Freitag, 7. November 2014

Big Sky Dairy - Teil 1

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Die letzte Station in Idaho war die Big Sky Dairy in Gooding.
Fotos habe ich nur ein einziges von außerhalb, weil der Besitzer nicht will, dass Fotos in falsche Hände kommen ohne den Kontext zu verstehen. Und der Kuhblog ist dann auch davon betroffen.
Man sieht im Vordergrund einer der typischen Kreisregner, wie viele genau der Betrieb hat wusst er nicht, dürften mehrere hundert sein. Vier Leute sind nur für die Beregnung zuständig; und wieviel mm denn beregnet würden, eine kurze SMS an den Pflanzenbauleiter und die Antwort 30 - 35 inches (~ 750 - 875 mm) beim Mais pro Saison!
Dahinter dann die Milchviehanlage für an die 5.500 Kühe mit dem zentralen Melkhaus mit zwei Doppel-40-Side-by-Side-Melkständen. Dort werden nur melkende Kühe gehalten, weil sich auch hier in dieser Größenordnung kein Abkalbestall lohnt und dann auf einem anderen Standort des "Kombinats" kalben:



















Mit zwei anderen Betrieben betreibt man ein eigenes Milchproteinwerk, wenn auch noch aus Diversifikationsgründen nicht alle Milch dort verarbeitet wird und ein Teil an eine Käserei geht.
Hier fiel die Systemfrage Stall oder Open Lot klar für die Open Lots aus und so werden in den Ställen hauptsächlich die Erstlaktierenden und die Jerseys gehalten, da sie einfach weniger Platz in Anspruch nehmen.
Und auch hier war der Betriebsleiter sehr von den Jerseys begeistert, auch wenn er keine Vorzüge in der Futtereffizienz feststellen kann. Nach den ganzen Jerseygeschichten ist man schon arg verwundert und sagt sich: "Im SMR war das nicht umsonst drin". Aber dann kam der Haken an der Geschichte: Die Bullenkälber, die bekanntlich bei Jerseys kaum wachsen wollen. So gibt es in Idaho für ein eintägiges Holsteinkalb 250 $, für ein Jerseykalb 20 $. Aktuell gar kein Problem mit gesextem Sperma, gibt es also nur weibliche Kälber und der Jerseyanteil in den Herden steigt an. Wenn der angestrebte Anteil, von dem man sich noch nicht sicher ist, erreicht ist will man Zuchtvieh verkaufen. Bloß das ist dann ja auch kein dauerhaftes Geschäft. Aber so langfristig wird in Amerika nicht gedacht...

Benjamin

Mittwoch, 5. November 2014

Si-Ellen Farms - Teil 2

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Da sich für eine Farm mit 2.500 Kühe kein eigener Abkalbestall lohnt kalben alle Kühe des "Roth-Kombinats" auf der Si-Ellen Farms und werden ggf. zurück auf ihren eigentlichen Betrieb gebracht.
Dort wird auch eine 24h-just-in-time-Abkalbung praktiziert, es sind aber eher Abkalbebuchten wie man sie in Deutschland kennt, bloß dass die Kühe nicht tagelang sondern nur ein paar Stunden drin sind.
Waren gut 20 Minuten in dem Stall und haben während dessen zwei Kalbungen (1x CE-1, 1x CE-4) mitbekommen.
In jeder Buchte, die mit zwei bis drei kalbenden Kühen belegt wird ,gibt es einen Fangplatz mit seitlichem Abrenntgitter für Geburtshilfe. Da waren einige richtig begeistert davon und da ich sowas von der Neumühle kenne, wo die Abkalbebox letztens damit ausgerüstet wurde hab ich dann im Bus mit WLAN zurück gleich die genaue Produktbezeichnung geliefert. Man muss schließlich seinem Ruf gerecht werden...

Ganz klare Anweisungen, wie der Kalbeverlauf für die Dokumentation einzustufen ist. Allgemein sieht man viele Tafeln mit Arbeitsanweisungen; stets zweisprachig in Englisch und Spanisch (hier nicht zu sehen):



















Bei den Kontrollgängen durch die Vorbereitergruppen auf der Suche nach kalbenden Kühe rutscht ab und auch eine durch, die einfach zu schnell ist. Dann wird das Kalb per ATV abgeholt:



















Neugierige Amerikanerinnen neben dem "kleinen" Melkzentrum mit D50-SbS:

