Freitag, 29. September 2017
Abschied von Schecke
2408 Schecke, bzw. früher 1408. Eine von drei Kühen, die im Sommer 2013 als erste Färsengruppe unter meinem Kommando in Boberow gekalbt hatten.
Sie hatte eine Euterentzündung bekommen, die nicht mehr ausheilte und damit endete, dass der Strich inaktiviert wurde; also nicht mehr melken, dass sich das Viertel trockenstellt und zurückbildet. Dann trat sie sich auf einen anderen Strich, was eine sehr langsam verheilende Wunde gab.
Dazu Probleme mit den Beinen und allgemein nicht in der besten Verfassung, sodass ich mich dann doch dazu entschied, sie nur noch abkalben zu lassen. Ende August verkalbte sie auch noch 40 Tage vor dem Termin.
Dann durfte sie noch bleiben, bis die Fleischsperre vom Trockensteller abgelaufen war und noch zwei Wochen länger.
Ihre Kennzahlen:
Sie ist 6,5 Jahre alt geworden, davon eine Nutzungsdauer von 48,9 Monaten was eine produktive Lebensphase von 62,6 % macht.
In dieser Zeit gab sie 50.683 kg Milch mit 1.532 kg Fett und 1.558 kg Eiweiß.
Das entspricht einer durchschnittlichen Jahresleistung von 12.438 kg Milch mit 3,02% Fett und 3,07% Eiweiß bzw. 376 Fettkilo, 382 Eiweißkilo und 758 FEK.
Und macht eine Futtertagsleistung von 34,0 kg und eine Lebenstagsleistung von 21,3 kg.
Wo ich für diesen Post ihre Abstammung nachgekuckt habe. Bisher wusste ich nur ihren Vater: Sherry - daher Schecke. Ihre Mutter war Nr. 413 Anni (von Altalota), die es in Pinnow auf 11,5 Jahre und 113.000 kg Lebensleistung geschafft hat. Schecke war ihr 4. von 8. Kälbern.
Aber das Erbe von Schecke und auch Anni besteht weiterhin. Scheckes einzige Tochter (die anderen 3 Kälber + die Verkalbung waren alle männlich) 06 434 AGB Schelle (siehe Post vom 21.09.2015) steht in Boberow in der Abkalbebox und solle Ende nächster Woche erstmals kalben.
Als Stallnummer wird sie die 2408 ihrer Mutter erben.
Benjamin
Nachtrag: Da ich scheinbar kein einziges Foto von Schecke habe hier eines von Schelle; sie sah damals sehr ähnlich aus:
Mittwoch, 27. September 2017
Wieder Rotbunte
Nach über acht Jahren haben sie wieder eine rotbunte Kuh. Bei Rotfaktor mal Rotfaktor kommt halt irgendwann mal auch eine Rotbunte dabei raus (siehe Post vom 06.02.2015).
Zur Zeit meines Praktikums 2008 waren es vier Rotbunte gewesen und der damalige Stallleiter hatte das Ziel nur noch Schwarzbunte zu haben. Und wie mir jetzt einer der Meister erzählte gab es bis 2006 auch zwei Jerseys, die ebenfalls aussortiert werden mussten...
Braunies Familie bewegt sich weiterhin auf niedrigem Niveau, aber mit guten Aussichten: Ihre Enkelin Mai ist tragend und soll im Februar kalben, ihre jüngste Schwester "Elle" im Dezember zum ersten Mal.
Technisch wird auch aufgerüstet und zwar mit einem Futterschieberoboter. Ein Wasserbauer Butler Gold; mit der Schnecke zum Durchmischen statt nur zur Seite schieben, aber der doch beschränkten Batteriekapazität (siehe Post vom 14.11.2014), was aber von der Auslegung des Versuchsstall her nicht von Bedeutung ist.
Und in einem Stall ist es halt nun mal schmutzig: Der steht da erst seit zwei Wochen, bis die Ladestation und die Magnete für die Spurführung installiert sind, ist aber zugestaubt als wären es zwei Jahre:
Benjamin
Samstag, 23. September 2017
Kleine Äcker - Großer Häcksler
Der Häcksler ist vom örtlichen Bodenverband, einer Art Maschinengemeinschaft. Vom Häcksler har es doch eine rasante Entwicklung genommen: 2009 war ich beim Maishäckseln dabei, da war es ein alter Jaguar 820, 2013 beim Grashäckseln ein Jaguar 940 und jetzt ein Jaguar 960 mit Dynamic Power (lastabhängige Motorsteuerung) und OptiFill zur automatischen Anhängerbeladung. Und das gleiche Maisgebiss wie unser Häcksler: Ein Kemper 375 plus mit 7,5 m Arbeitsbreite. Der Häcksler selbst ist etwas stärker wird aber wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte der Jahresleistung schaffen. 6 ha sind da nicht die Vorgewende eines Ackers zusammengezählt sondern die komplette zu erntende Fläche auf vier Äcker verteilt.
