraftfutter aufgrund des Wüstenwindes von 8 - 9 auf 0,25 % gesenkt.
Morgen dann (aktuell 23:00 Ortszeit) geht es wieder nach Boise und am Sonntag und Montag nach Deutschland.

Benjamin

Freitag, 10. Oktober 2014

Alle 30 Minuten ein Kalb

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Ich hatte mir schon öfter überlegt, wie der perfekte Abkalbestall auszusehen hat. Und da bräuchte man eigentlich rund um die Uhr zwei Personen und wäre damit in Größenordnungen jenseits allem in Deutschland. Heute aber habe ich einen solchen Stall gesehen und zwar bei der Double A Dairy in Jerome, Idaho. Dort sind sogar stets 3 - 4 Arbeiter für täglich 50 Kälber von 14.000 Kühen zuständig. In einer Durchtreibeanlage mit 4 Plätzen werden die Kühe gemolken, kontrolliert und ggf. Geburtshilfe geleistet.
Fotos folgen!

Benjamin

Dienstag, 7. Oktober 2014

Live aus Idaho

 - zur Übersicht der Idaho-Serie -> hier-

Dank WLAN im Bus kann ich mich jetzt mal live aus Idaho melden. Haben hier fünf Uhr Ortszeit, noch 25 Grad und wolkenloser Himmel. Kamen heute Nacht nach 29 h Reise mit Umsteigen in Amsterdam und Minneapolis in Boise, der Hauptstadt Idahos an. Am heutigen Tag standen zwei Höfe auf dem Programm, einer mit 3.500 Kühen, klassischem Liegeboxenställen und Doppel-45er-Melkstand sowie dann ein Hof mitten in der Wüste 2.500 Kühe, außer Melkstand (D30SbS) und Abkalbestall nur ein paar Sonnenschutzdächer und ansonsten "Freiluft-Kompoststall".
Fotos folgen, wenn ich wieder daheim bin.

Benjamin


Samstag, 4. Oktober 2014

Blog-Pause

Bevor jetzt manche treue Leser sich in den nächsten Tagen Sorgen machen, warum es keine neuen Posts gibt: Ab morgen bin ich auf einer Studienreise in den USA (fremde Kühe ankucken) und werde erst in der übernächsten Woche zurück sein. Aber dafür wird es dann viele Fotos und Geschichten geben.

Benjamin

Straßenbau

Wo man beim Autobahnbau nach mittlerweile einem Jahr doch schon den Baufortschritt erkennen kann gibt es aktuell eine viel spannendere Baustelle. Und zwar wird aktuell die Zufahrt zur Futterhalle in Boberow befestigt. Bei elf Futtermischwagenladungen am Tag und morgens dem Zug mit der Silage sowie unzählige Mal der Teleskoplader ist der Weg ziemlich zerfahren und versinkt im Winter dann im Schlamm.
Bevor sich dieses Jahr dann wieder einige Sattelzüge festfahren wird der Weg jetzt von der Baubrigade ausgebaut mit den altbewährten Fahrbahnplatten aus dem Lagerbestand.

Benjamin

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Überdurchschnittlich!

Der Jahresbericht des LKV für 2014 ist zwar noch nicht veröffentlicht, aber wenn ich von der letzten MLP-Auswertung ausgehe so sind die Boberower Kühe im letzten Kontrolljahr trotz einem fütterungsbedingten Einbruch überdurchschnittlich gut gewesen!
Die Leistung lag bei 9.066 kg mit 3,98 % Fett und 3,53 % Eiweiß, macht 9.120 kg ECM und 681 FEK. Letztes Jahr waren es 9.001 kg mit 3,92 % Fett und 3,51 % Eiweiß, entspricht 8.980 kg ECM und 669 FEK.
Im letzten Kontrolljahr lagen die Brandenburger Kühe bei 676 FEK, und ich gehe nicht davon aus, dass es um mehr als 5 kg gestiegen ist.
Mit dem letzten Jahr als Vergleich wären die Boberower Kühe also besser als alle Brandenburger, die Prignitzer (667 FEK) und die der Größenklasse 200 - 500 Kühe (670 FEK), aber etwas geringer als alle Herdbuchkühe (690 FEK) und alle schwarzbunten Holsteins (683 FEK).
Und auch die Kennzahlen zu Fruchtbarkeit und Nutzungsdauer sind leicht überdurchschnittlich.
Bloß das Niveau der eingesetzten Bullen ist im Vergleich zum letzten Jahr von den besten 25% auf Durchschnitt, Lonar und Guarini als töchtergeprüfte Bullen haben es nach unten gezogen.