Benjamin


Dienstag, 4. November 2014

Si-Ellen Farms - Teil 1

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Vorletzte Station war die Si-Ellen Farms der Familie Roth. Es ist der Hauptbetrieb, auf dem 7.500 der 12.000 Kühe stehen, alle Abkalbungen und die Kälberaufzucht stattfindet.
Die Großeltern des Besitzers stammten aus der Schweiz und die Familie kam in den 1980ern von Washington nach Idaho.
Die schweizer Abstammung sah man sofort am Zustand der Anlage: Alles sauber und top gepflegt, nicht die kleinste Ecke vernachlässigt. Damit liegen die Lohnkosten ungefähr anderthalb mal so hoch wie in Idaho üblich - aber das ist es halt wert.
Insgesamt war man sehr ehrlich zu uns, die erreichte Lebensleistung passte mal mit Tagesleistung und Nutzungsdauer zusammen und auch eine zweifelnde Haltung zur Zukunftsfähigkeit des Bewässerungsfeldbaus. Zur Standardfrage, ob Open Lots oder Laufställe für das bessere System gehalten werden die Antwort: "Open Lots sind 10 Monate im Jahr eine feine Sache und die anderen beiden überhaupt nicht."

Bei den vielen Lots wirkte das Gelände doch etwas unübersichtlich. In der Morgensonne waren die Lichtverhältnisse ganz besonders; das Bild hab ich auch für die Titelseite meines Berichts an die Genossenschaftsleitung genommen, zeigt es doch sehr schön die Eigenarten der Milchviehhaltung in Idaho:



















Das Futterzentrum war ursprünglich mal für 2.500 Kühe ausgelegt, bei der mittlerweile dreifachen Zahl geht es etwas eng zu. Daher soll in naher Zeit ein neues gebaut werden, dann aber mit stationärem Mischer und Verteil-LKW. Aktuell laufen ein gezogener und zwei aufgebaute Mischwagen, weil die Traktoren im Vergleich zu den LKWs zu teuer sind. Und Soja ist auch hier zu teuer, sodass Canola gefüttert wird:



















Es werden sowohl Holsteins als auch Jerseys gehalten, auf dem Foto in Bereich der Kälberaufzucht. Dazu die Meinung: "Wenn nochmal, dann zu 100 % Jersey." Die Jerseybegeisterung ist in Idaho wirklich extrem:

Benjamin



Sonntag, 2. November 2014

Double A Dairy - Teil 4

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Im Post vom 10. Oktober hatte ich ja den Abkalbestall der Double A-Dairy erwähnt und Fotos versprochen. Heute kommt der ausführliche Post.
Wie geschrieben hatte ich mir schon mal etwas Gedanken über den perfekten Abkalbestall gemacht. Am besten rund um die Uhr besetzt und dann auch mit 2 Personen, da es alleine bei Geburtshilfe schwierig werden kann. Wären dann im Schichtbetrieb alleine 8 Leute im Abkalbebereich, wofür es dann geschätzt insgesamt 6 - 7.000 Kühe bräuchte, also weit jenseits deutscher Maßstäbe und als Utopie zu den Akten gelegt. Bis halt zur Double A Dairy, wo ich es dann sogar umgesetzt sah.
Der Standort ist gut 2 km von der eigentlichen Milchviehanlage entfernt. Dort stehen die rund 2.000 Trockensteher in Open Lots. Die Abkalbung erfolgt just-in-time, wofür stündlich Kontrollgänge durch die Vorbereitergruppen gemacht werden und kalbende Kühe in den eigentlichen Stall gebracht werden. Ab und an rutscht auch eine Kuh durch, dafür steht dann ein kleiner Traktor mit einer Transportkiste für das Kalb bereit.
Die Kühe kommen dann in den eigentlichen "Arbeitsbereich" wo vier Durchtreibestände stehen, in den die Kühe gemolken werden, bei Problemen aber auch Geburtshilfe geleistet oder Infusionen gegeben:



















Gerade als wir dort waren musste bei einer Erstkalbenden Geburtshilfe geleistet werden. Am meisten beeindruckte mich dabei aber, dass Anlagenleiter Andersen, Chef über 130 Mitarbeiter, der uns eigentlich herumführte gleich mit anpackte und es wirkte als würde er das jeden Tag machen.

