Freitag, 4. April 2014
Aktuelle Kälberfotos
Nina ist jetzt 133 Tage alt und ist laut dem Wiege-Messband 180 kg schwer, was mir doch sehr viel erscheint. Aber sie hat auch nicht besonders still gehalten, war quasi mitten in der Bewegung gemessen.
Alis ist nun 79 Tage alt und wiegt 110 kg, was plausibler ist und sie hielt auch schön still beim messen. Sie verhielt sich zudem äußerst fotogen, blieb passend stehen, dass sie auch ganz aufs Bild kam.
Benjamin
Donnerstag, 3. April 2014
Impf-Marathon
Zum Schluss waren aber alle trotzdem geimpft und es gab keine Verluste.
Das Wetter ist aktuell nur für das Wohlbefinden richtig schön, allgemein nach mehreren Wochen ohne Regen aber nicht. Heute Morgen waren es frische 3 Grad, nachmittags dann bei viel Sonne fast sommerliche 20 Grad. Das kontinentale Wetter, dass ich so aus Rheinhessen (und Holstein) nicht kenne.
Benjamin
Mittwoch, 2. April 2014
Exotische Siloschädlinge
Fliegende Nützlinge aus Afrika gibt es auch, in den letzten Tagen sind die Störche zurück gekommen und haben die Nester besetzt, so auch in Boberow und Mellen, wo ich sie gesehen habe.
Benjamin
Dienstag, 1. April 2014
Start ins letzte Quotenjahr
Die Kühe hatten zwar am vergangenen Montag die Referezmenge überschritten, diese bezieht sich aber auf eigentlich unerreichbare 4.36 % Fett, sodass mit der Fettkorrektur der durchschnittlichen 3,94 % eine Quotenausnutzung von 94,4 % raus kam.
Benjamin
Montag, 31. März 2014
2.000.000 km
Wie erfolgreich die Milchleistungsprüfung im März war konnte ich heute noch nicht erfahren, denn beim VIT in Verden gab es ein Computerproblem und unsere Daten konnten bisher nicht verrechnet werden. Die anstehende Feier wurde daher aufgeschoben.
Benjamin
Freitag, 28. März 2014
Richtige Bullen - Teil 2
Charolais-Bullen zu den Fleckviehkühen gibt dann für Brandenburg angemessen quasi Uckermärker als Kälber.
Benjamin
Donnerstag, 27. März 2014
Aus der Statistik
Nun gibt es mal ein paar interessante Sachen aus der Statistik; weil Blogger zur Datensammlerei von Google gehört, kann ich hier auch die Suchbegriffe lesen, wo die Suchmaschine auf den Blog verwiesen hat.
Die häufigsten sind Kuhblog in denen verschiedensten Schreibweisen. Aber auch Interessante Suchbegriffe, wo ich fast immer den jeweilgen Post herausgefunden habe, der aber wahrscheinlich meistens nicht im Sinne des Suchenden war.
Mehrfach "Getreideernte in Eldena" . Hatte ich nie etwas darüber geschrieben, auch das Trockenwerk Eldena, wo die Luzerne getrocknet wird, hatte ich auch nicht erwähnt. Das dürfte aus dem Beginn der Getreideernte (Post vom 11.07) sowie der Erwähnung der Müritz-Elde-Wasserstraße (Post vom 28.07) oder der Alten Elde (Post vom 30.06) zusammengesetzt sein.
"Bullenkatalog neuseeländische Bullen" - definitiv ein falscher Treffer, im Post vom 16.09 schrieb ich, dass ich der Praktikantin den Bullenkatalog erklärt habe; mit denen aus Mecklenburg-Vorpommern.
"Moderner Weidemelkstand" - auch ein falscher Treffer, und zwar die alte Bauhülle des ehemaligen Weidemelkstands im altmärkischen Badel; Foto im Post vom 24.10.
"Warum sind Kühe Nestflüchter" - eher die Kälber, weil sie mit der Herde mitziehen müssen. Bezogen auf das Ausbüxen der neugeborenen Ilba (Post vom 27.12), auf den gleichen Post bezieht sich auch die Suche "saatengrüner Valtra".