Benjamin

Dienstag, 30. September 2014

Warteschlange

Da die Tankstelle am Stützpunkt aktuell leer ist wurde der Tankanhänger zur Milchviehanlage gefahren. Und bevor dann in der Mittagspause die Traktoren von den umliegenden Feldern zum Tanken kommen und wieder nichts übrig ist wurde morgens alles aufgefüllt, was Diesel braucht. Da bildete es sich eine entsprechende Schlange, auch weil es mehr Gerätschaften wie Fahrer waren: Teleskoplader, Hoflader und Frontladertraktor (Käse-Trecker), der Valtra mit dem Mischwagen kam kurz später und dazwischen doch schon ein Traktor vom Pflanzenbau, sodass es schon wieder knapp wurde.

Benjamin

Samstag, 27. September 2014

Nach Schleswig - Teil 4

Als letzte Station stand ein Besuch bei Jahnkes Ziegenkäse an.
Mitten in Angeln gelegen hält Familie Jahnke natürlich Angler Rotvieh. Wichtiger sind aber die Weißen Deutschen Edelziegen, die die Milch für den Ziegenkäse liefern. Was vor 10 Jahren mit 4 Altziegen begann ist heute einen aus eigener Remontierung auf 46 Ziegen samt Nachzucht angewachsene Herde.
Gearbeitet wird mit einer engen Saisonablammung im Februar/März, aktuell läuft also der Bock mit. Entsprechend wird auch die ganze Herde vor der Ablammsaison den Winter über trockengestellt.

























Das Melken erfolgt in einem Doppel-8-Swingover-Melkstand, was dann vier Eimermelkmaschinen mit je zwei Melkzeuge (zu 2 Zitzenbechern) sind. Und beim Melken spielen die Ziegen ihre Vorteile voll und ganz aus: Ein Begrenzungsrohr ist nicht nötig, fällt eine in die Grube, kann sie einfach zurück aufs Podest gehoben werden. Und Kot ist überhaupt kein Problem, käme nur alle paar Monate mal vor und dann reicht auch ein Handfeger.


Die Milch wird in der Hofmolkerei mit angeschlossenen Reiferäumen zu verschiedensten Käsesorten, Butter und auch Eis verarbeitet und im Hofladen verkauft.

Weitere Infos unter: www.jahnkes-ziegenkaese.de

Benjamin

Donnerstag, 25. September 2014

Nach Schleswig - Teil 3

Bei der Exkursion gab es auch einen kulturellen Teil; und zwar mit dem Schiff zur Hallig Hooge im nordfriesischen Wattenmeer. Das Wetter war gut, kein Regen sondern dichter Nebel.
Die Hallig hat seit rund 100 Jahren einen Sommerdeich, sodass sie nur noch bei Sturmflut einige Male im Jahr übeflutet wird. Die Häuser stehen in kleinen Weilern auf den höhergelegenen Warften. Außerhalb dieser gibt es keine Bäume sonder nur plattes Land und Priele:





















Milchkühe gibt es dort keine, nur einige Dutzend Fleckviecher und Fleischschafe, die in unmittelbarer Nähe zum Meer grasen:





















Wieder auf dem Festland gab es noch einen kurzen Abstecher nach Husum, der Kreisstadt Nordfrieslands, wo man im Innenhafen gut das "ständige Theater mit dem Wasser - mal da, mal nicht da" sehen konnte:

Benjamin


Mittwoch, 24. September 2014

Nach Schleswig - Teil 2

Als nächste Station stand der Ellbekhof an, ca. 10 km südlich von Flensburg gelegen. 
Wie bei vielen Höfen in der Gegend üblich wegen der großen Konkurrenz zu den Biogasanlagen mit einem recht hohen Viehbesatz und ausschließlich Futterbau. Die Böden sind von der Qualität ähnlich wie in der Prignitz aber mit um die 800 mm Niederschlag anderthalb mal so viel Wasser.
Unter geographische Besonderheit kann man auch zählen, dass für den Wegebau Miesmuschelschalen genommen werden.
Die über 10.000 kg Herdenleistung sah man den Kühen deutlich an: Alle sehr großrahmig und daher das entsprechende Futteraufnahmevermögen. Bei den Gewichten verschätze ich mich oft, aber das Durchschnittsgewicht liegt in dieser Herde über 700 kg.