Die gemolkene Milch kommt in eine Kolostrumbank (ColoQuick der größten Ausführung) und wird an die neugeborenen Kälber gedrencht, jedes 1 Gallone. In einer Buchte werden die Kälber gesammelt und gehen dann am nächsten Tag auf die Aardema Calf Ranch. Zuvor bekommen sie noch die erste Ohrmarke und ein Brandzeichen (AA). Auf der Mauer liegen alle benötigten Materialien und die umfangreichen Arbeitslisten:



















In einem Abteil des Abkalbestall stand auch die wertvollste Kuh der Double A Dairy. Mittlerweile hat sie unter ihren Nachfahren (Söhne, Enkel, Urenkel) über 100 Besamungsbullen. Sie wird regelmäßig für Embryonen gespült und da dagegen die Milch einen verschwindend geringen Wert hat steht sie seit nunmehr fünf Jahren trocken. Entsprechend ist sie sehr gut konditioniert und wirkt von der Statur eher wie ein Bulle. Und wenn sich die ganzen Deutschen im Stall rumtreiben fungiert der Fahrer des Anlagenleiters dann als persönlicher Leibwächter:

Benjamin


Samstag, 1. November 2014

Double A Dairy - Teil 3

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Die Größenordnungen werden auch bei der Zucht deutlich: Für Embryotransfer werden auf dem Betrieb jede Woche 12 - 14 Donoren gespült auch viele Embryonen eingesetzt.
Das mit System der Ohrmarken hat mir dort am besten gefallen: Zunächst bekommt das Kalb nur eine Ohrmarke ins linke Ohr, auf die auch das Geburtsdatum draufgeschrieben wird, danach wird die zweite bestellt, auf die das Geburtsdatum und der Name des Vaters aufgedruckt ist. Hier eine der besonders neugierigen Kühe, die mal kurzzeitig still hielt und von einem auch in Deutschland bekannten Bullen abstammt - geboren ist sie am 13. Mai 2012:



















Die Gülle wird in den Ställen abgesaugt und auch geflusht und geht in große Absetzbecken. Wovon dann der dickflüssigere Teil in die Biogasanlage kommt, die eine elektrische Leistung von 4,5 MW hat, rein aus Gülle! Eingestreut wird auch mit separierter Gülle und da hält man sich nicht lange mit mangelnder Schlagkraft auf: Ein Mensch SideShooter M3620, bei dem die standardmäßigen 15 m³ nicht ausgereicht haben. Das war so ein richtiger "Will ich haben!"-Moment; als adäquater Nachfolger für den Schäffer, wenn nicht dafür dreiviertel der Liegeboxen aus dem Stall gerissen und die Güllekanäle zugekippt werden müssten:



















Auch von anderen Gerätschaften gibt es entsprechend viele; gefüttert wird mit 3 Peecon-40m³-Mischwagen und auch vor der anlageneigenen Werkstatt stand schon ein Teil des Fuhrparks, wogegen manch Bester Kartoffelbauer klein aussieht:





















Aber eines zeigte der Besuch auf der Double A Dairy: Man braucht keine Angst vor Größe zu haben. Aber man braucht viel Platz und Leute dafür.

Benjamin

Double A Dairy - Teil 2

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Am Hauptstandort der Double A Dairy stehen die melkenden Kühe, die Trockensteher und der Abkalbestall sind etwas entfernt davon untergebracht.
War schon auf der SunRidge Dairy die Erkenntnis, dass 3.000 Kühe zwar viel sind aber nicht besonders unübersichtlich, da einfach die Ställe und der Melkstand länger sind, so ist es bei 12.000 Kühe auf einem Hof zwar wirklich riesig (über 100 ha!), aber auch nur viele Ställe und mehrere Melkstände dann nebeneinander.
Gemolken wird in 4 Doppel-50-SbS. Zwei in einem Melkzentrum nebeneinander, die anderen beiden in einzelnen Melkzentren, die aber auch nebeneinander stehen. Macht zusammen 400 Melkplätze im 24h-Betrieb, wohingegen unsere künftig 140 "stundenweise" benutzten mickrig erscheinen. Im großen Melkzentrum hat jeder Melkstand nur einen Rücktrieb, aber die Melker müssen nicht quer durch die Kühe zu den Gruben laufen sondern bequem durch Tunnel, wo es einen Etage tiefer zu den Subways geht. In den grauen Plastiktonnen werden die benutzten Euterlappen gesammelt, davon stehen dann vorm Waschen Dutzende im Melkhaus:



















Das große Melkzentrum, das für rund 5.500 Kühe zuständig ist, die hier jeden Tag dreimal gemolken werden. Pro Schicht also mehr Melkungen als in Boberow in einer ganzen Woche... Die Außensilos haben auch eine entsprechende Größe; täglich werden auf dem gesamten Betrieb "über 1 Million Pfund" also an die 460 t gemolken, was auch ziemlich genau zur Tagesleistung von 37 kg passt:




















Fünf der sieben Quarter-Mile-Barns; die ersten beiden gehören zum großen Melkzentrum, die drei anderen zu den beiden kleineren, die sich zwischen dem vierten und fünften Stall befinden. Und ganz hinten sind Open Lots für noch mal 2.500 Kühe. Im dritten der Ställe habe ich auch das Titelbild vom Blog gemacht und das Foto im Post vom 13.10.:

Benjamin


Donnerstag, 30. Oktober 2014

Double A Dairy - Teil 1

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Die sechste Station in Idaho war die Double A Dairy, der Standort mit den Holstein-Kühen der Aardema Group. Nach so vielen Kühen war die Größenwahrnehmung schon etwas verzerrt worden: 3.000 Kühe = kleine Farm, 6.000 Kühe = mittlere Farm und dann die 14.000 sind mal was Großes.
Aber da wurden wir ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt beim ersten Blick auf den Hof. Es wurde gerade Mais gehäckselt. Und da die vielen Kühe entsprechende Mengen brauchen in wirklich großem Stil: 4 Häcksler, da die Fläche direkt neben der Anlage war nur an die 20 Lkw und Sattelzüge als Abfahrer und auf dem Silo 6 Traktoren am Walzen, davon 5 Knicklenker.
Zum Schluss - es war nicht mehr viel bis dahin - werden 80.000 t auf dem Haufen liegen:

Benjamin


Mittwoch, 29. Oktober 2014

Midway Dairy - Teil 2

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Auf der Midway Dairy gab es dann auch mal was Gegensätzliches zur allgemeinen Jersey-Begeisterung in Idaho zu hören. Man hatte geplant einen Teil der Herde in Rotation aus Holstein x Jersey x Schwedisch Rotbunt zu kreuzen. Bloß die F1-Generation aus Holstein x Jersey hat die Erwartungen nicht erfüllt, sodass dann nur noch mit der F2 die Kreuzung "fertig gemacht" wird .
Einer der Betriebsleiter ist Tierarzt und hat bezüglich Gesundheit entsprechende Ansätze.
Bei den Kalbungen heißt es strikt Kuh vor Kalb und in Ruhe lassen, was dann aber immer noch 20 % Geburtshilfe und trotzdem 5 % Totgeburten bedeuten.
Sowohl für die eigene Herde als auch die umliegenden Betriebe betreibt er ein kleines Mastitislabor. Es hat eher wie eine gut aufgeräumte Werkstatt gewirkt, wo dann die Sprüche kamen, das wäre bestimmt kein Problem, weil die Verunreinigungen eh als Standard drinne sind, die immer auf den Platten wachsen. Nach jeder Kalbung und bei Euterentzündungen werden Proben für die bakteriologische Untersuchung genommen. Und die Therapie unterscheidet sich dann bei subklinischen Befunden auf Selbstheilung zu setzen und bei klinischen Verläufen meist Merzung. So ähnlich könnte die Reduktion des Arzneimittelverbrauchs auch enden...


Benjamin

Montag, 27. Oktober 2014

Midway Dairy - Teil 1

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Fünfte Station war die Midway Dairy.
Fotos davon wird es keine geben, der Betriebsleiter war doch sehr geheimniskrämerisch.
Ist ein eher kleineres Kombinat, mit an die 4.500 Kühen auf zwei Milchviehanlagen, einer Färsenanlage und drei Ackerbaubetrieben.
Auf dem Hauptstandort stehen rund 3.000 Kühe und alle Kälber. Die Witterung ist dort etwas ungemütlicher, sodass fast alle Kühe in Ställen stehen. Zudem ist die Gegend nicht zum Maisanbau geeignet; die Maissilage wird täglich von den Ackerbaubetrieben angeliefert und auch zugekauft. Stattdessen wird dort vor Ort Weizen für GPS und Luzerne angebaut, wovon möglichst Heu gemacht wird und Silage nur dann, wenn es mit dem Anwelken nicht richtig klappt.
Interessant ist auch die Arbeitsorganisation: Bei den täglichen Arbeiten richtet sich alles nach dem zweimaligen Füttern, wobei aber dreimal gemolken wird, dass die Kühe immer genug Zeit zum Fressen zu haben. Bei den Routinearbeiten ist das Platzmanagement von zentraler Bedeutung, dass keine der Gruppen überfüllt wird beim Umsortieren.
Die Anlage ist als klassische H-Anlage ausgeführt mit zwei Doppel-2-Reiher. Wenn man auf dem Futtertisch steht und ans anderere Ende kuckt kam die Frage auf, wie lang denn der Stall sei. Als Antwort kam das schon erwähnte "Quarter Mile", ein Stall ist halt erst groß, wenn die Länge nicht in Fuß oder Yard sondern in Meilen angegeben wird. Und zwischen diesen beiden Quarter-Mile-Barns verliert sich dann das Melkzentrum mit Doppel-50-SbS....

