Freitag, 17. Oktober 2014

Oppedyk Dairy - Teil 1

- zur Übericht der Idaho-Serie -> hier - 

Zweite Station auf der Reise war die Oppedyk Dairy in Mountain Home. Familie Oppedyk kam vor zehn Jahren aus Kalifornien (ursprünglich holländischstämmig), da in Idaho das Land günstig war und die klimatischen Bedingungen gut sind.
Damals bauten sie eine Milchviehanlage mit Melkzentrum und Abkalbestall und Open Lots für insgesamt 1.200 Kühe und den Färsen ab 500 lbs (227 kg). Heute sind es 2.500 Kühe mit den entsprechenden Färsen.

Jede Kuh hat im Lot einen 2 ft (61 cm) breiten Fressplatz mit Fressfanggitter und dahinter die Tiefe von 250 ft (76,2 m), was eine Platzeinsparung gegenüber den üblichen 300 ft Tiefe ist; aber im Winter wenn der Mist nicht so schnell trocknet von Nachteil.
Die Fressgänge sind planbefestigt und werden täglich abgesaugt, die Liegeflächen dann geeggt.
Auch wenn es aufgrund der Ausmaße unubersichtlich wirkt ist die Anlage ganz klassisch in H-Form aufgebaut und daneben ein weiterer Futtertisch für die Färsen und die Trockensteher sowie dahinter das Futterlager und die Güllelagunen.

Ursprünglich waren die Lots der Kühe mit Bretterzäunen als Windschutz ausgerüstet:

 
Ein Teil wurde mittlerweile auf Sonnenschutzdächer umgerüstet. Die Futtertische sind 320 m lang mit vier Gruppen zu je 250 Kühen. Typisch sind auch die Flutlichttürme:



















Macht schon echt was her, wenn die Färsenherden herangaloppiert kommen und es nach der trockenen Zeit des Sommers ordentlich staubt:

Benjamin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen