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Mittwoch, 2. Juli 2025

Geburtsnachweis Rind

Im Post über die Stallkarte (siehe Post vom 22.03.2025) hatte ich geschrieben, dass vorne die Abstammung aufgeklebt wird. Das ist der Geburtsnachweis und nicht der Abstammungsnachweis wie ich immer dazu sage. Die kommen monatlich mit dem Milchleistungsprüfbericht für die im letzten Monat geborenen Zuchtkälber um die Stallkarten anlegen zu können. 
 
Das ist exemplarisch der Geburtsnachweis von Perle (siehe Post vom 15.11.2020), mit ihrer volldigitalen Akte in HERDE ohne separate Stallkarte wurde der nie gebraucht.
 

 
 















Ganz oben links steht die Betriebsnummer vom Geburtsbetrieb, die ich wie die ganzen nicht öffentlich bekannten Ohrmarkennummern unkenntlich gemacht habe.
Oben rechts steht das Ausstellungsdatum, das ist als wenn bei der nächsten Milchkontrolle die Daten berechnet werden und dann auch die neusten Geburtsnachweise. 
 
Im oberen Kästchen steht die Rasse. 01 SBT ist schwarzbunt obwohl Perle rotbunt ist, richtig wäre 02 RBT. Das wurde falsch gemeldet. HERDE blendet automatisch schwarzbunt vor,wenn die Mutter schwarztbunt ist und der Vater schwarzbunt oder rotbunt, da schwarzbunt dominant ist. Zur Vererbung der Farben siehe Post vom 06.02.2015.
In der Mitte sind Geburtsdatum, Name, Geschlecht und die Herdbuchklasse (Herdbuch A).
Rechts steht die Ohrmarkennummer und darunter der Strichcode ist verschlüsselt auch die Ohrmarkennummer in der 15-stelligen Form (siehe Post vom 26.07.2019). 

Darunter die drei Spalten sind die Abstammung drei Generationen zurück:
1. Eltern, Vater (V) und Mutter (M)
2. Großelterm: VV, VM, MV, MM
3. Urgroßeltern: VVV, VVM, VMV, VMM, MVV, MVM, MMV, MMM 
 
Hier gehts zu Perles Abstammung: Post vom 29.07.2021.
 
Hier sind jetzt die Bullenkarten vom VIT für ihre männlichen Vorfahren verlinkt. Wenn man sich die Zuchtwerte anschaut haben die in den letzten knapp fünf Jahren mit den Zuchtfortschritt sehr stark abgenommen wenn man sie mit denen vergleicht, die damals auf dem Geburtsnachweis standen.
 
MMV: 922475 Kairo  
 
 
Benjamin
 

1497

Montag, 8. November 2021

Perles Geburtstag

Wie die Zeit vergeht! Heute wurde Perle schon ein Jahr alt.
Und wieder kann ich berichten, dass man ihren kompakten Typ mit einem Größen-Zuchtwert von 78 (siehe auch Post vom 11.01.2021) im Vergleich zu ihren Altersgenossinnen immer deutlicher sieht. Sie ist mittlerweile eine kleine Färse. Beim Gewicht kann ich es nicht genau sagen, weil sie lässt sich nicht freestyle den Brustumfang messen und ein Fressgitter gibt es in ihrer Buchte nicht.
Und was mir erst beim Bearbeiten des Fotos zu den ganzen aus ihren Kälbertagen so bewusst geworden ist: Sie ist jetzt eine "richtige" Rotbunte. Ihre Fellfarbe ist ein dunkles Rot wie bei den Rotbunten Doppelnutzung und nicht das klassische helle Rot der Red Holsteins.
 
Das Foto war eher ein Glückstreffer, denn sie war wie die anderen Färsen ihrer Gruppe ziemlich aufgemischt:
 
Benjamin 



Donnerstag, 16. September 2021

Aktuelles von Perle

Perle ist nun etwas über zehn Monate alt. 

Im Vergleich zu den anderen Färsen ihrer Gruppe ist sie als eine der jüngsten eher klein. Und ihren "kompakten" Typ (Größe 78) sieht man neben den Hochgewachsenen immer deutlicher.

In Brunst habe ich sie noch nicht gesehen, aber da geht es in der Gruppe als schon rund.

Man unterscheidet zwischen Geschlechts- und Zuchtreife. Die Geschlechtsreife ist erreicht wenn der ganze Fruchtbarkeitszyklus abläuft und die Färse fortpflanzungsfähig ist. Die Zuchtreife dagegen erst wenn die Trächtigkeit ohne Probleme für Kuh und Kalb abläuft. 