Für Brandenburger ein ungewohntes Sammelsurium an Ställen aus verschiedenen Jahrzehnten. Der neuste der Ställe ist ganz modern hell und luftig. Die Tiefboxen werden mit Gärresteseperat eingestreut, das von einer Biogasanlage bezogen wird, die ausschließlich Nawaro vergärt. Und mit der dortigen Trocknung dann auch wirklich schön trocken, manche (mit anderer Einstreu daheim...) meinten sogar zu trocken.





















Dass der Betriebsleiter selbst mal in Brandenburg tätig war erkannte man an der restaurierten Tür der alten Milchkammer. Da gibt man sich halt nicht mit einem Miele- oder Westfalia-Schild zufrieden.

Benjamin



Nach Schleswig

Dieses Wochenende war ich mit auf der Jahresexkursion des Rinderzucht- und Besamungsverein Prignitz nach Schleswig.

Erste Station war der Hof der Familie Schwarten. Vor der Wende waren sie der größte Milchviehbetrieb Westdeutschlands, ohne eigene Nachzucht ganz auf die Milchproduktion spezialisiert.
Heutzutage dagegen sind sie weitaus breiter aufgestellt mit Jungvieh, einer großen Biogasanlage, Lohnunternehmen und außerlandwirtschaftlichen Aktivitäten.
Im Kuhstall wurde das Melkkarussell 2006 durch 6 Lely Astronaut A3 ersetzt, in jedem der Häuser stehen 2 Stück:




 















Neben den üblichen Substraten kommen auch Zuckerrüben in die Biogasanlage. Es wurden gerade 4.000t gewaschen und gemust:

Benjamin

Donnerstag, 18. September 2014

Maiszeit

Die Silomaisernte ist nun im vollen Gange.
Das Foto machte ich heute Morgen um halb neun, als das erste Stück des kleineren Silos in Boberow zugedeckt wurde. Passen so an die 3.500 t rein, oder auch 4.500 t, aber was sind denn schon 1.000 t...
Der Scheibencracker funktioniert auch, nachdem das letztes Jahr wegen den fehlenden Körner nicht zu sehen war.
Nachmittags verzögerte es sich etwas, weil die Kolonne umsetzen musste. Eine der Mutterkühe war ausgebüxt und hatte sich in einem Maisbestand versteckt. Bloß blöd, wenn dann ein "motorisiertes Suchkommando" kommt und den Mais weghäckselt.

Benjamin


Mittwoch, 17. September 2014

Maisfeldtag

Heute fand der Maisfeldtag von RAGT auf dem Demonstrationsfeld in Zapel statt.
Der interessanteste Teilaspekt dabei war die Vorstellung des Versuchsabschnitts einer Mischkultur aus Mais und Feuerbohnen, die zur Proteinerhöhung in der Silage dienen. Halt ganz im Trend des einheimischen Eiweißfutteranbaus.
Die Bohnen wurden zwei Wochen nach dem Mais gesät, dass dieser einen Vorsprung hat und den Bohnen als Stützpflanze dienen kann. Von der Aussaatmenge wurde 1/4 der Maiskörner durch Bohnen ersetzt.
Bei dem ca. 50 m² großen Versuchsabschnitt war aber nach starkem Rehbefall von den Bohnen nicht mehr allzuviel vorhanden und man konnte das Zuwuchern der Maispflanzen nur erahnen.
Da die Feuerbohne aber eine extreme Streuung im Kaliber hat bereitet dies den Sämaschinen in der Vereinzelung Probleme, sodass im Praxiseinsatz auf die Deutsche Stangenbohne gewechselt werden soll. Für das nächste Jahr ist ein Versuchsanbau im kommerziellen Maßstab irgendwo in der Gegend geplant.

Benjamin





Mondscheinlese

Da war ich gerade passend im Herbst in der alten Heimat, um nach zwei Jahren Pause mal wieder beim Traubenlesen zu helfen. Wenn auch es nur ein Maischewagen voll war. Wie mittlerweile im September üblich wird auch nachts geerntet, vor allem um die kühleren Temperaturen auszunutzen, dass die Trauben nicht zu schnell anfangen zu gären.
Wurde im Mondschein geerntet, die Übersicht ist natürlich schlechter als am Tage, aber dafür im Feld nichts los und man hat Platz.


