Montag, 15. Mai 2023
Zum Abschied nach Bingen
Donnerstag, 5. Mai 2022
Neues Fressgitter
Sonntag, 19. Dezember 2021
INRA 95 - Teil 2
Im Post über die INRA 95 (vom 07.08.2021) hatte ich geschrieben, dass mein Bruder einige Kühe damit besamt hat. Das erste der Kälber wurde vor anderthalb Wochen geboren: 121 Jonas.
Eine INRA 95-Kreuzung habe ich noch nicht selbst gesehen und Fotos davon bisher auch nicht:
121 steht für 21. Bullenkalb 2021. Jonas nach seinem Vater Joopy. Der ist von der französischen Zuchtorganisation Evolution (die jetzt doch nicht mit der Masterrind fusioniert) und das Sperma wurde von der RUW für ihr Angebot zugekauft.
Jonas' Mutter ist 1721 Olivera (Manigo x Alexander). Und da Olivera selber eine Kreuzungskuh (XMM) ist, handelt es sich bei Jonas genau genommen um eine Dreierkreuzung. Der Muttervater Manigo ist ein Milchfleckviehbulle. Damit ist sie nicht im Herdbuch und wie viele Genrationen das dauert bis die Nachfahren wieder ins Herdbuch aufgenommen werden können weiß ich gar nicht. Die Rasse XMM vererbt sich dann über zig Generationen... Daher wurde sie von der Zucht ausgeschlossen und mit einem Fleischrindbullen besamt, in ihrem Fall einem INRA 95.
Am ersten Tag wollte er nicht so recht saufen, danach aber war es problemlos. Bisher hat er noch keine Vorzüge gegenüber den Uckermärkerkreuzungen gezeigt. Aber ein Kalb ist kein Kalb.
Benjamin
Samstag, 28. August 2021
L4C - Licht im Stall
Donnerstag, 28. Januar 2021
Fuchs am Tränkeautomat
Heute geht es mal um eine Kuriosität und zwar nicht bei mir sondern bei meinem Bruder in Bingen und das ist auch schon eine Weile her, war Anfang Dezember.
Füchse gibt es natürlich auch hier in Brandenburg (siehe auch Posts vom 26.03.2016 und 13.04.2016) und sie haben eine wichtige Funktion bei der Schadnagerbekämpfung und zwar außerhalb der Anlagen auf den Wiesen und Feldern. In den Anlagen sind die Katzen zuständig (Schadnagerbekämpfungsbrigade), wobei ab und zu auch mal ein Fuchs über den Hof läuft.
Der St. Wendelinhof der TH Bingen liegt am Stadtrand von Bingen, auf der einen der stadtabgewandten Seite schließen sich die Weinberge an, das nördliche Ende des größten deutschen Weinanbaugebiets Rheinhessen. Zur Stadt hin ist ein bewaldter Abhang, die äußerste Kante des Rheintals, wären da keine Bäume könnte man quer drüberblicken zum Niederwalddenkmal mit der Germania.
Das hat der Fuchs mehrere Nächte hintereinander gemacht. Zwei Kälber und täglich ein neuer Nuckel!
Benjamin
Freitag, 27. November 2020
Selektives Trockenstellen
Freitag, 2. Oktober 2020
Neue Liegeboxen
Sonntag, 26. April 2020
Agrarkarrieretag 2021
In der aktuelle Situation kriegt man nicht so viel mit hier in der brandenburger Provinz, die Landwirtschaft ist nicht downlocked und so geht es im Alltag den normalen Gang.
Aber außenrum merke ich es schon, das was ich gerne als "draußen rumziehen" bezeichne und im Kuhblog auch drüber berichte; die Veranstaltungen und meine Exkursionen. Da ist seit nun sechs Wochen gar nichts mehr und bisschen langweilig ist es schon.
Am Freitag wäre der Agrarkarrieretag der Technischen Hochschule Bingen gewesen, der aber auch Ende März schon abgesagt wurde.
Der Agrarkarrieretag soll den Studenten Berufsmöglichkeiten im Agrarbereich aufzeigen. Dort war ich noch nie gewesen, erstmals fand der glaube 2014 statt, also nach meiner Studienzeit.
Dieses Jahr kam auch eine Ankündigung an die Ehemaligen ob mancher nicht einen Vortrag über seinen beruflichen Werdegang halten will und danach noch ein gemütliches Zusammensein. Die Hälfte der Vorträge waren für Organisationen und Verbände vorgesehen und die anderen Hälfte für Absolventen. Da von meinen Kollegen auch viele in die vorgelagerte Industrie gegangen sind, dachte ich mir, da bin ich schon fast ein Exot und könnte super Werbung für die praktische Landwirtschaft, die Milchviehhaltung und die neuen Bundesländer machen. Ein zehnminütiger Vortrag ist nicht lange, zwei Stunden kann ich auch drüber reden und ich hatte den im Kopf schon fertig ausgearbeitet.
Mit drei Monaten Vorlaufzeit war es auch schon organisiert, dass ich für zweinhalb Tage runter in die alte Heimat fahre und am nächsten Morgen noch zum üblichen Melken auf meinem Stammbetrieb Hofgut Neumühle bin...
Habe mich sehr darauf gefreut und tja, dann im nächsten Jahr.
Benjamin