Am beliebtesten sind verschiedene Arten von "Bild Milch-Lkw" (Post vom 10.07); da will ich jetzt mal Werbung für die Firma Milchtransporte Schwemm machen, die jeden Tag - 365 Tage im Jahr, unsere Milch für Arla-Hansano zur Molkerei nach Karstädt fährt.
Benjamin
Dienstag, 25. März 2014
Färsen wiegen
Es wurde die nächste Gruppe der zu besamenden Färsen aussortiert und in dem Besamungsstall mit den Fangfressgittern umgestallt. Dabei werden sie auch gewogen, zur Kontrolle und für die Erfassung im Testherdenprogramm. Zwischen 420 und gigantischen 570 kg war alles dabei, tendeziell mit dem wegen Platzmangel bedingten späten Erstbesamungsalter halt zu schwer. Und heute waren sie doch recht kooperativ, sodass es flott ablief.
Benjamin
Samstag, 22. März 2014
Besuch aus Worms
Auch bei einer kleinen Runde über die Höfe kann man über vier Stunden brauchen; nach der ausführlichen Führung über die Milchviehanlage in Boberow ging es zur Milchviehanlage in Pinnow für einen Blick auf das Melkkarussell und in den modernen Stall und abschließend auf den Technikstützpunkt mit den "ganzen tollen Spielsachen": Kirovetz, MB-Trac, Xerion usw.
Passend zum Frühlingsanfang haben die Kühe in Pinnow mit der Weidesaison begonnen:
Benjamin
Mittwoch, 19. März 2014
Straßensperre
Im Hintergrund steht noch eingeschweißt der neue Motor (Perkins) für eines der BHKWs, der heute eingebaut wurde.
Benjamin
Dienstag, 18. März 2014
Luftschutz
Benjamin
Donnerstag, 13. März 2014
Truxa, die Aufdringliche
Mit vollem Namen heißt sie "70646 AGB Truxa", benannt nach ihrem Vater Truman, einem Bullen der WEU und trotz seines Alters immer noch ein richtig starker Allrounder ohne große Schwächen. Und auf der Mutterseite hat sie als Urgroßväter Jocko Besn, dem Urahn aller leistungsstarken Kühe in Boberow und Eminenz, einer der großen Brandenburger. Geboren wurde sie am 08.09.2011 und kalbte in Garlin am 17.10.2013, mit 25 Monaten für die Herde vergleichweise früh. Am 07.01.2014 zog sie dann nach Boberow um (siehe Post vom 07.01.). Leistungsmäßig liegt sie von der absoluten Menge für Erstkalbende unter dem Durchschnitt, aber mit 4,6 % Fett und 3,8 % Eiweiß in den Inhaltsstoff-Kilo deutlich darüber.
Nachdem ich das Foto gemacht hatte, wo sie mich über die Tränke hinweg ablecken wollte lief ich auf dem Futtertisch weiter zum anderen Ende des Abteils, wo sie dann schon wartete; sie war über den hinteren Laufgang die 35 m parallel mitgelaufen.
Benjamin
Mittwoch, 12. März 2014
Richtige Bullen
Benjamin
Dienstag, 11. März 2014
Mittelfeld
Insgesamt ist es ziemlich genau ein typischer Durchschnittsbetrieb für die MLP-Betriebe in Brandenburg. Die Leistung und der Fettgehalt ist etwas unterdurchschnittlich, was durch die Zweitlaktierenden bedingt ist, die nach unten abweichen, während die anderen leicht überdurchschnittlich sind. Auch die anderen Bereiche wie Fruchtbarkeit und Nutzungsdauer sind leicht überdurchschnittlich. Und bei der Genetik dann unter den besten 25%.
Benjamin
Montag, 10. März 2014
In der Pfalz
Vor einigen Tagen hat sie die 30.000 kg Lebensleistung überschritten und ist nun schon wieder tragend - zum sechsten Mal - und wird dann über die sechs Kalbungen auf durchschnittlich 345 Tage Zwischenkalbezeit kommen.