Der Häcksler mit einem der beiden Abfahrer, ein vom örtlichen Landmaschinenhändler geliehener Claas Arion 440 CIS Panoramic (der mit dem Glasdach) und einem Krampe BigBody 550:
Ansonsten sehen so zur Zeit dort die Zuckerrüben aus, da könnten zur Ernte die Rodeschare zu eng werden:
Bei der Stallarbeit habe ich mich vorgedrängelt, als bei einer gestern gekalbten Kuh die Nachgeburt hängen geblieben und rauszuholen war. Was ich gefühlt bei drei Kühen täglich mache - nachgerechnet sind es eher zwei pro Woche - da wollte ich einfach zeigen, dass ich doch praktisch mit Kühen arbeite. Wo es doch m Vergleich immer so wirkt, als wäre ich "dort in diesen riesigen Dimensionen" nur damit beschäftigt die Kühe zu verwalten.
Benjamin
Donnerstag, 21. September 2017
Triticale Webcam - Teil 15
- zur Übersicht der Triticale-Webcam -> hier -
Heute gibt es den letzten Teil der Titicale-Webcam, die nächsten Fotos werden dann zur Folgekultur gehören.
Wuchshöhe des Ausfallgetreides zwischen 10 und 20 cm.
20.09.2017, 13:14:
Benjamin
Mittwoch, 20. September 2017
Auf der Mela
Das Wetter spielte mit, wo es am Abend zuvor sehr stürmisch gewesen war.
Wie immer viele Geschäftskontakte gepflegt und den ganzen Tag lang durchgefuttert.
Bei RAGT war ich, weil ich wissen wollte wie nach drei Jahren der Stand vom Mais-Bohnen-Projekt ist (vergleiche Post vom 17.09.2014). Das wurde eingestellt, weil das Saatgut für die Stangenbohne einfach viel zu teuer ist. Das wird nur in kleinem Maßstab für den Gartenbau vermehrt und kostet entsprechend. Für die landwirtschaftliche Nutzung müsste die quasi als neue Kultur etabliert werden.
Und auch bei Arla wegen Arlagarden plus, der Weiterentwicklung von Arlagarden, wo auch Gesundheitsdaten der Kühe von den Betrieben einfließen sollen. Kommt man sich für blöd verkauft vor, als bräuchte man die Managementtools von deren Marketingfuzzies um sich richtig um seine Kühe kümmern zu können.
Noch paar Fotos:
Bei der Rinderallianz waren mehr als die Hälfte der ausgestellten Rinder die Extensivrassen Galloway, Dexter und Highland. Hier eine hellbraune Dexterkuh mit einer Anomalie, bei der die Pupillen wie bei Schafen schlitzförmig sind. Den Fachbegriff dafür habe ich vergessen...
Auf welchem Traktor sitze ich hier? Was auf der Agritechnica abgesperrt ist, dass es niemand anfassen kann, das kam man auf der Mela von allen Seiten begutachten und sich auch draufsetzen, wenn man den Verkäufer kennt:
Benjamin
Freitag, 15. September 2017
Erntefest 2017
Die Getreideernte dauerte bis zum 31. August so lange wie noch nie unter den widrigen Bedingungen und letztmals davor wäre 1996 ein Acker mangels Befahrbarkeit erst später abgeerntet worden.
Die durchschnittlichen Erträge:
Gerste: 85 dt/ha
Weizen: 77 dt/ha
Roggen: 61 dt/ha
Triticale: 59 dt/ha; fiel etwas niedriger aus als gewöhnlich, da in dieser Saison die Titicale eher auf leichteren Böden stand.
Raps: 28 dt/ha; die sehr niedrigen Erträge resultieren einmal aus den Folgen der Spätfröste im April genau zur Blüte und als Hauptursache wie in den letzten Jahren auch die vielen Fraßschäden durch das Beizverbot; das werden wieder Verluste im sechsstelligen Bereich sein.
Benjamin
Montag, 11. September 2017
Viel Erfahrung
Wie schon bei ihrem letzten Kalb Oleg (siehe Post vom 11.10.2016) war es wegen dem Paratuberkulose-Träger eine Anpaarung mit einem Weißblauen Belgier gewesen. Da sie von sich aus schon zu sehr langen Tragezeiten tendiert und dazu das Kreuzungskalb ging ich von Freitag oder Samstag als Kalbetermin aus, war dann aber noch ein Tag später, bei dann 289 Tagen Tragezeit. Ganze anderthalb Wochen länger als die reinrassigen Holsteins im Durchschnitt.