Benjamin


In Südhessen

Am  Montag war ich auf Besuch bei Familie Landau im südhessischen Groß-Gerau. Mit aktuell 14 melkenden und 2 trockenstehenden Kühe einer der wenigen Milchviehbetriebe im dortigen Gemüsebaugebiet. Aus dieser für mich doch ungewohnten Größenordnung resultieren besondere Anforderungen: Mitten in Ortslage gelegen ist die Hofstelle entsprechend eng, das Milchauto hält dann (ohne Anhänger) in der Seitestraße auf der Rückseite der Milchkammer. Auch macht es keinen Sinn für einen solchen Bestand ein Maissilo anzulegen, daher wird mit einer klassischen Sommerfütterung gearbeitet, wo es das Jahr über in der Frischvorlage von Luzerne über Mais bis zu Futterraps geht und dann im Winter verschiedene Kulturen in Wickelballen. Und das wichtigere Betriebsstandbein sind Lohnarbeiten im Landschaftspflege- und Kommunalbereich.
Zwei Drittel der Kühe auf einem Foto:




















Eine weitere Besonderheit sind die extrem schweren Böden in den ehemaligen Rheinauen mit bis zum 90 % (!) Ton. Entsprechend intensiv und aufwändig fällt die Bodenbearbeitung aus. Bei 20 cm Arbeitstiefe beim Pflügen entstehen solche Brocken, wo vom präsentierten beim Aufheben schon die Hälfte abgebröselt war. Der Koffer mit dem Feuchtigkeitsmessgerät für die Sojabohnen auf dem Nachbaracker verschwindet praktisch zwischen den Schollen:

Benjamin

Samstag, 13. September 2014

Bei Braunies Familie

Heute Morgen war ich bei Braunies Familie zum Melken. Ihre Mutter Leoni hat im Juli zum achten Mal gekalbt - das vierte Bullenkalb in Folge. Die anderen vier, ihre Schwester Latte, ihre Tochter Mai, deren Alterskameradin Sonne und die noch namenslose Nichte sind allesamt tragend und werden im Oktober und November kalben.
Wo Braunie mit der Leistung ziemlich unterdurchschnittlich lag ist bei Mai der Zuchtfortschritt voll zum tragen gekommen und sie liegt schon in der zweiten Laktation bei 15,3 kg Lebenstagsleistung! Braunie selbst hat es nur bis 13,6 geschafft.

Hier Mai links und rechts Latte:
 


















Blick über die erste Versuchsgruppe und den neuen Futtermischwagen, einen BvL Maxium 1500, beim Befüllen der Wiegetröge:

Benjamin


Mittwoch, 10. September 2014

Duckers Enkel - 2. Anlauf

Nachdem am vorletzten Wochenende auch noch Dunkel als letzte Überlebende von Duckers Enkeln von den Kühen erlegt worden war, hat jetzt am Montag Waltraud mit einem neuen Wurf nachgelegt.
Wie mein Kollege mal sagte: "Wir mühen uns mit den Kühen ab mit der Brunstbeobachtung und bei den Katzen muss nur mal der Kater vorbeischauen." Bloß bringt das alles nichts, wenn sie dann von Verlustraten unter 5 % nur träumen können.

Das Nest ist mitten in einer Liegebox, aber eine wenig frequentierte (40 cm Stufe!) und ich halte auch 5 m Sicherheitsabstand, dass sie nicht in eine unkontrollierte Ecke umzieht.

Benjamin

Dienstag, 9. September 2014

Ehemaliger Melkstand

Heute war ich bei den Überresten eines ehemaligen Melkstandes, drei Generationen vor dem sich im Bau befindlichen Karussell. Dabei handelte es um die Überbleibsel einer während der Weidesaison genutzten Weidezentrale. Auf der Betonplatte, wo wahrscheinlich der eigentliche Melkstand stand, soll ein Sortiergatter für die ortsansässige Mutterkuhherde gebaut werden. Dafür muss aber erst einmal mit dem Teleskoplader abgeschoben werden, da die Platte in den letzten Jahren total überwuchert ist. Um nicht dabei mit vier platten Reifen in den Trümmern liegen zu bleiben haben wir heute eine vorbereitende Begehung zur Begutachtung unternommen - zu Recht, denn wir fanden einige verrostete Wenderzinken.
Ohne die Kühe außenrum wirkt die Ruine des Technikgebäudes wie irgendwo in der hintersten kanadischen Provinz und nicht wie 150 m von der nächsten Straße und 500 m vom Ort entfernt. Rechts der Anbau sind die Sanitäranlagen; habe nicht genauer reingeschaut, aber bestimmt noch funktionsfähig.