Bei den anderen ihrer Familie läuft es auch gut, bloß die weibliche Kälber lassen immer noch auf sich warten, das jüngste ist mittlerweile schon eine tragende Färse von 17 Monaten.
In Rheinhessen
Natürlich bei bestem Wetter: Strahlender Sonnenschein und extrem warm, gestern waren es 18 Grad und im Südwesten wurden einige Temperaturrekorde aufgestellt für Anfang März.
Aktuell wird hier unten die Braugerste gedrillt und am Samstag war ich mal wieder im Wingert ein paar Ar Reben anbinden zur Abwechslung.
Benjamin
Donnerstag, 6. März 2014
Stromausfall
Benjamin
Dienstag, 4. März 2014
Nilgänse
Am See auf der Trockensteherweide (Post vom 11.09) haben sich jetzt drei Paare Nilgänse niedergelassen, als invasive Neozoen haben die sich zwar schon über große Teile Europas verbreitet, sind aber in Brandenburg noch seltene Brutvögel.
Benjamin
Etappensieg - Teil 2
Wie es sich gehört hatte ich mit Boberower Milch gebacken, wo auch meine Kollegen davon überzeugt sind, dass das mit allem anderen außer Rohmilch gar nicht richtig funktioniert.
Und ich hab auch bekanntgegeben, dass eine solche Feier doch nun jeden Monat gemacht werden soll, ist ja schließlich ganz nett.
Benjamin
Montag, 3. März 2014
Etappensieg
Bei der Milchleistungsprüfung für Februar letzte Woche lagen die Boberower Kühe in der tatsächlichen Milchmenge höher und bei der um die Inhaltsstoffe korrigierten deutlich um 1,3 kg. Aktuell entspricht dies einer Jahresleistung von 9.250 kg ECM (energiekorrigierter Milch) bei einem gleitenden Schnitt über die letzten 12 Monate von 8.800 kg ECM.
Nach der Mittagspause habe ich dann erstmals die komplette Mannschaft antreten lassen, um diesbezüglich eine Ansprache zu halten. Und ganz im Sinne des (post)sozialistischen Wettberwerbs gabs für die an der Milchleistungsprüfung Beteiligten eine Urkunde, die am schwarzen Brett ausgehängt wurde.
Benjamin
Freitag, 28. Februar 2014
"Neuer" Traktor
Wie lange die Freude anhält ist fraglich, denn auch der Keenan soll nun gegen die Rostschüssel, den zweiten Reserve-Futtermischwagen ausgetauscht werden, was für mich vor allem bei der Rationsüberwachung einen extremen Rückschritt bedeuten würde.
Benjamin
Dienstag, 25. Februar 2014
Vorfrühling
Und das Getreide leuchtet in der Sonne. Wie auf dem Schlag "Lanzer Weg rechts", 32 ha groß, den ich vom Stallbüro aus sehen kann. Letztes Jahr baute der Nachbar darauf Speisekartoffeln an, im September wurde Kartoffelfruchtwasser aus der Stärkefabrik ausgebracht und danach pfluglos Winterroggen gedrillt.
Benjamin
Sonntag, 23. Februar 2014
Außenmelker
- zur Melkhausbau-Serie -> hier -
Der Grund für den Besuch in Karstädt war ja die Besichtigung des Melkkarussells und daher gibt es jetzt einen Post für die technisch visierten Leser.
Das Karussell ist ein DeLaval PR3100 HD, der Typ wurde für den
nordamerikanischen Markt entwickelt und dass die Mexikaner in Kalifornien das
nicht in kürzester Zeit „abmelken“ die HD-Ausführung. D.h. viel Edelstahl, unanfälliger
elektrischer Antrieb, die Melkzeugabnahme über Ketten statt Schnüre und
Ohrmarkentransponder für die Tiererkennung.