Das Kalb wurde rückwärts in Hinterendlage geboren. Da musste geholfen werden. In den Abkalbeboxen in Boberow haben wir keine richtige Fixiermöglichkeit, sodass die Kühe als für die Geburtshilfe mit den Zwischentoren am Nackenrohr der Futtertisches "eingeklemmt" werden. Da bei Truxa noch eine andere Kuh in der Box lief stand die dann noch vor ihr und das Tor konnte nicht festgebunden werden. Doch sie hielt brav still.
Wie das Kalb dann da war haben wir es über das Nackenrohr gehängt, dass es den geschluckten Schleim ausspucken kann. Truxa wusste was zu machen ist: Sie half kräftig beim Ausstreifen des Schleims mit und leckte ihr Kalb. Das ist halt die Erfahrung!
Fürs Protokoll: Männlich und 55,0 kg schwer! Den Namen suche ich erst die nächsten Tage raus, wenn ich es anmelde.
Benjamin
Samstag, 9. September 2017
Neue Milchtankstelle
Milchtankstellen sind ein oft diskutiertes Thema bezüglich Direktvermarktung und meistens ist das Argument dagegen: Zu abgelegener Standort!
Familie Schmidt dagegen hat mit ihrem Hof den idealen Standort, an der Straße zwischen Lampertheim und Worms gelegen, mit vielleicht ähnlich viel Verkehr wie bei uns auf der B5.
Nach längeren Planungen haben sie jetzt in die Direktvermarktung investiert und einen Milchautomat angeschafft.
Hier eine Nahaufnahme, die ich vor der Inbetriebnahme gemacht hatte, noch ohne das Hoflogo:
Und das offizielle Foto, das mir Christian freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat: Familienfoto samt Jungrind vor der Milchtankstelle. Wobei ich mich aber frage, warum er als Schon-immer-Rotbuntzüchter gerade eine schwarzbunte Färse genommen hat:
Für die Kuhblog-Leser aus dem Südwesten nochmal deutlicher lesbar:
Familie Christian Schmidt
An der Wormser Straße 75
68623 Lampertheim
täglich 06 - 22 Uhr.
Dort kommt man im nördlichen Rhein-Neckar-Gebiet an Rohmilch, frisch von der Kuh (aber Abkochpflicht!). Nach mittlerweile fast neun Jahren Bekanntschaft und ungezählten Besuchen kann ich sagen: Immer beste Qualität und Geschmack!
Benjamin
Freitag, 8. September 2017
Altersschwache Schermaschine
Ich bin der Einzige, der Schwänze schneidet mit den Schafscheren, die sind billig und robust und zumindest in Boberow habe ich das Schwanzproblem damit halbwegs im Griff. In Pinnow sieht es dagegegen deutlich schlechter aus.
Nun war es soweit für den Umstieg auf eine Schermaschine, da gründlicher, schneller und sicherer als mit der Schere. Vor einigen Jahren hatte ich eine alte Schermaschine in einem der Schränke entdeckt, noch aus den Zeiten als viel Zuchtvieh verkauft wurde und die davor immer geschoren wurden. Die ist noch von Alfa Laval, das Ende der 1990er in DeLaval umbenannt wurde. Ich schätze mal vor 15 Jahren letztmals verwendet. Aber recht sauber, bloß der Scherkopf war abmontiert und ich musste den wieder dran bauen - hatte ich noch nie gemacht. Jedenfalls bekam ich sie ohne Probleme zum Laufen, wenn auch erstaunlich laut. Und da keine Akkuschermaschine sondern ganz klassisch mit Kabel bastelte ich mir dafür eine Schlaufe an den Gürtel - 130er Ballengarn hält die deutsche Landwirtschaft zusammen!
Das Schwänzeschere macht richtig Spaß damit und die sehen sehr ordentlich aus. Nach fünf Kühen fiel der Scherkopf ab - sauber machen, wieder anbauen und die Schrauben richtig fest anziehen. Dann lief es für 30 Kühe richtig gut und dann gab es Probleme, dass der Motor nur noch in halbwegs waagrechter Position lief. Das muss sich nächste Woche die Werkstatt mal ankucken.
Benjamin
Dienstag, 5. September 2017
Nachzuchtbegutachtung
Am 19. Oktober findet in der Brandenburghalle in Paaren die diesjährige "Blickpunkt Rind" statt, die Verbandsschau von RZB bzw. RBB. Dabei werden auch Nachzuchtgruppen gezeigt, von den töchtergeprüften Besamungsbullen des RBB Töchter aus dem Testeinsatz, die dann in der ersten oder auch schon zweien Laktation sind. Also alles Halbschwestern und so ausgewählt, dass sie vom Typ her sehr ähnlich sind und das charakteritische Äußere der Töchter dieses Bullen repräsentieren.