Benjamin

Montag, 8. September 2014

Foto von Rebecca

Endlich gibt es mal wieder ein aktuelles Foto von Rebecca; wo sie sich die letzte Zeit immer hinter ihren Kolleginnen versteckt hatte, war sie heute mal wieder richtig fotogen drauf.
Am Sonnabend war sie nun vier Monate alt und dürfte mittlerweile um die 130 kg wiegen, was ich aber nicht nachgemessen habe.
Farblich beginnt sie vom Braunie-Schokoladenbraun langsam zu dunkeln, beim kurzen Fell am Kopf sieht man es am deutlichsten.

Benjamin

Donnerstag, 4. September 2014

Zukünftiger Melkstand

Nun gibts mal ein Foto von der Baustelle den neuen Melkstandes. Seit so zweieinhalb Monaten laufen die Bauarbeiten, bisher im Tiefbau für Fundamente, Leitungen und Güllekanäle aus der Entfernung eher unscheinbar. Aktuell wird die Gebäudehülle errichtet und man sieht die Baufortschritte deutlich.
Auf dem Foto ist die Baugrube für das Melkkarussell zu sehen. In der Mitte die Anschlüsse für die zentrale Drehkupplung und daneben die Wände für den Zugangstunnel ins Innere, da man beim Außenmelker nicht mehr über die Plattform steigen kann.

Benjamin













Nachtrag: Dies ist der Übersichts-Post der Melkhausbau-Serie.
Die weiteren Posts der Serie:
DeLaval PR3100HD in Karstädt, Post vom 23.02.2014
Halbzeit; Rohbauarbeiten; Post vom 24.10.2014 
Dach und Fassaenverkleideung, Post vom 23.11.2014 
Vor Betonieren Vor-/Nachwartebereich, Post vom 17.01.2015 
künftiges Herdenmanagerbüro, Post vom 01.02.2015
Asphaltieren Vor-/Nachwartebereich, Post vom 20.02.2015
Außenansicht März 2015, Post vom 08.03.2015 
Hofbefestigung, Einbau Flush-System, Post vom 22.03.2015
Einbau Kuhtreiber, Post vom 30.03.2015 
Außenansicht April 2015, Post vom 06.04.2015 
Selektionsbereich mit Fressgittern, Post vom 15.04.2015 
Anlieferung Dipproboter, Post vom 22.04.2015 
Einziehen Transponderohrmarken, Post vom 07.05.2015
Neues Herdenmanagerbüro, Post vom 12.05.2015
Meine private Einweihungsfeier, Post vom 25. 05.2015 
Erstes Melken, Post vom 05.06.2015
Fabienne zu Besuch, Post vom 07.06.2015 
Karussellbildschirm, Post vom 07.06.2015
Milchleistungsprüfung in Karstädt, Post vom 09.06.2015
Dipproboter in Betrieb, Post vom 10.06.2015 
Alltäglicher Wahnsinn begiint, Post vom 13.06.2015 
Erstes Trockenstelln, Post vom 18.06.2015 
Kuh steckengeblieben, Post vom 18.06.2015 
Erste Milchleistungsprüfung, Post vom 23.06.2015
Karussellbildschirm im Büro, Post vom 14.08.2015
Milchmengenmessgeräte Kalibrieren, Post vom 18.08.2015

Montag, 1. September 2014

Herbstanfang

Passend zum meterologischen Herbstanfang gab es heute früh dichten Nebel.

Hier sind die letzten Fotos vom Sommer: Die Trockensteher auf ihrem neuen "Golfplatz", nachdem das überständige Gras weggemäht wurde.



















Und Truxa ist auch in dieser Gruppe dabei. Mit ihrer aufdringlichen Art läuft sie einem über die gesamte Weide nach und die ganzen anderen Kühe folgen ihr dann. Da werde ich beim nächsten Sortieren mal versuchen allesamt ohne großen Aufwand auf dieses Weise in den Stall zu bekommen.