Der Tierproduktionsleiter hatte mir mal gesagt: „Schaffen so 300 pro Stunde“;
was ich nicht so recht glauben wollte. Jetzt habe ich mit der Stoppuhr daneben
gestanden und in 2 Minuten ging es um 10,5 Plätze voran – also punktuell ein
Durchsatz von 315 Kühen pro Stunde! Und der tatsächliche liegt auch nicht viel
darunter, in 20 Minuten hielt das Karussell ein einziges Mal kurz an. Der Grund
für den hohen Durchsatz ist der optimierte Kuhverkehr: Der Eingang ist
anderthalb Kühe breit und die Melkplätze sind um 15° angewinkelt, sodass die
Kühe den Ausgang sehen können und schon press am hinteren Begrenzungsrohr
bereit stehen und beim Zurücktreten mit den Vorderbeinen noch auf der
Plattform fahren und sich quasi „herausdrehen“ lassen. Und das alles sehr ruhig und gelassen.
Benjamin
Samstag, 22. Februar 2014
Nach Karstädt
Die Agrargenossenschaft Karstädt eG ist der größte und beste (Leistung und Genetik) Milchviehbetrieb in der Prignitz. Der Stall ist eine klassische MVA 2000 aus den 1970ern, die 2011 groß umgebaut wurde durch den Anbau eines 60er-Außenmelkerkarussells und eines weiteren Stallabteils.
Blick in den neuen Stall: Weiträumig, hell und luftig; wie man heutzugtage halt baut. Ist mit Gummimatten, Gummi-Bugschwellen und Gummispalten ausgestattet, also kompelett Vollgummi.
Fortsetzung folgt!
Benjamin
Donnerstag, 20. Februar 2014
Drumherum: Hanfbauern
http://www.prignitzer.de/lokales/prignitz/dealer-erzielte-hohe-gewinne-id5796371.html
Benjamin
Sonntag, 16. Februar 2014
Drumherum: Volkspark
Ein schöner Ort für einen Spaziergang an einem freien Tag.
Benjamin
Freitag, 14. Februar 2014
Mittagspause
Benjamin
Donnerstag, 13. Februar 2014
Herz Dame
Benjamin
Mittwoch, 12. Februar 2014
Mist fahren
Gefahren wurde heute mit zwei Claas Arion 630 CIS bzw. 640 Cebis mit je zwei HW80 mit Schwerhäckselaufbau, den bewährten Arbeitspferden für die Transportaufgaben.
Geladen wurde mit dem neuen Hauptradlader, dem Case 721F, der Ende des letzten Jahres den Vorgänger, den Case 721C (siehe Post vom 28.08.2013) nach 24.000 h Betriebsstunden ersetzt hat und wie der zweite 721C für die großen Biogasanlagen über die klassische Z-Kinematik verfügt.
Und bei 4 - 5 Grad dampft es ordentlich, was man auf dem Foto nicht sieht, weil ich ja die Maschinen fotografieren wollte.
Benjamin
Dienstag, 11. Februar 2014
Doppelte Schwergeburt
Erster Griff hinein - vier Beine und zum Glück auch zwei Köpfe. Für Zwillingskälber recht groß und waren genau nebeneinander steckengeblieben. Wurden herausgezogen und alles ging glatt.
Sind über Nacht noch namenlos, morgen früh werde ich sie anmelden.
Nachtrag vom Mittwoch: Vorne ist Bogota, hinten Bolivia, die trotz zuerst geboren die höhere Ohrmarkennummer bekommen hat.
Benjamin
Samstag, 8. Februar 2014
Foto am Samstag
Aufgenommen ist das Foto um kurz vor drei, wo nicht viel los ist im Stall. Links ist die Frischmelkergruppe, die zum Melken ist und rechts die Hochleistungsgruppe, wo die meisten wiederkäuen, weil erst um halb vier frisches Futter kommt.
Benjamin
Freitag, 7. Februar 2014
Marilius
Marilius wurde mit einer Sehnenverkürzung am linken Vorderbein geboren, sodass er den Fuß nicht normal ausstrecken kann und die Klauen nach hinten umschlägt. Mittlerweile hat es sich abgeschwächt und kann er damit laufen, aber wegen dieser sichtbaren Beeinträchtigung noch nicht verkauft werden.
Um Arbeit mit dem Füttern einzusparen wurde er diese Woche an den Tränkeautomat umgesetzt und hatte schneller den Dreh heraus als alle Kuhkälber vor ihm. Und jeden halben Liter holt er sich nach der zeitlichen Freigabe einzeln ab, derart ist er dahinter her.