Als Testherdenbetrieb sind wir mit unserer Datenerfassung nicht nur Motor des Zuchtfortschritts sondern haben auch zur Präsentation dieses dafür geeignete Kühe zu stellen. Gestern waren dann die Zuchtinspektoren da und haben die aus dem Herdbuch ausgesuchten Kühe die passen könnten begutachtet: Elf Töchter der Bullen Banesto, Beladi und One-Red (der mit dem VRC-Gen, daher drei Rotbunte). Rebecca als Banesto-Tochter war rausgefallen, da sie als Dreistrich mit einem zurückgebildeten Euterviertel nicht symmetrisch aussieht. Insgesamt wurden ganze sechs Kühe als gut befunden und gehen nun in die Endauswahl Anfang Oktober, wo dann aus dem ganzen Land die zu präsentierenden Gruppen zusammengestellt werden.
Benjamin
Sonntag, 27. August 2017
Triticale Webcam - Teil 14
- zur Übersicht der Triticale-Webcam -> hier -
Mittlerweile sind die Stoppeln bearbeitet und das Ausfallgetreide ist schon 5 bis 10 cm gewachsen. Rechts vor der Baumgruppe ist ein dunkler Fleck, hier war ein Teil wegen der schlechten Befahrbarkeit stehen gelassen und erst in den letzten Tagen von der "Restetruppe" gemäht worden.
26.08., 12:53:
Benjamin
Mittwoch, 23. August 2017
Problemloser Start
Entsprechend nervös war ich zur jetzt anstehenden Kalbung. Auf der Abkalbeliste extra deutlich markiert, dass die Bedeutung klar wird.
Heute war es dann soweit und lief richtig gut: Nachmittags unter Überwachung, die sehr gewissenhafte Kollegin im Kälberstall und ein flotter komplikationsloser Geburtsverlauf. Hat dann gleich ordentlich Kuhtrank bekommen und nach dem Melken noch ihr zusätzliches Calcium gegen Milchfieber.
Ein Kuhkalb, habe ich mich sehr drüber gefreut, denn die besten Kälber kommen von den alten Kühen. Es hat noch keinen Namen, muss ich morgen bei der Anmeldung raussuchen.
Den Augenblick der eigentlichen Geburt habe ich verpasst, hier war es 2 - 3 Minuten alt:
Benjamin
Donnerstag, 17. August 2017
Schwergeburt
Aktuell ist mein Bruder bei uns in Pinnow auf Urlaub, mal andere Kühe sehen und mit Herde zu arbeiten.
Am Dienstag waren wir am "Transen sortieren" und zunächst kuckte ich mal wie viele Kühe in den einzelnen Abkalbebuchten waren, um sie dann passend zu verteilen.
Dabei war Nr 446 beim Kalben und die Klauen vom Kalb schauten nach oben, also wahrscheinlich die Hinterbeine = Hinterendlage und da muss geholfen werden, weil die Gefahr besteht, dass während der Geburt die Nabelschnur zu früh abreißt und das Kalb noch in der Kuh erstickt.
Zunächst die Kuh eingefangen, wo mein Bruder das System mit den zwei Toren zwischen den Buchten als Fangstand sehr praktisch findet, wobei mir ein spezielles Fanggitter (vgl. Post vom 14.11.2016) lieber wäre, weil man so immer über das Tor klettern muss um an die Kuh zu kommen.
Als erstes genaue Kontrolle über die Lage des Kalbes, die Fersen waren zu greifen und der Schwanz, als doch rückwärts. Dann den Geburtsstrick an die Beine angebunden und mit dem Geburtshelfer rauszugezogen. Da die Kuh gut mitgepresst hat ging es recht flott.
Das geborene Kalb noch kopfüber über das Tor gehängt, um den Schleim, den sie rückwärts als schlucken, besser auszuspucken zu können.
Weiblich und 38 kg schwer. Hat alles gut überstanden:
Ein Foto vom Benjamin bei der Geburtshilfe; hat halt schon Seltenheitswert. Die Kuh ziwschen den beiden Toren und mit der Querstange fixiert, dass sie einen nicht über den Haufen rennt. Daneben noch das Material: Geburtshelfer, Eimer mit warmem Wasser und Geburtsstrick, Eimer kaltes Wasser.
Hier bin ich gerade bei der Kontrolle der Lage:
Samstag, 12. August 2017
Ronja
Ihre Abstammung ist Medon x Banesto x Junker.
Als ich nach der Kalbung von Angel Fabienne nach dem Namen für das Kalb - Alice - fragte, meinte sie gleich, dass Rebecca ja schon trocken stehen müsste und lieferte eine Liste mit Namensvorschlägen mit. Davon legte ich mich bei einem Kuhkalb auf Ronja fest.
Ronja wurde dann am letzten Freitag geboren. War eine Schwergeburt. Rebecca hörte mittendrin auf und so kontrollierte ich den Fortgang: Das Kalb war steckengeblieben, da in der normalen Vorderendlage die Beine nicht ganz ausgestreckt waren und so die Ellenbogen zu breit sind. Habe es dann "schnell rausgezogen", was nicht heißen soll, dass es übereilte unnötige Geburtshilfe war. Sondern routiniert und alleine ohne assistierenden Kollegen.