Benjamin

Sonntag, 26. Oktober 2014

Snake River Canyon

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Die Perrine Bridge führt von Twin Falls aus über den Snake River zum Highway hin und ist gut 150 m hoch. Ganz pragmatisch rostbraun gestrichen. Waren Unmengen an Basejumpern unterwegs; da haben wir gemütlich am Canyonrand gestanden und zugekuckt, ob nicht einer doch zu schnell runterkommt:



















Nachmittags ging es in den Snake River Canyon, dort stand die Zipline (Seilrutsche) auf dem Programm. Was zunächst etwas Überwindung kostete macht danach richtig Spaß, auch wenn ich auf der längsten Strecke von an die 500 m die versprochenen 80 km/h massebedingt nicht erreichte.
Blick vom Canyonrand aus:

Benjamin


Shoshone Falls

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Die Lebensader Idahos ist der Snake River, der sich wie die eine Schlange durch die Landschaft schlängelt und besonders zur Bewässerung genutzt wird.
Und da man nicht nur Kuhställe ankucken sondern etwas Kulturprogramm außenrum haben will ging es auch zur bedeutensten Sehenswürdigkeit bei Twin Falls: Den Shoshone Falls.
Mit um die 300 m Breite und 65 m Fallhöhe sind die Shoshone Falls sehr beeindruckend und werden auch als Niagara-Fälle des Westens bezeichnet.
Im Oktober, außerhalb der Schneeschmelze und wenn wegen Bauarbeiten am Kraftwerk noch ein Teil des Wasserfalls "abgedreht" wird bleibt davon nur noch ein kleiner, aber trotzdem sehenswerter Rest zurück:

Benjamin


Freitag, 24. Oktober 2014

Halbzeit

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Wenn ich es richtig berechnet habe muss heute Halbzeit beim Bau des neuen Melkstandes gewesen sein.
Vor paar Wochen wurde der Milchtank montiert, da der eingemauert wird. In den letzten Tagen wurde die Treppe ins Obergeschoss eingebaut und beim Karussell geht es jetzt auch sprichwörtlich rund: Heute wurde die Rollenbahn auf das Fundament montiert.
Aktueller Stand von außen gesehen, die beiden Fenster ganz links gehören zu meinem künftigen Büro:

Benjamin

Donnerstag, 23. Oktober 2014

West Point Farms - Teil 2

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Die Amerikaner laufen eigentlich nur im Melkstand zu Fuß, den Rest fahren sie mit dem Pickup übers Gelände. So war dann auch die Besichtigung der West Point Farms eine Tour mit dem Bus und die erste wichtige Erkenntnis für den Stallbau: Ein Futtertisch muss mit einem großen Reisebus befahrbar sein.
Die melkenden Kühe dort sind in zwei Ställen untergebracht, jeweils Vierfach-2-Reiher, jeder 65 m breit und 500 m lang. Rein rechnerisch hat jede Kuh ihren eigenen Fressplatz, bloß sind die Ställe zu 10 % überbelegt, scheint aber trotzdem zu funktionieren, dass die Kühe jeden Morgen festgemacht werden. Daneben gibt es noch den Hospital-Barn für die Abkalbungen und kranken Kühe.
Das andere Ende vom Stall ist fast 400 m entfernt:



















Die Laufgänge werden 2x täglich und die Fressgänge möglichst 3x täglich abgesaugt. Eingestreut wird mit separierter Gülle und da bei 500 m Stalllänge ein kopflastiger Schäffer nicht reicht ist die Technik auch entsprechend groß. Wie für Idaho passend ein alter Kartoffellaster, an den ein Querförderband montiert wurde:



















Zum Betrieb gehören 2.000 ha Land, auf dem ein Großteil der benötigten Maissilage und auch Luzerne (für Silage) angebaut werden. Der Rest an Futter wird zugekauft; natürlich Luzerneheu, des weiteren Gerste, Hafer, Mais-DDGS, Biertreber und Baumwollsaat. Auch hier wird kein Soja gefüttert, da zu teuer. Das Silozudecken inklusive Zusammenbinden der Reifen macht ein Lohnunternehmen, die auch einmal pro Woche das Silo aufräumen, da die Fütterer nur die Reifen nach hinten werfen. Und es muss mindestens eine Flanke abgeschnitten sein, um keine Brutstätte für Moskitos zu bieten. 35.000 t Maissilage liegt auf diesem Haufen:

Benjamin



Mittwoch, 22. Oktober 2014

West Point Farms - Teil 1

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Als vierte Station stand dann ein "mittelgroßer" Betrieb an: Die West Point Farms in Wendell mit 6.000 Kühen, die der größte Testherdenbetrieb von Genex ist.
Im Gegensatz zu vielen anderen Betrieben in Idaho sind dort wegen der Witterung die melkenden Kühe komplett in Ställen untergebracht und diese sah man der riesigen Ausmaße wegen schon von weitem.
Könnte ein richtiges Sammelfoto extra für den Blog sein: Vor der Vorderfassade des Melkhauses der übliche Rasen, gut bewässert und ordentlich gepflegt. Die 3 Milchsilos sind eher ungewöhnlich, da häufig die Milch komplett unterdach gelagert wird. Und auf dem Mitarbeiterparkplatz steht neben dem Lieferwagen von Genex auch mal ein Traktor. Bevor der Eindruck entsteht, in Idaho gäbe es auch Stalltraktoren normaler Größenordnung, dieser hier ist eher das Pendant zu einem Bobman; links ein Futterschiebeschild und rechts eine Harke zur Boxenpflege:



















Gemolken wird in zwei DeLaval Endurance Doppel-35-Side-by-Side direkt nebeneinander, beide mit ebenerdigem Eingang, sodass zwei getrennte Vorwartehöfe und insgesamt vier Rücktriebe vorhanden sind. Und im Hospital-Barn mit einem Doppel-12er noch ein dritter Melkstand für die Frischabkalber und Kranken.
Für die Testherde sind auch Milchmengenmessgeräte vorhanden und MPC610 als Terminals. Da kam ich mir trotz Doppel-6er daheim richtig professionell vor, bloß zeigen die dann keine 67 (Pfund) an.
Hier der rechte Melkstand:



















Jeder Melkstand ist für eine Hälfte des Stalls zuständig, die jüngeren Kühe werden dreimal täglich, die älteren zweimal gemolken. Die Leistung liegt um die 12.500 kg, beim Einsatz von BST, weil an die einzige Molkerei in Idaho geliefert wird, die das erlaubt.
Der flotteste Melker, wo ich mit der Stoppuhr daneben gestanden habe... Sehr vorbildlich mit der Kappe unter den Eutertüchern und noch schneller als die anderen: 12 perfekt stehende Kühe in 49 Sekunden angesetzt! Bei einer solchen Geschwindigkeit war es schwer den mexikanischen Melkergriff zu fotografieren:

Benjamin

Dienstag, 21. Oktober 2014

Aardema Calf Ranch - Teil 2

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Wenn die Kälber mit 8 Wochen abgesetzt sind bleiben sie noch zwei Wochen in den Hütten und kommen dann in Gruppenbuchten, die Jersey in 20er, die Holsteins in 40er. Dort bekommen sie Heu und das Kälberkorn der Tränkekälber vom Vortag, nach einiger Zeit wird dann auf TMR umgestellt. Die größeren Kälber kommen dann in Lots bevor sie auf die Färsenbetriebe gehen:



















Bei den großen Futtermengen wird alles per Traktor gefahren. Das Wasserfahren zu den Hütten sprengte aber jeden bekannten Größenrahmen: Ein John Deere der Serie 8020 (Modellbezeichnug war nicht mehr zu erkennen) mit einem Dreiachsfass, größer als die Güllezubringer in der Prignitz:



















Mittlerweile werden alle Kuhkälber (außer ungeklärte Abstammung) typisiert, bis vor einige Monate waren es nur die Jerseys komplett und die besten 25 % der Holsteins nach Abstammung. Welches genetische Niveau vorherrscht wird deutlich, dass von den besten 500 Jerseys weltweit 60 der Aardema Group gehören und etliche hundert aussichtsreiche Bullenkälber im Jahr selbst aufgezogen werden. Unter anderem diese drei, die noch auf die Ergebnisse des Gesundheitscheck warten, um danach als Besamungsbullen zu Genex (CRI) zu gehen:

Benjamin


Montag, 20. Oktober 2014

Pieko

Wie in den Kommentaren zum Post vom 22.08.2014 geschrieben, wurden die Namen Tina und Pieko für das Kalb von Truxa vorgesehen. Am vorletzten Freitag, in meiner Abwesenheit, wurde dann Pieko geboren. Das Besondere daran ist, dass sowohl Truxa als auch Pierre als Vater ursprünglich von der Landgenossenschaft Pröttlin stammen, auch wenn sie nie Stallgenossen waren, weil ca. 1 Jahr Altersunterschied.
Pieko war schon bei der Geburt extrem groß (wahrscheinlich deutlich über 50 kg), sodass er heute im Alter von 10 Tagen als ordentliches Kalb beim Verkauf der Bullenkälber versehentlich mitgenommen wurde und zurückgebracht werden musste.