Das ist Alles hauptsächlich gewichts- und nicht altersabhängig. Die Geschlechtsreife ist zwischen 200 und 250 kg erreicht, die Zuchtreife erst mit um die 400 kg, 60 % vom ausgewachsenen Gewicht. Bei normalem Wachstum kalben sie dann erstmals mit 90 % vom Endgewicht und sie mit vier Jahren komplett ausgewachsen. Manche Betriebe fangen schon bei 380 kg mit der Besamung an, andere wiederum mit 420 - 430 kg, wie es sich bewährt hat. Auf das Alter umgelegt sagt man landläufig ab 15 Monaten, mit der heute intensiven Aufzucht sind sie teilweise schon mit 12 bis 13 Monaten soweit. Teilweise noch früher. Damit habe ich keine Erfahrungen, aber von Kollegen habe ich gehört, dass 12 Monate vor allem eine psychologische Barriere sind und unter 10 Monaten (!) wären trotz passendem Gewicht die Eierstöcke noch nicht weit genug.

Benjamin


 

Donnerstag, 29. Juli 2021

Perles Abstammung - Teil 2

Perles Stammbaum 5 Generationen zurück, mehr hat auf den Screenshot nicht draufgepasst. In alle Zweige kann ich es mindestens 3 Generationen weit zurück verfolgen. Sieben Generationen weit habe ich es aufgeschrieben, das sind dann 128 Vorfahren. Weiter zurück habe ich es nicht gemacht, weil es dann extrem unübersichtlich wird. Ich schätze, dass die am weitesten zurückzuverfolgenden Äste 12 oder 13 Generationen weit reichen.

Politisch ganz inkorrekt sind blau die männlichen Vorfahren und rosa ist weiblich, Orange ist nicht divers oder wie es landwirtschaftlich heißt Zwicke sondern von der Identität her unbekannt. Das Geschlecht ist ja biologisch vorgegeben.

Perle als Ursprung des Stammbaum hat die Nr. 0, 1 sind männlich, 2 weiblich. So hat jeder Vorfahre eine Adresse im Stammbaum, ihr Muttermuttervater Kairo hat die 221 und alle deren Adresse mit 221 beginnt sind Vorfahren von Kairo und natürlich auch Perle.

Die oberste Zeile ist die Vaterlinie und ganz unten die Mutterlinie. Dort ist bei -5 Generationen die namenlose 621 die aus Sachsen zugekauft wurde.

Eine Übersicht wie viele verschiedene Vorfahren Perle in den einzelnen Generationen hat; da bin ich doch positiv überrascht, dass bis auf eine Stelle in der Vaterlinie (Urgroßvater) die Inzucht nicht gravierend auffällt:

Generation   Vorfahren   Vorfahren bekannt  verschiedene Vorfahren

-1                    2                    2                                    2
-2                    4                    4                                    4
-3                    8                    8                                    8
-4                    16                  15                                  15
-5                    32                  28                                  27
-6                    64                  52                                  46
-7                    128                94                                  75
bis -7              254                203                                159

In der 5. Generation zurück ist O-Man auf der väterlichen wie mütterlichen Seite vertreten, der an einer weiteren Stelle in der 4. Generation steht. Storm ist einmal in der 4. und zweimal in der 6. Generation. Starbuck ist innerhalb dieser 7 Generationen noch nicht so auffällig gehäuft, einmal in der 6. und dreimal in der 7. Generation.

Von den "modernen" Bullen der 2000er hat sie neben O-Man auch Shottle und Goldwin als Vorfahren vertreten, aber nicht Bookem und Planet sowie Laudan, was für eine Brandenburger Holstein halt doch schade ist.

Benjamin


 

Montag, 26. Juli 2021

Perles Abstammung - Teil 1

Über Perles Abstammung habe ich schon mal geschrieben (siehe Post vom 17.11.2020), in dem ich schrieb, dass ich ihre Väterfolge acht Generationen weit zurück verfolgen kann.

Das ist ihre Mutterlinie. Im Herde sieht man bei jedem Tier die drei letzten Generationen (Eltern, Großeltern, Urgroßeltern). Fünf Generationen zurück die Kuh auf ihrer Mutterlinie wurde mal aus Sachsen zugekauft, zu erkennen an der 14er-Ohrmarke. Zu den Ohrmarken-Nummern --> siehe hier. Acht Generationen zurück die älteste angezeigte Kuh hat eine 22er-Ohrmarke und ist damit vor der Einführung der 14 für Sachsen geboren worden.

Mehr als die drei letzten Generationen werden nicht angezeigt und so habe ich vor paar Wochen angefangen mal einen Stammbaum zu erstellen. Der wird sehr schnell sehr breit weil die Anzahl der Vorfahren sich von Generation zu Generation verdoppelt. 2^n halt. Da wird es zunehmend schwer überhaupt die richtige Position des jeweiligen Tiers im Stammbaum sicher zu bestimmen. Momentan bin ich bei acht Generationen zurück. Kein Vergleich zu dem Stammbaum den ich mal vor langer Zeit für Gisela erstellt hatte, damals habe ich irgendwie die ganzen Muttermütter der Bullen weggelassen. (siehe Post vom 28.02.2015).