Der Rücken im Vordergrund ist der von Alis:
Benjamin
Donnerstag, 6. Februar 2014
Guggi
An Guggi habe ich spirchwörtlich große Erwartungen, denn ihre Mutter 1251 (siehe Post vom 18.01) ist eine der größten Kühe der Herde und ihr Vater Guarini zählte auch zu den größeren Bullen. Bezüglich ihrer Karriere hat sie gute Vorzeichen, denn sie hat als Ururgroßvater den Bullen Jocko Besn, der unter den Boberower Kühen bei den leistungsstarken und langlebigen besonders oft im Stammbaum steht.
Benjamin
Dienstag, 4. Februar 2014
Ehemalige Kuh: 1316 "Schiefkopf"
Fotos von ihr gibt es leider keine.
Benjamin
Montag, 3. Februar 2014
Mo(t)ormäher
Benjamin
Samstag, 1. Februar 2014
Testherde
Am Donnerstag waren nach der allgemeinen Konferenz der Betriebe nun die Wissenschaftler des RMV zur einzelbetrieblichen Auswertung da. In der Zuständigkeit betrifft es mich nicht direkt, aber als einer der "Milchingenieure" war ich mit dabei und die ganze Flut an Kennzahlen genau richtig für mich. Im Vergleich zu den anderen Testherden bewegt man sich im Mittel dieser Gruppe, was vor allem aus den Problemen wegen des von der Betriebsstruktur bedingt hohen Erstkalbealters resultiert. Und besonders positiv fiel die akribische Dokumentation aller Gesundheitswerte auf, genau so wie es vorgesehen ist. Im Gegensatz zu manchen anderen, die trotz Testherdenstatus es schaffen, 86 % ihrer Kühe als über die gesamte Laktation gesund zu erfassen...
Mit dem Erbe von Guarini wird veranwortungsvoll umgegangen: Bei der gestrigen Trächtigkeitsuntersuchung waren fünf mit ihm besamten Kühe tragend.
Benjamin
Dienstag, 28. Januar 2014
Perfektes Timing
Hier ist auch ein Bild von ihm dabei:
ttp://der.bullenbrowser.de/public/rbb/nologin/bullenkarte.cfm?action=SCHWARZBUNTE&action2=GESAMT&type=all&tabelle=THIS_STAMMKARTE&L=1&ident=001000811067#oben
Benjamin
Montag, 27. Januar 2014
Richtiger Winter - Teil 2
Aber mit Heizgebläsen und ansteigenden Temperaturen lief alles wieder wie gewohnt, als ich heute Morgen kam. Über Nacht schneite es; einige cm. Bei dem starken Wind waren die Straßen alle problemlos passierbar, weil freigeblasen.
Und Nachmittags ging es für kurze Zeit über null Grad, sodass es etwas zu schmelzen begann. Dazu passend die Wintersonne; an den Ställen sind alle Luken dicht bzw. mit Strohballen zugestellt:
Nicht Katzenfutter sondern einige Tonnen Mineralfutter wurden geliefert; auf dem LKW ist bloß Werbung für die Katzenfutterlinie von Josera, hat auf der Autobahn halt mehr Wirkung.
Benjamin
Samstag, 25. Januar 2014
Richtiger Winter
Die Toren an den Ställen wurden geschlossen und die Öffnungen mit Strohballen zugesetzt, was mir am meisten an der Situation zu schaffen macht, weil man nicht mehr überall hineinlaufen kann und zu dem die Hälfte der Tore nur von einer Seite zu öffnen sind - kurzum man nimmt wahr, dass der Stallkomplex doch 85 mal 100 m groß ist.
Mittlerweile ist der Schnee vom Wind weggeweht und es herrschen Temperaturen um die -10 Grad, wegen der Luftfeuchte gefühlte -15, also weitaus kälter als ich es aus den rheinhessischen Wintern gewohnt bin.
Am Mittwoch als noch Schnee lag bei den Kälberiglus, sind wie häufig alle herausgekommen, um zu zeigen, wie eifrig sie saufen. Rechts das Hellere ist Alis.
