Montag, 16. März 2015
101 t/ha Zuckerrüben
Benjamin
Freitag, 13. März 2015
Melktechnikprüfung
- so gut wie keine Kühe mehr mit verzögertem Milchfluss
- keine biomodalen Milchkurven mehr, wo durch unzulängliche Stimulation zuerst die Milch aus der Euterzisterne kommt und da später erst die aus dem Eutergewebe
- bessere Melkzeugpositionierung durch die verlängerten Schläuche
Zu beanstanden gab es relativ wenig:
- bei einem der Melkstände war der Sensor für das Vakuum-Regelventil verschmutzt
- zu hohes Vakuum von 45 kPa (= absoluter Druck 0,56 bar), aber keine Probleme mit dadurch bedingten Hyperkeratosen an den Zitzenspitzen ("Hornhaut")
- Zitzengummis mit zu großem Innendurchmesser, dadurch zu viele Lufteinbrüche gegen Melkende. Muss also beim nächsten Wechsel mal das Modell gewechselt werden.
- Die schlecht melkbaren Euter mit zu engen Zitzenabstand hinten wären ein züchterisches Problem, das es vor allem im (beeinflussten) Gebiet der Rinderzucht Mecklenburg-Vorpommern gäbe.
Benjamin
Sonntag, 8. März 2015
Erster Frühlingstag
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Gab es noch am Dienstag Glatteis so war heute der erste Frühlingstag für dieses Jahr: Schönster Sonnenschein und 17 Grad.
Da bot es sich an für die treu wartenden Leser mal wieder ein aktuelles Foto vom neuen Melkhaus zu machen. Trotz geschlossener Curtains ließ sich schon bei diesen Temperaturen die luftige Bauweise gut erahnen.
Der Blick ist von der Rückseite, im Vordergrund der Treibweg, worauf dann die Kühe vom Stall gelaufen kommen.
Benjamin
Donnerstag, 5. März 2015
Nach Güstrow
Thematisch ging es hauptsächlich um Forschungsergebnisse der Landesforschungsanstalt, insbesondere mit dem Datenmaterial aus den Testherden, wenn das ganze schön durchgerechnet und aufbereitet ist.
Beim Aktuellen vom Rinderzuchtverband wurden eine Liste mit den höchsten Zuchtwerten weiblicher Kälber im Zuchtgebiet gezeigt und bei Blick quer drüber kam mir der Muttername eines der Kälber ziemlich bekannt vor - Jasminka. Kein Wunder, denn die gehört zur Pinnower Herde und ist wie ich nachgekuckt habe auch die Mutter der vier in Boberow stehenden Jungrinder (siehe Post vom 15.11.2014).
Zum Schluss gab es noch einen Vortrag über das Konzept eines Null-Emissionen-Stalls mit Vollklimatisierung. War total abgedreht und ich halte die Stallplatzkosten von knapp 11.000 € für extrem schöngerechnet, aber andererseits hat Vieles irgendwann mal als Spinnerei angefangen.
Benjamin
Montag, 2. März 2015
Referenzmenge erreicht
Samstag, 28. Februar 2015
Giselas Stammbaum
Insgesamt hat sie deutsche, niederländische, amerikanische und kanadische Vorfahren und da die Mutterlinie auf das SMR zurückgeht über die darin "enthaltenen" Dänischen Jerseys auch unbekannte aus Dänemark und England:
Benjamin
Freitag, 27. Februar 2015
Die Urahnen
Letzte Woche habe ich die Stammbäume der Kühe im Herde-Programm entdeckt. Normal werden in der Einzeltierübersicht die drei letzten Generationen angezeitgt (bis Urgroßeltern). Zusätzlich sind aber die Bullen mit ihrer Abstammung hinterlegt, soweit diese bekannt ist.
Insgesamt kann ich so die Abstammung der Kühe über bis zu zwölf Generationen hinweg bis in die 1950er Jahre zurückverfolgen.
Und mir wurde die starke Verwandschaft bei den Holsteins schlagartig sichtbar, in den stets angezeigten drei letzten Generationen sieht man das nicht, außer dass zwei der Kühe doch tatsächlich nur einen Großvater haben. Aber tief in den Stammbäumen liest man immer wieder die selben Namen, allen voran den berühmten Starbuck aus Kanada (Jahrgang 1979) und den amerikanischen Chef II (Jahrgang 1962). Auch wenn über die Bullenstammbäume nicht die Mutterlinien und damit bedeutende SMR-Bullen erfasst sind, sehe ich diese beiden nun als die Stammväter der Boberower Herde an: 94 % stammen von Starbuck ab, 96 % von Chef II und 91 % sogar von beiden. Bei einer einzigen Kuh fand ich sie nicht im Stammbaum, aber bloß weil diese von mehreren nicht verzeichneten Deckbullen abstammt.
Benjamin
Donnerstag, 26. Februar 2015
Foto von Angel
Benjamin
Mittwoch, 25. Februar 2015
Nach Neulewin - Teil 2
Im Abkalbestall (ehemalige Bergehalle) waren in der Bucht der Anfütterungsgruppe einige bei der Ultraschalluntersuchung als besonders sehenswert aufgefallene Kühe aufgereiht, die dann alle von innen angekuckt wurden. Was hier eine Besonderheit ist, denn normalerweise wird das mangels Selektionsmöglichkeiten mitten in den Kuhgruppen gemacht.
Mit den Ultraschallbildern bin ich nicht so vertraut, weil ich bei uns immer zum Schreiben mit den ganzen Listen auf dem Futtertisch stehe, aber in Verbindung mit einer Leinwand hatte ich es schon mal bei der Rückenfettdickenmessung gesehen (siehe Post vom 04.12.2013). Gab es alle möglichen Störungen an den Eierstöcken zu sehen, aber am beeindruckensten war der Vergleich von einem Embryo am 36. Tag, der nur murmelgroß ist zu Zwillingen am 56. Tag, also nur 3 Wochen älter, aber schon mausgroß, sehr lebhaft ("die beißen schon") und man kann da bereits vom Echo her die Rippen zählen. In dem Zusammenhang der Ansatz bei festgestellten Zwillingsträchtigkeiten diese Information zu nutzen und die gesamte Vorbereitung der Kuh auf den früheren Kalbetermin auszurichten:
Benjamin
Dienstag, 24. Februar 2015
Nach Neulewin - Teil 1
Es ging hauptsächlich um den Ansatz, von den Besamungen nicht tragend gewordene Kühe möglichst schnell zu finden, um da keine Zeit zu verlieren. Dazu werden freitags Blutproben der vor 4 - 5 Wochen besamten Kühe genommen und gehen per Nachtkurier ins Idexx-Labor in Ludwigsburg (bei Stuttgart), wo ein Trächtigkeitstest gemacht wird. Die danach nicht tragenden Kühe kommen dann montags zur wöchentlichen Ultraschalluntersuchung, um zu kucken, was genau los ist. Die tragenden kommen erst die Woche darauf zur klassichen Trächtigkeitsuntersuchung, um die höhere Embryonensterblichkeit (Frühabort) in der 6. Trächtigkeitswoche zu beachten.
Nicht tragende Kühe werden dadurch ganze 2 - 3 Wochen früher gefunden als bei unserer Verfahrensweise, wenn auch bei erheblichem Mehraufwand.
Benjamin
Freitag, 20. Februar 2015
Aktueller Baufortschritt
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Der Vorwartehof wurde asphaltiert. Hier der Blick von unten vom Treibgang nach oben. An der linken Mauer kann man den Anstieg deutlich erkennen; dass sich die Kühe bergan Richtung Karussell ausrichten. In der Mitte zwischen den beiden Mauern ist der Rücktrieb, wo auch das Klauenbad hinkommt. Und rechts davon dann der Selektionsbereich.
Benjamin
Mittwoch, 18. Februar 2015
Embryotransfer - Teil 3
Die meiste Zeit hab ich zugekuckt und mir die Geschichten aus der hohen Zucht angehört, wo welcher Bulle herstammt, und dessen Mutter meist duch irgendwelchen Zufall für den Embryotansfer ausgewählt wurde. Gehört auch etwas Gestrunze dazu: "Gunnar sagt Dir was?" - Ist ein Bruder vom Guarini, also der Onkel von Gisela - "Ja, von dem haben wir etliche Töchter hier." "Den hab ich rausgespült!"