Die ersten Generationen habe ich aus dem Herde bzw. die Abstammungen ihrer Mutterlinie. Für die Abstammung der einzelnen Bullen verwende ich die Bullendatenbank des vit. In der Schaue ich auch die Abstammung von neuen Bullen im Besamungseinsatz nach oder wenn ich nur eine Herdbuchnummer und keinen Namen dazu habe. Bei den einzelnen Bullen steht neben den ganzen Zuchtwerten als Erstes oben die Abstammung (Pedigree) drauf.

Hier als Beispiel der erste nachgeschaute Bulle, ihr Vater Perplex PP:
Es zeigt sich auch das Problem: Denn es sind vom Bullen nur die Eltern und Großeltern, sowie der Mutter-Mutter-Vater angegeben. Klar, das würde dann den Rahmen sprengen und die ganzen Bullen in der Abstammung kann man ebenfall nachschauen. Somit ist Renates Mutter, die Urururmutter von Perle die erste Unbekannte in ihrem Stammbaum die ich nicht herausfinden konnte.

Fortsetzung folgt!

Benjamin 

 


Freitag, 2. Juli 2021

Perle - Teil 14

Mal wieder ein aktuelles Foto von Perle. Sie ist nun knapp 8 Monate alt. In der alten Einteilung nach Aufzuchtabschnitten (siehe auch Post vom 05.02.2021) ist sie damit in der Färsenproduktion, JR1 (Jungrind).

In ihrer Gruppe gehört sie zu den eher kleineren, ihre Zuchtwerte Größe 78 und BCS 111 (siehe Post vom 11.01.2021) sieht man an ihrem mittlerweile doch ausgeprägterem kompakten Typ schon. Ihr Gewicht würde ich mal auf 240 kg schätzen.

Das struppige Fell ist bei ihr noch nicht ganz rausgewachsen. Sie hat aber eine lustige Frisur bekommen. Die geht schon ein wenig in die Richtung die einer Jungkuh, die bei uns Tingeltangel-Bob genannt wird.

Benjamin
 


Freitag, 30. April 2021

Perle - Teil 13

Am letzten Wochenende wurde beim Jungvieh mal wieder aufgerückt. 

Perle ist nun in den Liegeboxenlaufstall gekommen. Sehr zu meiner Freude hat sie auf Anhieb die richtige Benutzung der Liegeboxen verstanden. Zu diesem Thema siehe auch den Post vom 07.10.2019. Was da mit rein spielt: Natürlich der Erwartungsdruck an ein Lieblingskalb. Abschauen bei den anderen Kälbern, wie es richtig funktioniert hat sie wochenlang aus ihrer bisherigen Buchte gesehen. Gewohnheit auch noch; im Zweiraumstall liegt man im Stroh und nicht auf den Spalten, daher im Liegeboxenstall dann in den Boxen und immer noch nicht auf den Spalten.

Am nächsten Samstag wird sie ein halbes Jahr alt und ist dann nach Gesetz kein Kalb mehr sondern ein Jungrind. Der alten Einteilung der Aufzuchtabschnitte nach (siehe Post vom 05.02.2021) ist sie noch in K3, aber ich zähle den Stall als erste Phase der Jungrinderaufzucht als JR1, die von 6 bis 10 Monate Alter geht.

Ihre Frisur ist nach wie vor so zerzaust, das wird sich aber bis in den Herbst wieder rausgewachsen haben:

Benjamin


 

Freitag, 19. März 2021

Perle - Teil 12

Mittlerweile wurde Perle in unser K3-Abteil umgestallt. Zur Definition siehe Post vom 05.02.2021. Es handelt sich dabei um einen Zweiraumstall. Diese haben eine Trennung in zwei Räume: Fress- und Liegebereich. Im Fressbereich ist hier Spaltenboden, im Liegebereich Tiefstreu. Daher auch unsere umgangssprachliche Bezeichnung Stroh-Spalte. Gegenüber einem Einraumstall nur mit Tiefstreu spart es Stroh, vor allem am Fressgitter wo die Kälber viel stehen und entsprechend auch hinmachen "versumpft" es dann schneller. Auf der anderen Seite fällt sowohl Festmist als auch Gülle an.

Mit dem Wiegeband vermessen kann ich sie leider nicht, dafür ist sie mir nicht anhänglich genug geworden. Ihr Gewicht schätze ich auf so 145 kg. In ihrer Gruppe gehört sie zu den besser entwickelten Kälber. Aber wie bei den anderen auch ist ihr Fell ziemlich struppig geworden, das haben aber eigentlich alle Kälber in den alten Ställen aus den 1990ern, weil bei denen das Klima nicht ganz so gut ist.