Benjamin

Sonntag, 19. Oktober 2014

Aardema Calf Ranch - Teil 1

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Die dritte Station war die Aardema Calf Ranch. Dort werden sämtliche Kuhkälber der Aardema Group aufgezogen, die insgesamt 28.000 Kühe hat, jeweils zur Hälfte Holstein und Jersey.
Auf der Anlage werden 8.500 Kälber gehalten, davon 2.500 Tränkekälber und 500 Abgesetzte in den Kälberhütten.
Dieses stehen dem Alter und der Tränkemenge nach sortiert in langen Reihen und alles großräumig, denn schließlich muss zum Wasserfahren ein 8020er JD durchpassen:




















Die Hütten sind aus Sperrholzplatten gebaut und ein Mitarbeiter ist ausschließlich damit beschäftigt kaputte Hütten zu reparieren. Ob die Holzhütten das Wahre sind ist man sich scheinbar nicht mehr ganz sicher, aktuell läuft ein kleiner Versuch mit 360 CalfTel-Iglus, ob sich damit bessere Ergebnisse erzielen lassen.
In dieser Reihe stehen Jersey-Kälber und Kreuzungskälber die von den Aardema Dairies stammen, an den orangenen Ohrmarken zu erkennen. Jedes Kalb hat einen Eimer für Wasser und einen für Kälberkorn. Heu gibt es erst nach dem Absetzen:




















Getränkt werden am Tag 5,7 l (1,5 Gallonen), bei den Holsteins auf zwei Mahlzeiten verteilt, bei den Jerseys auf drei, da sie nicht so viel auf einmal packen. Diese Mengen sind für die amerikanischen Verhältnisse schon intensiv.
Die Kälber bekommen auf dem Milchviehbetrieb 4 l Kolostrum gedrencht, die erste Ohrmarke, ein Brandzeichen und kommen mit 24 h auf den Kälberaufzuchtbetrieb. Die Holsteinkälber bekommen sofort die knapp 6 l Tagesmenge, die noch kleineren Jerseys für die erste Woche 4 l. Die ersten drei Wochen wird pasteurisierte Sperrmilch (Hospital-Milk) vertränkt, die bei den Milchviehbetrieben abgeholt wird. Danach gibt es MAT, der mit Proteinpulver auf 14 % (Jersey) und 15 % TS (Holstein) angereicht wird. Mit 8 Wochen wird abgesetzt, wobei davor jede Woche eine Mahlzeit weggelassen wird; bei den Holsteins also innerhalb einer Woche, bei den Jersey in zweien.

Alles wird mit Traktoren zu den Kälberhütten gefahren, die typischen Milchflaschen in speziellen Anhängern. Im Milchzentrum haben wir am Ende der morgendlichen Tränkezeit das Flaschenwaschen gesehen, wo in die Flaschen Reinigungswasser gefüllt wird und dann mit Bürsten geschruppt. Anschließend werden die Flaschen ausgeschüttet und noch einmal mit klarem Wasser gespült. Im Hintergrund ist zu sehen wie die Nuckel in einer Tonne gewaschen werden:

Benjamin




Oppedyk Dairy - Teil 2

 
Die Oppedyk Dairy hat einen extrem hohen Flächenbesatz, da sie mitten in der Wüste liegt und deshalb auch das beregnungsfähige Land knapp ist, sodass nur 30 % der Maissilage (dürften nur paar hundert ha sein) selbst angebaut werden und das gesamte restliche Futter zugekauft wird.

Natürlich auch Luzerneheu aus dem Osten Idahos, auf jeder der fünf Mieten liegen je 1.000 Ballen, im amerikanischen Standardformat 120 x 130 cm, dem Kanalmaß der Hesston-Pressen. An diesen abgedeckten Mieten erkennt man die Höfe in der flachen Wüste, weil aus der Ferne von den Open Lots nichts zu sehen ist:



















Als Kraftfutterkomponenten werden neben Getreide und Leinextraktionsschrot auch echte amerikanische Spezailitäten gefüttert: Geschrotete Rapssaat aus Kanada (Canola), das wegen dem kurzen Transportweg recht günstig ist, Mais-DDGS aus der Ethanolproduktion und da Idaho "America's biggest potato grower" ist oder wie unten auf den Kfz-Kennzeichen steht "famous potatoes" werden auch fermentierte Reste aus der Pommesproduktion gefüttert, was gewöhnungsbedürftig aussieht und riecht.
Baumwollsaat; Kombination aus Fett, Protein und Faser. Schmeckt doch recht wollig:



















Alle laktierenden Kühe werden mit der selben Ration gefüttert, weil es in den letzten zehn Jahren an dem Standort nicht geschafft wurde Leistungsgruppen einzuführen. Sowas mach ich schnell mal über Nacht (siehe Post vom 25.12.2014).