Da heute Fabienne in Boberow bei ihren Großeltern war haben wir dann ein Foto für den Blog gemacht. Ronja war zunächst etwas zurückhaltend, hat dann aber eifrig an den Fingern genuckelt. Ein vitales und munteres Kalb. Auf der Stirn hat sie eine kleine herzförmige Blesse und auf dem Kreuzbei eine weiße Raute und von den Vorderbeinen abgesehen ist ihre Fellzeichnung absolut symmetrisch.
Benjamin
Mittwoch, 9. August 2017
Hype
Vor einem Jahr waren die ersten Zuchtwerte nach seiner Typisierung Verschlusssache und damals mit über 160 in Deutschland ganz oben dabei.
Und so was bleiben dann auch Interna, schließlich ist aus dem Kalb noch kein Bulle geworden und in einem Jahr kann schon einiges passieren.
Dass da jetzt ein RZG von 154 (nach Bullenkatalog 153?) rauskommt liegt an der letzten Basisanpassung, wo die Vergleichspopulation zwischenzeitlich "aktualisiert" wurde und insgesamt 4 weitere Zuchtwertschätzungen.
Benjamin
Montag, 7. August 2017
Foto von Alice
So fotogen wie Alis ist sie bei weitem nicht, ich musste ziemlich rennen, dass ich ein halbwegs annehmbares Foto hinbekommen habe:
Benjamin
Sonntag, 6. August 2017
Triticale Webcam - Teil 13,5
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Noch ein paar Fotos vom Triticalemähen und Strohpressen am Freitag; nicht aus dem üblichen Blickwinkel, aber die Technik größer drauf.
Claas Xerion 4000 Trac VC und Claas Lexion 480 beim Abtanken. Die HW80 haben Mehrzweckaufbauten und nicht die hohen Schwerhäckselaufbauten und sind trotzdem nicht klein (15t), aber hinter dem Xerion wirken sie so:
Claas Lexion 650 und Claas Lexion 750:
Mähen und Pressen parallel: Claas Lexion 480, John Deere 7830 mit Claas Quadrant 2200, Claas Arion 640 CIS mit großem Ballenwagen und Case 721 C. Nicht auf dem Bild ist der Zettelmeyer ZL 602, der die Ballenstapel zusammensetzte:
Benjamin
Samstag, 5. August 2017
Triticale Webcam - Teil 13
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Wie vorletztes Jahr beim Raps und letztes Jahr beim Weizen hatte ich auch dieses Jahr das Glück die Mähdrescher in der Triticale fotografieren zu können.
Herausforderung waren die feuchten Bedingungen, nach mehr als 400 mm Regen im Juni und Juli ist der Boden stellenweise sehr aufgeweicht und da reichten für einen HW80-Zug die normalen 120 kW nicht aus und es wurden auf dem Acker 250 - 300 kW davorgehängt, so auch der Xerion.
Auf dem Foto umfährt der Lexion 650 am rechten Rand gerade eine solche nasse Stelle:
04.08., 13:25:
Am späten Nachmittag konnte ich dann auch noch das Strohpressen und -aufladen fotografieren. Das Pressen erfolgte schon parallel zum Mähen, links am Horizont ist gerade der Lexion 480 zu sehen:
04.08., 17:37:
Benjamin
Montag, 31. Juli 2017
Seljalandfoss
Nicht ganz so viel Wasser und auch nicht so hoch war es gestern früh als bei einem heftigen Gewitter am Pinnower Frischabkalberstall die Regenrinne überlief.
Während meine Bekannten in Süddeutschland unter einer Dürre leiden hatten wir hier alleine im Juni und Juli geschätzt zwischen 400 und 500 mm Regen. Seit zwei Wochen war die Ernte unterbrochen, weil es ständig regnete. Großteils der Raps und Teile des Getreides sind ins Lager gegangen und es wurde schon der Strohsparbefehl ausgegeben - das Gerstenstroh wurde zum Füttern gepresst aber vom anderen ist ungewiss wie viel eingefahren werden kann und was auf dem Acker breitgehäckselt werden muss.
Gestern Abend begann dann die Ernte im Raps; unter widrigsten Bedingungen mit den aufgeweichten Böden, stellenweise war es Mähdrescherversenken.
Benjamin
Sonntag, 30. Juli 2017
Separateinstreu
Nach einem Pressschneckemseparator wie wir in auch haben geht das Separat in einen Durchlauftrockner, der mit der Abwärme der Biogasanlage betrieben wird. Hinten kommt dann der Gärrest trocken raus (so 90% Trockensubstanz +/-):
Durch den geringen Restwassergehalt hat es eine enorme Saugwirkung und wird zur Einstreu sämtlicher Liegeboxen und einem Großteil der Tiefstreuställe genommen. Außer dem zweiten Teil der Transitgruppe (aus Platzgründen geteilte Gruppe), den Abkalbeboxen und den Tränkekälber. Diese werden aus hygienischen Gründen mit Stroh eingestreut, weil man nie ganz sicher sein ob auch wirklich alle Keime von der Biogasanlage "abgekocht" wurden.