Benjamin
 

 

Montag, 8. Februar 2021

Perle - Teil 11

Fest eingeplant hatte ich auch die Tränkekurve von Perle zu veröffentlichen. Also das, was sie während ihrer Tränkephase gesoffen hat. Das habe ich bisher noch nie für ein Kalb individuell berechnet, immer für mehrere Kälber im Durchschnitt.
Die bisherige Zielgröße waren 750 kg Tränke mit einer Trockenmasse von 101 kg. Siehe auch Posts vom 26.03.2020 und 25.10.2020.

Bevor ich die Kurve berechnet habe bin ich davon ausgegangen, dass Perle die Tränkemenge nicht ganz geschafft hat, weil sie als drittjüngstes Kalb in der Gruppe eine ganze Woche jünger war als der Durchschnitt. Da alle die gleiche Abtränkkurve haben und die weniger Tränkephase von der Ad-libitum-Phase abgezogen wird kann das schon durchaus 80 Liter Unterschied ausmachen. Ihre Tageszunahmen waren ja ziemlich im Mittel (siehe auch Post vom 02.02.2021).

Der Wert ist mit einer hohen Unsicherheit behaftet, die Bestimmung der Tränkemenge ist bei der Eimertränke sehr ungenau. Beim Tränkeautomat ist das noch eine alte Stand-Alone-Version. Als Vorteil kann der für sich alleine laufen, als Nachteile hängt der in keinem Netzwerk und man muss die Werte täglich dran ablesen, sodass mir einige fehlen. Habe ich zuviel Urlaub gemacht...
 


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nach einer Woche hatte sie einen Einbruch in der Tränkemenge und in der vierten Woche nochmal, das war nachdem sie an den Tränkeautomat umgestallt war und den Lernstress hatte zum Nuckel hinlaufen zu müssen. Hat bei ihr länger gedauert als so üblich.
Die grüne Kurve ist die Mengenbegrenzung der Abtränkkurve, die sie dann fünf Wochen bis auf einen halben Liter voll ausgeschöpft hat.
 
Sie hat  in den 86 Tagen geschätzte 688 l gesoffen mit einer enthaltenen Trockenmasse von 95,3 kg.

Benjamin

Freitag, 5. Februar 2021

Perle - Teil 10

Am Dienstag wurde Perle abgesetzt und in das nächste Stallabteil gebracht. Und wie es sich für ein Lieblingskalb gehört lief sie ganz vorbildlich nach leichtem Anschieben auf den Kälberanhänger und als erste auch beim Absteigen wieder runter.
Wir betreiben die Automatenabteile im Kälberstall nach dem Rein-Raus-Prinzip. Einer meiner Lehrlinge sah in dem Begriff mal eine anzügliche Doppeldeutigkeit... In der Langversion heißt es Alles-rein-Alles-raus-Prinzip. Alle Tiere der Gruppe werden auf einmal ein- und später auf einmal ausgestallt. Das hat den hygienisch großen Vorteil, dass man so Infektionsketten unterbrechen kann, weil keine neuen Tiere dazu kommen oder Tiere in andere Gruppen gehen und man nach dem Ausstallen komplett Ausmisten, Saubermachen und Desinfizieren kann. Das Gegenteil ist die dynamische Gruppe, in der ein Kommen und Gehen herrscht: Jüngere Kälber kommen hinzu und ältere gehen raus. In unserer Größenordnung hat das Rein-Raus-Prinzip dazu den Vorteil, dass man nicht dreimal die Woche Kälber absetzen muss sondern nur so alle zwei Wochen eine komplette Gruppe mit einem routinierten Ablauf von Ausstallen, Ausmisten, Kärchern, Desinfizieren, neu Einstreuen, Einstallen.
 
Der Nesting Score ist zwar für kleine Kälber (-> siehe auch hier), aber hier sieht man es auch schön, vielleicht 2,5, bloß dass man halt bei einem Kalb von gut 110 kg natürlich die Beine besser sieht:


 

 

 

 

 

 

 

 

 
  
 
Jetzt ohne Halsband, man ist schließlich ein großes Kalb, das keine Milch mehr braucht. Bisschen verwackelt weil hinter mir einige sehr durstige Kälber standen, die an meine Kapuze und Kappe wollten. Perle ist das zwar Alles recht egal und sie liegt da und kaut wieder, aber fast alle anderen Kälber ihrer Gruppe brüllen wenn jemand in den Stall kommt, derart vermissen sie die Milch. Dabei kann man denken, dass das langsame Abtränken über 6 Wochen hinweg von 14 auf 2 Liter zu abrupt war. Gerne würde ich das Abtränken noch länger ziehen, bloß dann bliebe von den rund 13 Wochen Gesamttränkedauer nicht viel übrig. Der Trend geht von 14 zu 18 Wochen, aber da fehlt uns wie vielen anderen Betrieben der Platz dafür. In den 1990er wurden Kälberställe arg knapp bemessen. Wahrscheinlich mit der berüchtigten Frühentwöhnung mit bereits 8 Wochen und einer abartig hohen Totgeburtenrate/Kälbersterblichkeit gerechnet und dass es im Mittel reicht und nicht auch in den Spitzen.
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Jetzt ist sie in unserem K2-Bereich. 
Das ist ein alter Fachbegriff, in der DDR wurden die Kälber, Färsen und Kühe in Produktionsstufen und -abschnitte eingeteilt. Landesweit einheitlich und so wussten alle sofort welches Alter gemeint ist und nicht so ein regionales Wirrwarr wie heutzutage.
Es fing mit K0 an, was auch heute noch ein weit verbreiteter Begriff für die "Iglukälber" ist. Das sind die Kälber bis 14 Tage Alter, also die übliche Einzelhaltung.
K1 geht bis 12 Wochen Alter, also grob drei Monate und die Tränkephase.
K2 geht bis 17 Wochen Alter, also bis vier Monate alt, die abgesetzten Kälber.
K3 dann bis 26 Wochen Alter, also bis sechs Monate.
Danach folgt die Stufe Färsenproduktion mit den Abschnitten JR1 bis JR4 bis zur hochtragenden Färse.

