Samstag, 13. Juli 2013

Nachtreffen zur Tierschau

Gestern war es für mich schon wieder ein Stück routinierter. Einen halbwegs organisierten Tagesablauf hat sich in den letzten Tagen etabliert: Morgens gleich eine Runde über den Hof zu allen Kollegen, um nach dem aktuellen Stand zu fragen. Im Verlauf des Vormittags die Besamungen, der Besuch vom Tierarzt, der aktuell wegen den ganzen Nachbehandlungen, die ich noch nicht übernommen habe, täglich da ist. Dann die Abholung der Milch und am Nachmittag die Festlegung der zu besamenden Kühe anhand Brunstbeobachtung und Aktivitätsmessung sowie die ganzen Einstellungen am Computer, dass die Melker am nächsten Morgen die richtigen Kühe raussortieren.
Dazwischen "was anfällt" und die ganze Dokumentation. Habe mir mehrere Dateien auf dem Computer angelegt: Übersichten der Brunsten, Milchmenge, Behandlungen etc. und eine To-Do-Liste, was alles zu tun ist und die ich auch gut abgearbeitet bekomme.
Gestern Abend war ich dann mit meinem Chef und dem Ingenieur für die Mutterkühe auf dem Nachtreffen zur Tierschau. Einem gemütlichen Grillfest, da man auf der Schau vor lauter Arbeit keine Zeit für große Gespräche hatte. Neben dem Erfahrungsaustausch zu Arbeitsweisen vor allem in der Mutterkuhhaltung auch Diskussionen auf dem Niveau der 10-Mio-kg-Klasse, wo "ein kleiner Bauer mit 75 - 100 Kühe" definiert ist. Die Pröttliner Abordnung gehörte mit zu den letzten, sodass ich erst heute Morgen um halb zwei heim kam.
Noch etwas Agrar-Ästhetik aus der Futterhalle: Der Grand Canyon aus Soja(extraktionsschrot).

Benjamin

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