Benjamin

Sonntag, 31. August 2014

Als Hilfsschlosser

Da hatte ich diese Woche ein richtiges Erfolgserlebnis, dass ich was kurzerhand selbst wieder flottgemacht habe: Am Donnerstagnachmittag blieb ich mit dem Hoflader liegen. Nur noch ein Zischen und die Hydraulikfunktionen waren weg. Und irgendwo an der Hydraulikpumpe tropfte es. Da von der Werkstatt vor Feierabend niemand mehr kommen sollte wurde selbst angefangen zu schrauben. Mein Kollege als ehemaliger Gasleitungsschweißer hatte gleich das Leck gefunden; am Abgang der kleineren der beiden Hydraulikpumpen war der Dichtring gerissen. Das schraubte ich ab und holte Freitagfrüh aus der Werkstatt einen neuen Dichtring, den ich vor und nach der anstehenden Trächtigekeitsuntersuchung nebenbei einbaute. Und danach lief wieder alles rund - also den richtigen Fehler behoben.
Der Schäffer steht in Zugänglichkeit keinem Dexheimer mit 105 cm Außenbreite oder einem japanischen Kei-Car (hat schließlich einen Motor von Kubota) nach: Die Hydraulikpumpe ist so 10 cm lang, da sind kleine Hände schon von Vorteil:

Benjamin

 

Donnerstag, 28. August 2014

Gebärmuttervorfall

Am Dienstag bekam ich erstmals ein Gebärmuttervorfall mit; laut Tierarzt "mal was Spannendes". Dabei presst nach einer Kalbung die Kuh ihre Gebärmutter mit raus und diese hängt dann "linksrum" hinten dran. Die Gefahr ist, dass eine andere Kuh darauf tritt und wegen dem stark durchblutendem Gewebe die Kuh an der Verletzung verblutet. Außerdem stirbt nach einiger Zeit die Gebärmutter selbst ab, da wegen dem Linksrum die Blutgefäße abgedrückt werden.
Also hilft nur eins: Schnell wieder rein damit!
Nach einer gründlichen Reinigung damit nicht allzu viel Schmutz mit nach drinnen genommen wird stopften die Tierärzte die Gebärmutter wieder rein und ließen sie mit dem Wasserschlauch volllaufen, dass sie sich wieder richtig rum ausstülpt. Zum Schluss wurde von außen noch zugeklammert, um einen erneuten Vorfall zu verhindern.
Fotos habe ich keine davon gemacht, aber es sah ungefähr so aus: Die raushängende Gebärmutter einen halben Meter lang und 20 cm im Durchmesser, von kräftiger roter Farbe und die Karunkel fast schwarz.

Der Kuh geht es gut, hatte bisher keine Komplikationen mehr.

Benjamin

Montag, 25. August 2014

Mittagessen

Die Gruppe der altmelkenden Kühe beim Mittagessen. Aktuell sind es in dieser Gruppe um die 70 Kühe; alle die tragend sind und weniger als 30 kg Milch geben. Da das eine große Bandbreite in der Leistung ist - manche haben kurz vor dem Trockenstellen weniger als 10 kg - liegt der Gruppendurchschnitt mometan bei 21 kg.
Das bekommen die Kühe jeweils zu fressen:
 26 kg Maissilage
 15 kg Grassilage
 2 kg Gerstenstroh
 500 g Heu
 1 kg Sojaextraktionsschrot
 2 kg Rapsextraktionsschrot
 750 g Roggenschrot
 250 g Triticaleschrot
 1 kg Körnermais
 250 g Mineralfutter
 100 g Salz
Da kucken sie (fast) alle interessiert herüber und Shila (ganz rechts) sabbert:

Benjamin





Sonntag, 24. August 2014

Nach Laage - Teil 2

Bevor es morgen wieder über Rindviecher geht, gibt es jetzt noch ein paar Fotos vom Tag der offenen Tür auf dem Fliegerhorst Laage.