Gemolken wird zweimal täglich in einem D30-SbS, der auch einen ebenerdigen Eingang hat, aber keinen Subway und somit doch recht laut ist. Hersteller des Melkstands sind alle mögliche Firmen, da wurde schon viel daran rumgebastelt. Und wie man sieht gibt es auf dem Betrieb auch rotbunte Kühe, ich habe insgesamt vier gesehen:

Benjamin





Freitag, 17. Oktober 2014

Oppedyk Dairy - Teil 1

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Zweite Station auf der Reise war die Oppedyk Dairy in Mountain Home. Familie Oppedyk kam vor zehn Jahren aus Kalifornien (ursprünglich holländischstämmig), da in Idaho das Land günstig war und die klimatischen Bedingungen gut sind.
Damals bauten sie eine Milchviehanlage mit Melkzentrum und Abkalbestall und Open Lots für insgesamt 1.200 Kühe und den Färsen ab 500 lbs (227 kg). Heute sind es 2.500 Kühe mit den entsprechenden Färsen.

Jede Kuh hat im Lot einen 2 ft (61 cm) breiten Fressplatz mit Fressfanggitter und dahinter die Tiefe von 250 ft (76,2 m), was eine Platzeinsparung gegenüber den üblichen 300 ft Tiefe ist; aber im Winter wenn der Mist nicht so schnell trocknet von Nachteil.
Die Fressgänge sind planbefestigt und werden täglich abgesaugt, die Liegeflächen dann geeggt.
Auch wenn es aufgrund der Ausmaße unubersichtlich wirkt ist die Anlage ganz klassisch in H-Form aufgebaut und daneben ein weiterer Futtertisch für die Färsen und die Trockensteher sowie dahinter das Futterlager und die Güllelagunen.

Ursprünglich waren die Lots der Kühe mit Bretterzäunen als Windschutz ausgerüstet:

 
Ein Teil wurde mittlerweile auf Sonnenschutzdächer umgerüstet. Die Futtertische sind 320 m lang mit vier Gruppen zu je 250 Kühen. Typisch sind auch die Flutlichttürme:



















Macht schon echt was her, wenn die Färsenherden herangaloppiert kommen und es nach der trockenen Zeit des Sommers ordentlich staubt:

Benjamin

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Sunridge Dairy - Teil 2

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Die Kennzahlen der Sunridge Dairy sind beeindruckend: 12.400 kg Jahresleistung, bei jedoch recht dünnen Inhaltsstoffen von 3,65 % Fett und 3,10 % Eiweiß. Die Zwischenkalbezeit liegt um die 400 Tage und die Pregnancy-Rate bei 32%, wobei vor allem der geringere Hitzestress im Sommer beiträgt, es ist zwar sehr heiß (bis 40°C) aber die Luftfeuchtigkeit niedrig.

Der bis dahin größte Melkstand, den ich gesehen hatte. Ein Doppel-45-Side-by-Side von WestfaliaSurge. Mit ebenerdigem Eingang aber ohne Hubboden, dies ist die Standardbauweise in Idaho. Mit 4 Melkern und einem Treiber (Pusher genannt) werden die 3.100 laktierenden Kühe dreimal täglich gemolken. Das macht an die 450 stündlich! Entsprechend flink sind die Melker, mit Vorsprühen der Zitzen, Vormelken, Abputzen und Ansetzen mit dem mexikanischen Melkergriff waren es für 12 Kühe gestoppte 2:30 min!
Um mit beiden Händen gleichzeitig die Euter abputzen zu können, werden die Tücher auf dem Kopf getragen:





















Was man gut übernehmen könnte: Die Ohrmarken mit groß geschrieben Ziffern, die sehr gut lesbar sind und dazu den Betriebsnamen enthalten. Daneben ist die Transponderohrmarke für die Tiererkennung:





















Äußerst rational: Der Herdsman impfte die Trockensteher. Mit einem Lesegerät wurde der Transponder jeder Kuh erfasst. Wenn diese in den Listen vermerkt war kam das Signal zum Spritzen über den Kopfhöhrer und per Knopfdruck am Lesegerät erfolgte die gesamte Dokumentation. Für die ausufernde deutsche Bürokratie wäre sowas genau passend:

Benjamin



Mittwoch, 15. Oktober 2014

Gruß von Gisela

Gisela hat sich über die Grüße gefreut und grüßt hiermit zurück:

Benjamin