Quelle: KLEIBER et al. (1980): Verfahren der Milchproduktion. VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag, Berlin.
 
Benjamin
 

 
 
 

Dienstag, 2. Februar 2021

Perle - Teil 9

Heute wurde Perle abgesetzt.

Gestern haben wir sie so zwischendurch mal noch gewogen, weil ich doch ihr Gewicht wissen wollte. Kann man halt nicht so genau schätzen wie man es gerne hätte.

Sie wog 106 kg, da sie noch ihr Halsband anhatte muss man das natürlich abziehen. Sind somit 105,5 kg. Dabei geht die Waage aber nur in 0,5 kg Schritten, was ich schon relativ ungenau finde, bei allen anderen sind 0,1 kg Auflösung üblich.

Sie hatte ein Geburtsgewicht von 43,2 kg, damit sind das in 85 Tagen eine Zunahme von 62,3 kg oder 733 g Tageszunahme. So toll ist das zwar nicht, aber liegt in unserem Durchschnitt und auch dem der Holsteinpopulation allgemein. Im Testherdenprogramm erfassen wir zwar nicht die Absetzgewichte, aber bei den Betrieben die es machen wird das dann auf 80 Tage standardisiert und da hätten die Kälber so um die 100 kg.

Benjamin


 

Freitag, 22. Januar 2021

Perle - Teil 8

Jetzt kommt noch die letzte Folge von Perle während ihrer Tränkephase.
Sie liegt bei 6,5 Liter täglicher Tränkeaufnahme. Damit hat sie seit dreieinhalb Wochen seit die Tränkekurve während des Abtränkens unter 12 Liter gefallen ist Tag für Tag immer ihr Tränkeanrecht voll ausgeschöpft.
Die Festfutteraufnahme läuft auch gut, man sieht sie regelmäßig beim Wiederkauen.
 
Sie ist die Drittjüngste in ihrer Gruppe, das fällt aber nicht auf. Die Gruppe ist außergewöhnlich homogen im Wachstum, die Kälber haben alle schön glattes Fell und an den Proportionen der Köpfe sieht man wie sie mittlerweile von kleinen Kälber immer mehr zu Jungrindern werden.
 
Benjamin
 
 

 














Montag, 11. Januar 2021

Perle - Teil 7

Zu Perle fehlten bisher in der Serie ihre genomischen Zuchtwerte.

Naja, so toll sind die nicht...

Das Wichtigste: Größe von 78 und BCS von 110 haben wirklich Seltenheitswert und sind ein guter Gegensatz zur immer noch gegebenen Tendenz zu größeren und dünneren Kühen (Schautyp) durch den starken amerikanischen/kanadischen Einfluss in der Holsteinzucht.
Des Weiteren deutlich positive Inhaltsstoffe und bis auf Dermatitis Digitalis Gesundheitszuchtwerte über 100.

Und ganz wichtig bei der Zucht ist der Grundsatz: Genotyp ungleich Phänotyp. Genotyp ist die Genetik und Phänotyp was zum Schluss draus wird, wie sich der Genotyp unter den Umwelteinflüssen ausprägen kann. Da sieht es bei Perle gut aus, dass sie vor allem in den wichtigen ersten Monaten viel mitnehmen kann. Stichwort metabolische Programmierung, wo das Wachstum der wichtigen Organe noch durch Zellvermehrung und nocht nicht durch Zellwachstum entsteht. Bisher säuft sie ordentlich, an Silvester rum ist sie bei 11,5 Liter in den limitierenden Bereich der Tränkekurve gekommen. In der Woche lag sie bei um die 80 Liter Tränkeaufnahme. Jetzt ist sie mitten im Abtränken bei 9 Liter. Wenn man sieht was für ein kräftiges, glattes Kalb sie geworden ist muss ich dran denken, dass sie bei der von mir immer als schlechtes Beispiel der Frühentwöhnung mit acht Wochen schon vor einer Woche abgesetzt worden wäre.