Benjamin
Donnerstag, 23. Januar 2014
Nachruf auf Guarini
Als Foto eine seiner Töchter, und zwar mein Lieblingskalb Gisela, die mittlerweile knapp 5 Monate alt ist.
Benjamin
Montag, 20. Januar 2014
Jagderfolg...
Zumindest habe ich jetzt mal - aus Zufall - eine Ratte mit der bloßen Hand gefangen.
Benjamin
Samstag, 18. Januar 2014
Alis - Teil 2
Benjamin
Verpeilt
Es hatten noch zwei andere Kühe gekalbt und zum Verabreichen des Kuhtranks gehört neben dem Kannenwagen zum Transport auch Mikla dazu, die auf dem Barren sitzt und auf die Nachgeburt wartet bzw. gegen Schmarotzer verteidigt. Aber nur beim Kuhtrank kommt sie als gelaufen, beim Fahren der Milchkannen nicht; entweder kennt sie die Uhrzeiten oder kann es am Geräusch unterscheiden. Wobei es heute auch an meinem spaßeshalber "Wo bleibst Du, Mikla?" gelegen haben könnte.
Benjamin
Mittwoch, 15. Januar 2014
Alis
Nachdem ich gestern Abend Fabienne erklärt hatte, wie ich die Kälber benenne bestellte sie über ihre Großmutter bei mir eines mit dem Namen Alis (langes I). Also kuckte ich morgens in den Unterlagen nach und das nächste Kalb von einem Bullen, dessen Namen mit A beginnt wird erst Ende Mai geboren - eindeutig zu lange. Da ich schon zweimal von meiner Namensregel abgewichen bin war es dann zum dritten Mal und so wurde das Kalb, das heute Nacht geboren worden und noch anzumelden war Alis genannt.
Auf dem Foto noch ohne ihre Ohrmarken:
Benjamin
Dienstag, 14. Januar 2014
Bluten
Da ich heute mal wieder seit längerem im Hellen durch die Prignitz gefahren bin entstand das Foto einer der Mutterkuhherden, denn es waren nicht nur 1 - 4 Grad sondern auch ziemlich neblig.
Benjamin
Montag, 13. Januar 2014
Trainingslauf
Mikla bei der neugeborenen Sumatra in der Abkalbebox; den Blick kann man ungefähr so deuten: "Ey Du! Wo ist die Nachgeburt? Ich will Mittag machen!"
Benjamin
Freitag, 10. Januar 2014
Open Station
Ohne Scheibe kann man auch gut raus fotografieren und weil das Einstreuen aufgeschoben werden musste war es dann auch passend hell.
Die Färsen werden nach vorne in den Fressbereich gesperrt, sodass hinten durch den Liegebereich gefahren und eingestreut werden kann.
Benjamin
Donnerstag, 9. Januar 2014
Nach Groß Kreutz
Neben mir saß die oberste Referatsleiterin aus dem Landwirtschaftsministerium und fragte mich in der Mittagspause aus. Student bin ich nicht mehr sondern Leiter Milchproduktion; wo ich ganz bescheiden tief gestapelt habe, dass sich das beeindruckender anhört, als es bei (tagesaktuell) 342 Kühen tatsächlich ist. Aber halt wegen den Kühen extra nach Brandenburg (bzw. MV) eingewandert.
Abends habe ich noch die Jungkühe im Computer komplett mit den ganzen Transpondernummern und Namen angemeldet, nachdem ich gestern gemerkt hatte, dass es nicht funktioniert die mal schnell fürs Melken im Melkstandscomputer einzugeben. Denn wenn sie nicht im Stallcomputer vorhanden sind werden sie bei der nächsten Datensynchronisation wieder gelöscht.
Benjamin
Dienstag, 7. Januar 2014
Neue Kühe
15 Halsbänder kann man nicht mehr über den Arm hängen und fährt die stattdessen bequem mit der Schubkarre zum Futtertisch:
Benjamin
Samstag, 4. Januar 2014
Medizinische Besonderheit
Benjamin