Bei den routinemäßigen Untersuchungen auf Keime kamen aber bisher immer beste Werte heraus.
So lässt sich viel Stroh als Einstreumaterial einsparen, wenn auch mit großem technischen Aufwand. Aber dort hat die Rinderproduktion halt einen hohen Stellenwert.
Der Trockensteherstall mit Kühen auf Gärresteseparat als Tiefstreu; ist eine alten Bergehalle:
Benjamin
Samstag, 29. Juli 2017
Nach Schleusingen
Neben der Milchproduktion betreibt der Betrieb Marktfruchtbau und eine Biogasanlage, und im Betriebsverbund gibt es noch einen Sauenbetrieb und einen Landhandel.
Mit einer Leistung von über 800 Fett-Eiweiß-Kilo pro Kuh und Jahr gehören sie zur Spitzengruppe in Thüringen und das obwohl 90 % der Kuhställe umgebaute Altgebäude aus den 1970ern sind mit allen Kompromissen bei Platz und Stallklima. Da sah ich was gutes Management und Organisation ausmacht und kam mir daneben mal wieder stümperhaft vor.
Durch die Mittelgebirgslage gibt es keinen Platz einen gesamten Hof eben anzulegen. Überall sind Terrassen und Rampen:
Die Kühe sind auf recht viele Ställe in verhältnismäßig kleinen Gruppen verteilt. Unter anderem sind die Trockenstehergruppen in alten Bergehallen auf Tiefstreu. Da wurde er mal gefragt, ob sie Koesling-Anderson als Beratungsfirma haben, weil die würden empfehlen in alle möglichen Ecken Kühe hinzustellen. Das ist übrigens die Firma, die zwei Jahre lang nicht merkt, dass ein Vertrag gekündigt wurde.
Der neuste Stall ist der für das Jungvieh. Sieht etwas schief aus auf dem Foto, weil der Futtertisch nicht genau in der Stallmitte liegt. Rechts kann man die Liegeboxen in Kammaufstallung erkennen. Das kenne ich auch Schleswig-Holstein. Vor 15 - 20 Jahren war das bei Jungviehställen modern, weil man bei nicht zu engen Gängen so die meisten Liegeboxen pro Fläche unterkriegt. Bloß ist das ungünstig zu bewirtschaften und hat ein schlechtes Fressplatzverhältnis.
Was für ein Luxus: Steckdosen im Stall; da müssen keine unzulässig lange Verlängerungskabel gelegt werden:
Fortsetzung folgt!
Benjamin
Freitag, 28. Juli 2017
Untoter Telefonanschluss
So mit den Telefonanschlüssen in Boberow. Die Verwaltung wurde damals aufgelöst, das Telefon kam weg und es wurde eine Rufumleitung ins Stallbüro geschaltet. Offiziell gab es nur noch den dortigen Telefonanschluss und das würde auch erklären warum immer alle möglichen Leute bei mir anrufen, weil die Nummer der ehemaligen Verwaltung noch im Umlauf ist.
Jetzt hatte die Telekom die alten Veträge gekündigt - scheinbar ist es für die unvorstellbar, dass das mal so 25 Jahre problemlos durchläuft.
Jedenfalls sollte dann der neue Router angeschlossen werden und wegen der Adresse (ebenfalls so undurchsichtig) stand unser IT-Betreuer im alten Verwaltungsgebäude und der eigentlich abgeschaltete Anschluss hatte Telefon und DSL in vollem Umfang.
Der neue Router kam dann ins Stallbüro und bei der Installation wurde auch eine Nummer dem Faxgerät zugewiesen, die ich bisher nicht gewusste habe weil damit als immer nur gesendet worden war.
Benjamin
Dienstag, 25. Juli 2017
Nach Erlau
Einmal quer durch die Republik, von Grabow aus ganze 430 km; und da die A14 ja nur bis Karstadt geht bis Magdeburg über Land, hat entsprechend gedauert. Aber die Fahrt hat richtig Spaß gemacht und war recht kurzweilig, Deutschland ist halt einfach schön.
Im Harzvorland zwischen Alsleben und Sandersleben (Grenze Salzlandkreis zu LK Mansfeld-Südharz) das Landschaftsrelief und die Böden wie in Rheinhessen und die Flächenstruktur wie in der Prignitz, und genauso wenig Verkehr, dass man mal anhalten kann um ein Foto zu machen aus dieser Mischung aus Alter und Neuer Heimat. Nachteil dort: Absolute Ackerbaugegend und keine Kühe...