Transall beim Start, an den Propellerspitzen bilden sich bei annähernd Schallgeschwindigkeit gut sichtbare Luftverwirbelungen:



















Flugvorführung einer tschechischen Saab Gripen im extremen Langsamflug von um die 220 km/h:



















Der eindeutige Höhepunkt war eine MiG-29 der polnischen Luftstreitkräfte, wobei dieses einzelne Flugzeug nie in Deutschland geflogen war. Aber es war eine ganz besondere Stimmung im Publikum: "Unsere MiG ist wieder daheim in MV!". Und vom Lärm und Rauch natürlich allen anderen Flugzeugen weit überlegen:

Benjamin



Samstag, 23. August 2014

Nach Laage

An meinem freien Wochenende gab es wieder Kulturprogramm, diesmal in Richtung Kunstflug.
Das taktische Luftwaffengeschwader 73 Steinhoff in Laage veranstaltete einen Tag der offenen Tür zu einem Dreifach-Jubiläum: 10 Jahre Eurofighter, 30 Jahre Fliegerhorst Laage und 55 Jahre Bestehen des Geschwaders, dass ich noch aus den 1990ern als Jagdbombergeschwader 35 in Pferdsfeld kenne, wovon aus die damaligen Phantoms auch schwarmweise über Rheinhessen flogen.
War mal ein Gegensatz zu der Seite der Bundeswehr, die man aus den Nachrichten nur von Etatkürzungen und Standortschließungen her kennt.
Neben am Boden ausgestellten Flugzeugen gab es auch eine zweistündige Flugvorführung.



















Doch ein sehr seltenes Bild: Vier Eurofighter auf einmal; wo eigentlich bei vier Durchschnittlichen drei nie gebaut wurden:



















Formationsflug mit Tanker, hier aber mit eingezogenen Betankungsschläuchen:





















Morgen gibts noch paar Fotos!

Benjamin

Freitag, 22. August 2014

Auf Urlaub

Wir sagen als scherzhaft zum Trockenstellen "in den Urlaub schicken", weil die Kühe dann halt nicht mehr gemolken werden.
Gestern/Heute waren zwei meiner Lieblingskühe dran: Die aufdringliche Truxa und die fleißige Schecke, die nun beide ihre erste Laktation erfolgreich abgeschlossen haben.
Truxa gehört zur "Dickmilchfraktion", in 308 Tagen gab sie ca. 6.825 kg Milch mit 4,76 % Fett und 3,82 % Eiweiß, macht eine Jahresleistung von 602 kg Fett+Eiweiß und liegt damit etwas unter den durchschnittlichen 625 kg aller Erstlaktierenden. Der errechnete Kalbetermin ist der 7. Oktober, was dann 355 Tage Zwischenkalbezeit machen würde und sie 47 Tagen trockenstehen soll.
Schecke gehört zur "Dünnmilchfraktion" in 358 Tagen gab sie ca. 13.800 kg Milch mit 2,89 % Fett und 3,02 % Eiweiß, macht eine Jahresleistung von weit überdurchschnittlichen 754 kg Fett+Eiweiß. Bei ihr ist der errechnete Kalbetermin der 27. September, was 395 Tage Zwischenkalbezeit macht und sie 37 Tage trockenstehen soll  Das habe ich etwas verkürzt, denn zum eigentlich vorgesehen Termin zum Trockenstellen vor zwei Wochen lag sie noch bei 33,3 kg Tagesleistung.

Nach dem letzten Melken abends geht es dann morgens über den Hof in den Trockensteherstall. Da eigentlich alle irgendwann mal auf der Sarglebener Angewöhnungskoppel schlechte Erfahrungen mit Strom gemacht haben reicht auf beiden Seiten gespanntes Ballengarn, wenn es mal nur zwei oder drei Kühe sind auch nur auf einer Seite und bei dem seltenen Fall einer einzigen Kuh gehts auch ohne.

Benjamin

Donnerstag, 21. August 2014

Giselas Geburtstag

Vor genau einem Jahr habe ich über die Geburt von Gisela geschrieben (Post vom 21.08.2013) und ein Foto von Janus, den ich beim Fressen der Nachgeburt gestört hatte.
Heute hatte sie also ihren ersten Geburtstag und da gabs es als Schnuckes eine halbe Schaufel Schrot, weil mit der Trockensteherration bekommt sie nur noch Grobfutter. Inklusive dem Zurechtweisen der aufdringlichen Futterneider.
Und im Vergleich zu ihren ersten Tagen (Foto im Post vom 26.08.2013) hat sie sich doch ganz gut gemacht:

Benjamin