Perles Zuchtwerte, ein Screenshot aus dem Netrind vom vit: 

Benjamin


 

Samstag, 26. Dezember 2020

Perle - Teil 6

Zur Kälberaufzucht gehört auch das Impfprogramm. Im Studium wurde ich da sehr geprägt, präventiv zu arbeiten statt später Krankheiten therapieren zu müssen. Also mit Impfungen das Immunsystem zu stärken.

Wie immer nenne ich hier aufgrund des Heilmittelwerbegesetzes (-> Link) keine Präparatenamen sondern "Fragen Sie Ihren Tierarzt!".

Es fängt vor der Geburt mit der Mutterschutzimpfung (siehe Post vom 14.12.2019) der Kuh an, dass Antikörper gegen Durchfallerreger in der Biestmilch enthalten sind.
Perle hat nach ihrer Geburt drei Liter Biestmilch gesoffen.

Wenn die Kälber in die Automatengruppe kommen beginnt das Impfprogramm gegen Rindergrippe und Kälberflechte.

Der Impfstoff für die Rindergrippe ist gegen die Erreger von Lungenentzündungen, die Viren Bovines Respiratorisches Synzytialvirus und Bovines Parainfluenzavirus und das Bakterium Mannheimia haemolytica.

Der Flechteimpfstoff ist gegen den Pilz Trichophyton verrucosum, der die Kälberflechte verursacht. Wobei wir damit keine Probleme haben und ich immer stolz sage: "Unsere Rinder haben alle möglichen Krankheiten außer Kälberflechte!" So gravierende Auswirkungen hat die Flechte nicht, aber sie fordert das Immunsystem und stört das Wohlbefinden, also wieder niedrigere Tageszunahmen und damit längere Aufzucht und höhere Aufzuchtkosten.
Nicht zu verwechseln ist die Kälberflechte mit dem Bovinen Papillomavirus das Hautwucherungen verursacht, meist im Hals- und Nackenbereich. Das ist ein gutartiger Tumor, der bei Färsen auftritt und irgendwann fallen die auch wieder ab. Ab und zu sieht man es mal, eigentlich so oft, dass man sich noch dran erinnern kann was das ist.
 
Nach der Einstallung in die Automatengruppe gibt es die erste Grippeimpfung, da meist Donnerstags eingestallt wird dann Freitags. Die Kälber sind dann zwei bis vier Wochen alt. Bei Perle war es am 27.11. im Alter von 19 Tagen.
In der Woche drauf folgt die erste Flechteimpfung. Bei Perle am 30.11. mit 22 Tagen.
Dann nach zwei Wochen die zweite Flechteimpfung. Bei Perle an 14.12. mit 36 Tagen.
Wiederum eine Woche später die zweite Grippeimpfung, vier Wochen nach der ersten. Bei Perle am 24.12. mit 46 Tagen.
Im Alter von sechs bis acht Wochen sind die Impfungen damit abgeschlossen.

Benjamin

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Rot-Weiße Weihnachten

Wie jedes Jahr gibt es im Kuhblog Weihnachtsgrüße an die Leser.

Und auch wie jedes Jahr gibt es keine weiße Weihnachten. In Brandenburg kann ich mich nicht daran erinnern. Wo ich jetzt einen Laptop mit Windows 10 (dazu mehr im nächsten Jahr) habe inklusive der Wetterapp in der eine Rekordschneehöhe für die Weihnachtstage von ganzen 5 mm (1999) steht bei einer durchschnittlichen Schneehöhe von 0,5 mm in den letzten 30 Jahren. Also im Durchschnitt leichter Nachtfrost mit etwas Puderzucker.

Im Gegensatz zu den letzten Jahren gibt es keine Schwarz-Weißen Weihnachten sondern Rot-Weiße mit Perle! Sie ist nun sechseinhalb Wochen alt und säuft am Tag um die 10 Liter:

Benjamin















Donnerstag, 10. Dezember 2020

Perle - Teil 5

Gestern wurde Perles Gruppe enthornt. Sie nicht, da sie ja hornlos ist. Aber da das zur Kälberaufzucht dazugehört gibt es einen Post darüber.

Ganz wichtig: Die Enthornung dient der Sicherheit von Mensch und Tier, denn die Hörner sind Waffen und können schlimme Verletzungen verursachen. Und solange noch nicht alle Rindern hornlos sind müssen die behornten enthornt werden bevor die Hörner wachsen. 
Im letzten halben Jahr waren 70 % der Kälber behornt (pp), 29 % heterozygot hornlos (Pp) und 1 % homozygot hornlos. Zur Vererbung der Hornlosigkeit siehe im Post vom 13.09.2020. In Perles Gruppe sind viele hornlos: 12 von 26.