Dann bin ich erstmals durch den Thüringer Wald gefahren; Mittelgebirge kommt halt von Gebirge und beschreibt nur die absolute Höhe und nicht wie steil die Berge sind. Die Autobahn zwischen Ilmenau und Suhl besteht fast zur Hälfte aus Tunneln.
Und auch die Gegend südlich von Suhl ist landschaftlich sehr reizvoll, bestimmt schön zum Wandern und auch dort zu leben, bloß zum Arbeiten nicht. Wie mein Bruder meinte: "Wir sind nach EU-Agrarrecht benachteiligtes Gebiet: Kleinstrukturiert, alles schepp (rheinhessisch für Hanglage), schlechter Boden und trocken."
Meine Schwester war auch noch aus dem Südwesten gekommen und so haben wir in Thüringen ein Familientreffen gemacht, wo alle mal wieder zusammen waren. Ein wirklich gelungenes Wochenende!
Fortsetzung folgt.
Benjamin
Montag, 24. Juli 2017
Triticale Webcam - Teil 12
- zur Übersicht der Triticale-Webcam -> hier -
Wieder ein aktuelles Fotos vom Triticaleacker.
Zur Zeit ist das Wetter recht wechselhaft; die Ernte ist daher unterbrochen. Es bräuchte mal ein paar Tage trocken-warmes Wetter.
24.07.2017, 17:05:
Benjamin
Samstag, 22. Juli 2017
Neumühle 4/2017
Erste Frage war gleich, ob ich jetzt auch Herde Plus hätte. Ja, aber schon wieder nicht mehr. Und auch sie hätten Probleme damit und haben das alte Dairyplan weiterhin zur Sicherheit parallel laufen. Zum aktuellen Stand von Herde Plus muss ich im Kuhblog mal was schreiben. Also demnächst.
Mittlerweile setzen sie auch Wasser in der TMR ein, um die Mischung generell homogener zu bekommen.
Zu Braunies Familie: Die besteht aktuell ja nur noch aus zwei: Ihrer Enkelin Mai und ihrer jüngsten Schwester Elle; und beide sind jetzt tragend!
Und auch hatten wir es wieder mal über den Kuhkomfort. Bei den Jungrindern werden nach 8 Jahren nun die Gummimatten ausgewechselt; da wird nicht diskutiert ob die 15 oder 20 Jahren halten sondern gewechselt wenn sie nicht mehr weich genug sind.
Bei uns liegen viele Kühe schräg in den Boxen wegen der zu kurzen Länge und lassen den Schwanz in den Laufgang hängen und wedeln sich den Dreck dann überall hin. Daher wollte ich ein Foto von diesem tollen Anblick machen: Bei 15 Boxen in der Reihe liess nur eine den Schwanz raushängen (die vorderste). Aber zog ihn dann rein, dass es auf dem Foto für den Kuhblog auch ordentlich aussieht.
Benjamin
Freitag, 21. Juli 2017
Fetotomie
Abänderung vom 24.07.17: Auf Wunsch meiner Geschäftsführung habe ich den Rest vom Post wegzensiert. Kann sich jeder seinen Teil dazu denken...
Benjamin
Mittwoch, 19. Juli 2017
In Südhessen
Große Probleme gibt es dort momentan mit der Trockenheit. Wir haben mit Überschwemmungen zu kämpfen und dort regnet es viel zu wenig. Bis Mitte Juli sind es langjährig rund 350 mm Niederschlag, letztes Jahr waren es bis dahin über 500 und dieses keine 200!
Entsprechend läuft die Beregnung und da half ich vor dem Melken noch einen Regner auf dem Zuckerrübenacker neben dem Hof aufzubauen. Genauso wie daheim, nur halt etwas kleiner: Eine Beregnungsgasse und den Schlauch auch nur halb abgewickelt.
Da bin ich mit dem kleinen Traktor (JD 5720) hinterher gefahren; der hat schmale Pflegebereifung und zieht dann den Werfer durch den Bestand - ohne Fahrgassen - ans andere Feldende:
Fortsetzung folgt!
Benjamin
Montag, 17. Juli 2017
Im Hunsrück
Meine erste Station vom Urlaubsprogramm am Freitag hatte nichts mit Kühen zu tun. Nach zwei Jahren war ich mal wieder bei meinem Studienkumpel von der Bioenergie Hunsrück. Neben einem ganz allgemeinen Besuch halt schauen, was sich verändert hat. Die Biogasanlage ist kräftig gewachsen, was 2011 mit einem Motor von 250 kW begann sind heute drei mit zusammen rund 1 MW. Davon läuft einer mit gut 450 kW im Dauerbetrieb und die anderen beiden stehen für die flexible Produktion nach Netzanforderung bereit. Die Wärme wird fast zu 100% genutzt; ein vorbildliches Wärmekonzept: Zuerst an das Nahwärmenetz der Energiegenossenschaft Kappel, die zudem ein Hackschnitzelheizwerk für die Verbrauchsspitzen hat (siehe Post vom 06. Juli 2015).