Enthornt wird meistens mittwochs, wenn eine Gruppe das passende Alter hat. Ich mache das relativ spät. Das betäubungslose Enthornen ist bis zum Alter von sechs Wochen erlaubt. Da richte ich mich nach dem ältesten Kalb der Gruppe, wenn das knapp sechs Wochen alt ist, ist das jüngste meist drei bis dreieinhalb Wochen alt und man kann die Hornansätze schon sicher fühlen. Das klappt bei den Holsteins recht gut, die Glanrinder z.B. bekommen ihre Hörner erst deutlich später. Aber es schwankt auch von Kalb zu Kalb stark, ein Zusammenhang würde ich am ehesten zum allgemeinen Wachstum sehen, dass für ihr Alter schwerere Kälber auch weiter im Hornwachstum sind. Alles natürlich im Millimeterbereich.
 
Die Sedierung zählt nicht als Betäubung, die "schlafen" dann nur besonders tief. Zusätzlich wird ein Schmerzmittel gespritzt. 
Die Sedierung macht unser Tierarzt, ich laufe mit und fühle bei allen Kälbern die Hornansätze. Die Hornlosen schreibe ich mir zum Abhaken auf den Handschuh. Ob hornlos oder behornt und dann das Sedativum gespritzt bekommen zwei blaue Striche mit dem Fettstift auf den Rücken, dass man sieht wer schon abgearbeitet ist. Die sedierten Kälber legen sich innerhalb von Minuten ab und die Hornlosen laufen dazwischen rum. Diese extra zu sperren geht nicht in der Buchte, aber es funktioniert auch so und alle Kälber haben damit jederzeit Zugang zu Milch, Wasser und Futter.

Die sedierten Kälber kriegen das Schmerzmittel gespritzt - wie immer gibt es hier keine Werbung für Arzneimittel, aber es ist der gängige Wirkstoff für diesen Fall. Danach werden mit der Schermaschine die Hornansätze freigeschoren. Dann trifft man die mit dem Enthorner besser und vor allem werden nicht so viele Haare in die Wunde eingebrannt wodurch es auch viel weniger qualmt und stinkt.
Beides bei den schlafenden Kälbern reihum, dass das Schmerzmittel auch wirkt wenn das eigentliche Enthornen beginnt.
Nach der erfolgten Enthorfnung gibt es Blauspray drauf für eine Wundheilung ohne bakterielle Infektionen. 
Die Kälber gehen in die Aufwachphase, wo es ganz indivduell bis zu mehreren Stunden dauern kann bis sie wieder mobil sind.
 
Später wird noch die Arzneimittelanwendung und der Hornstatus im HERDE dokumentiert.

Aktuelles Foto von Perle als alle wieder wach waren, noch mit den blauen Markierungen:

Benjamin


 

Montag, 30. November 2020

Perle - Teil 4

Am Donnerstag kam Perle an  den Tränkeautomat. Schließlich war sie schon 18 Tage alt und ihr Tränkeverhalten stabil; am Mittwoch, ihrem letzten kompletten Tag in der Einzelbox waren es 12,5 Liter.

Zudem muss ja beim Rein-Raus-Verfahren auch gewartet werden bis genügend Kälber für eine Gruppe zusammen gekommen sind.

Auf dem Weg in die Gruppenbox ging es wieder über die Waage und da waren es diesmal 54,2 kg. Diese starke Zunahme ist wahrscheinlich eine Messungenauigkeit bei nur zwei Einzelwerten. Und die Uhrzeit hat auch nicht ganz überein gestimmt. Bei den Kuhwaagen beim konventionellen Melken werden die Kühe auch direkt nach dem Melken gewogen um sie immer zum gleichen Zeitpunkt in ihrem Tagesablauf zu haben.

In der Einzelhaltung kommt sie damit auf 611 g Tageszunahme.

Benjamin


Dienstag, 24. November 2020

Perle - Teil 3

Am Sonntag wurde Perle erstmals gewogen.

Zuerst habe ich sie mit dem Jungviehwiegeband gemessen. Dabei wird vom Brustumfang das zugehörige Gewicht abgeleitet. Haupteinsatzzweck sind Färsen um die Erstbesamung rum, ob die auch das nötige Gewicht schon haben. Für ein Kalb schätzte ich es als zu ungenau ein. Und so war es auch: 90 cm Brustumfang und 70 kg Gewicht. Viel zu viel.

Daher habe ich sie zur Waage gebracht. Am Strick geführt bzw. mehr geschoben. Halfterführig wäre doch mal was und bei Perles Bedeutung eigentlich eine Selbstverständlichkeit... Das letzte Kalb das ich halfterführig gemacht habe war damals Berta (siehe Post vom 11.07.2014).  

Die Waage zeigte 49,4 kg an. Da bin ich erschrocken, das wären ja nur 3,2 kg mehr als das Geburtsgewicht. Wahrscheinlich wurde bei dem die 3 Liter Kolostrum mitgewogen bzw. nicht abgezogen. 6,2 kg Zunahme in 14 Tagen wären 443 g Tageszunahme. Zwar kein guter Wert aber realistisch.

Streicheleinheiten nach dem aufregenden Ausflug:

Benjamin


 

Dienstag, 17. November 2020

Perle - Teil 2

Ein Foto von Perle gabs schon, jetzt gibt es paar Infos zu ihr.
 
Ihr Geburtsgewicht betrug ordentliche 46,2 kg. Das ist der Einfluss ihres Vaters, denn ihre Geschwister sind auch überdurchschnittlich schwer. Das Gewicht sieht man ihr auch an. Nach den Auswertungen der Landesforschungsanstalt MV ist das Gewicht (korrekt Lebensmasse) mit zwei Wochen Alter entscheidend für das weitere Wachstum und Leben. Mit diesen Geburtsgewicht hat sie schon mal gute Voraussetzungen.
 
Bei ihrer ersten Mahlzeit hat sie 3 Liter Biestmilch gesoffen und in ihrem ersten Lebenstag insgesamt 7 Liter. Weiterer Pluspunkt!
 
Zu ihrer Abstammung; das ist ihrer Väterfolge, die ich ganze 8 Generationen zurück verfolgen kann:
Perplex PP
  Tableau 
    Kairo
      Cavana
        NOG Tirano
          Lexikon
            Presto
              Clerus 

Perplex, Tableau und Kairo sind rotbunt, ihre Mutter und Großmutter haben beide einen Rotfaktor und sie ist jetzt rotbunt. Zur Vererbung der Farben siehe auch im Post vom 06.02.2015.
Und auch wieder Tableau in der Abstammung, der ist in der Herde als Kuhvater halt doch stärker vertreten. Auf seinem Herkunftsbetrieb bin ich schon mal gewesen (siehe Post vom 15.05.2014).

Ihr Vater Perplex PP ist ein homozygot hornloser Bulle, sodass sie auch hornlos ist. Wahrscheinlich heterozygot. Zur Vererbung der Hornlosigkeit siehe im Post vom 13.09.2020. Sie muss dann nicht enthornt werden, die behornten Kälber ihrer Gruppe werden wahrscheinlich am 9. Dezember dran sein.

Noch die Zuchtwerte von Perplex PP. Habe nur den Link zum VIT, bei CRV als Besitzer konnte ich die passende Internetseite nicht verlinken... Hervorzuheben sind neben seiner homozygoten Hornlosigkeit die hohen Inhaltsstoffe die er vererbt, die deutllich unterdurchschnittliche Größe, bei etwas mehr Stärke und Kondition (BCS). Also das Gegenteil der scharfen Schaukuh die nicht alt wird.

Fortsetzung folgt!
 
Benjamin

 

Sonntag, 15. November 2020

Perle - Teil 1

Keine Exkursionsberichte, keine Veranstaltungsberichte - da ich den Kuhblog nicht in den Lockdown schicken will habe ich nach anderen Themen gesucht.

2016 hatte ich schon mal mit einer Serie zur Kälberaufzucht angefangen. Bei der zuchthygienischen Untersuchung in Pinnow hatte ich paar Fotos gemacht, denn in den Statistiken war eine von Google weitergeleitete Suchanfrage zum Ultraschall. Da musste ich natürlich drauf reagieren. Dazu habe ich noch ein Schaubild gemalt und im Herde die Infos zur Kuh recherchiert. Das wurde einer der Posts aus den über tausend bei dem ich mich so richtig verkünstelt habe.

Und mitten beim Schreiben kam mir die Idee eine Serie daraus zu machen über das dann geborene Kalb. In der Kälberaufzucht passiert in verhältnismäßig kurzer Zeit recht viel, für die Kuhblogleser ohne Kühe digital ein Kalb aufwachsen zu sehen und für die mit Kühen der Vergleich zur eigenen Verfahrensweise und Grundlage für Erfahrungsaustausch und Diskussion. Bisschen Leserbindung durch den Fortsetzungscharakter auch noch dazu.

Bloß die Serie fiel dann sehr klein aus, denn das Kalb war ein Bulle und wurde nach 15 Tagen verkauft. Das waren die weiteren Posts:
 
Die ursprüngliche Idee habe ich jetzt wieder aufgeriffen um eine neue Serie über die Kälberaufzucht zu machen. Aus "Fehlern" lernt man und so habe ich jetzt erst mit der Geburt eines weiblichen Kalbs angefangen. Eigentlich wollte ich mir aus dem Abkalbebuch eines heraussuchen, das schonmal von Anfang an einen guten Start hin gelegt hat, dass später tolle Kälberfotos für die Posts rausspringen. Aber wie das dann so ist war eine Auswahl gar nicht nötig, denn am letzten Sonntag wurde ein rotbuntes Kalb geboren und in Brandenburg sind die rotbunten Holsteins mit nur 1 % Anteil an der Population so selten, dass die Entscheidung klar war.
 
Perle, benannt nach ihrem Vater Perplex PP:
 
Benjamin