Die weitere Wärme, vor allem im Sommer, wird über einen Wärmetauscher zur Trocknung in Abrollbehältern genutzt, momentan noch für Hackschnitzel, wenn die Ernte richtig anfängt dann für Getreide:
Mit der Vergrößerung der Biogasanlage wurde auch das Silo für die Kosubstrate höher, sodass der Frontlader nicht mehr reichte und ein Teleskoplader angeschafft wurde.
Beim großen Güllefass, mit dem die Gesellschafter der Biogasanlage den Gärrest auf ihren Äckern ausbringen war gerade eine Lamelle am Kompressor gebrochen. Da half ich dann beim wechseln. Dabei waren sie inklusive Aus- und Einbau sehr routiniert, das käme meist einmal im Jahr so vor.
Benjamin
Dienstag, 11. Juli 2017
15 kg Lebenstagsleistung!
Die 15 kg Lebenstagsleistung der in den letzten zwölft Monaten abgegangen Kühe wurde nun erreicht. Erst jetzt, da unser Erstabkalbealter nach wie vor viel zu hoch ist und da muss die Lebensleistung auf die zusätzlichen "Färsentage" umgelegt werden. Bei den abgegangen Kühen lag es im Schnitt bei 27,7 Monaten, wären es die vorgesehenen 24 Monate, würde die Lebenstagsleitung schlagartig von 15,1 auf 16,0 kg steigen.
Seit zwei Jahren warte ich auf den "Großen Knall": Die Kühe werden älter und das durchschnittliche Alter und Lebensleistung in der Herde steigt, damit müsste die Lebensleistung der abgegangenen Kühe irgendwann sprunghaft ansteigen. Weil bei den Abgängen kommt es verzögert an, da die Kühe halt älter werden und erst später abgehen.
Wie ich nun einen Vergleich zwischen den letzten Jahren aufgestellt habe kam als Ergebnis raus, dass es gerade mitten im "Großen Knall" ist.
Die Jahre sind als von Juli bis Juni als, weil ich damals im Juli in Boberow angefangen habe.
Futtertagsleistung ist auf die Tage als Kuh bezogen, egal ob melkend oder trockenstehend. Anteil Produktive Lebensphase ist der Anteil vom Leben als Kuh im Gegensatz zur Zeit als Kalb und Färse, da schlägt sich das schlechte Erstabkalbealter auch nieder:
Jahr Anzahl Anzahl Lebens- Nutzungs- Lebenstags- Futtertags- Anteil produktiver
Kalbung Laktation leistung dauer leistung leistung Lebensphase
13/14 3,0 2,6 24.233 kg 34,6 Mon. 12,9 kg 22,9 kg 56,1 %
14/15 3,2 2,7 26.145 kg 35,9 Mon. 13,6 kg 23,9 kg 56,9 %
15/16 3,3 2,7 27.292 kg 36,8 Mon. 13,9 kg 24,3 kg 57,1 %
16/17 3,5 3,0 31.052 kg 39,8 Mon. 15,1 kg 25,6 kg 59,1 %
Der Anstieg hat sich eigentlich in allen Kennzahlen pro Jahr verdoppelt.
Benjamin
Sonntag, 9. Juli 2017
Triticale Webcam - Teil 11
- zur Übersicht der Triticale-Webcam -> hier -
Die Triticale reift weiter ab, auch wenn sie auf dem Foto schon ganz reif aussieht, so sind die Körner und vor allem das Stroh noch grün und es braucht noch vielleicht 3 Wochen.
Am Mittwoch wurde mit der Ernte der Gerste begonnen.
Wuchshöhe ca. 90 cm, mit der fortschreitenden Reife wird es etwas weniger.
09.07., 13:37:
Benjamin
(was übrigens der 800. Post im Kuhblog ist)
Sonntag, 2. Juli 2017
Prignitztierschau 2017
Die Landgenossenschaft Pröttlin war mit 8 Holsteins vertreten, die Agrar Boberow mit zwei Holsteins und die Rinderzucht- und Vermarktung mit Yokohama (siehe Post vom 11.08.2014) und ihrem Kalb Yoko bei der Fleischrinderausstellung.
Eine besonderen Erfolg konnten wir auch verbuchen, für mich recht überraschend: Boberow holte den Pokal für die höchste Durchschnittsleistung, gestiftet von unserem Besamungsverein.
75743 AGB Bosse mit einer Durchschnittsleistung von 12.713 kg. Dass sie zu den Fleißigen gehört wusste ich, aber dass keine der gut 40 anderen Kühe höher liegt hatte ich nicht erwartet:
Benjamin






