Auch der Vergleich der Arbeitsbedingungen, wo zu Anfangszeiten des Embryotransfers in desinfizierten und mit UV-Licht bestrahlten Labors gearbeitet wurde und bei uns heutzutage unter absoluten Feldbedingungen in den "Katakomben":
Benjamin
Samstag, 14. Februar 2015
Embryotransfer - Teil 2
Hier die ganze Bullenkarte bei WWS:
http://www.wwsgermany.com/?l1=bullen&l2=Genom.%20Jungbullen%20DE&tid=600&kn=DEYJA
Und am Dienstag waren neun der insgesamt zwölf als Trägertiere synchronisierten Färsen brünstig.
Am kommenden Dienstag soll dann die Übertragung stattfinden.
Benjamin
Kran auf Fahrt
Nach über einem Jahr Stillstand gab es heute wieder einen Spezialeinsatz. Bei der mitbetreuten Biogasanlage des Nachbarbetriebs war der Feststoffdosierer defekt und musste leergeräumt werden, wozu sich der Bagger am bestem eignet. Der Motor sprang bei den Minusgraden gleich an und dann wurde einer der großen Ackerschlepper vorgespannt, um nicht die große Überlandfahrt quer durchs Feld aus eigener Kraft bewältigen zu müssen.
Benjamin
Samstag, 7. Februar 2015
Embryotransfer - Teil 1
Wird aber trotzdem noch gemacht, wie bei der Färse Hedda, die einen besonders hohen Zuchtwert hat (RZG 140+).
Und wenn man als über die Amis lästert mit ihrem Pre-Double-sonstwas-Ovsynch, wo die Kühe bis zur Trächtigkeit ein Dutzend Spritzen bekommen und man mit der Hormonmenge auch bestimmt Bullen tragend bekommen würde... Bei der zu spülenden Färse ist es nicht ganz so viel, aber auch noch vier Tage lang, um die Superovulation auszulösen. Dass nicht nur wenige sondern vielleicht 15 - 20 Eizellen springen, die dann hoffentlich befruchtet ausgepült werden können.
12 andere Färsen wurden jetzt im Zyklus als Empängertiere synchronisiert, um bei der Übertragung genauso weit zu sein.
Hier Hedda, mit grün angesprühten Ohrmarken um sie besser zu erkennen. Links von ihr - in Fahrtrichtung rechts - steht übrigens Gisela.
Benjamin
Freitag, 6. Februar 2015
Erstes VRC-Kalb
Donnerstag, 5. Februar 2015
Bullen im Schnee
Und wo ich seit Ende 2013 auf das Foto "Bullen im Schnee" gewartet hatte und entweder kein Schnee lag, die Bullen außer Sichtweite waren oder ich schlichtweg nicht an der Koppel entlang gekommen bin, so war es dann heute endlich soweit und auch noch bei schönsten Sonnenschein.
Leider nur mit der Handykamera gemacht:
Benjamin
Dienstag, 3. Februar 2015
"Ehnschl", Giselas Schwester
Habe das letzte noch unbenannte Kalb genommen, das jetzt "58419 AGB Angel" heißt. Sie wurde am letzten Dienstag abends geboren und es passte von der Zeit wirklich perfekt: Wollte eigentlich den Fortgang der Geburt kontrolliert und habe sie noch die letzten 30 cm rausgezogen. Dann der Kuh zu Saufen gebracht und gleich zum Melkstand. Gerade 45 Minuten alt, hatte Angel schon 3,5 l Biestmilch gesoffen, also ein absoluter Traumstart.
Heute Abend hab ich noch für diesen Post ihre Abstammung nachgekuckt. Ihr Vater ist Michigan und ihr Großvater (Muttervater) Bill, ein Testbulle der damaligen RMV vor dem genomischen Zeitalter. Und jedenfalls ist der Test schief gegangen, der hat nämlich einen auf die gesamte Population bezogen unterdurchschnittlichen Zuchtwert und einen beachtlichen negativen Milchzuchtwert. Jedenfalls gleichen sich die Schwächen mit denen von Michigan (Fruchtbarkeit) sehr gut aus. Da fiel mir ein, dass auch Gisela so einen schlechten Bullen als Großvater hat und ich kuckte es nach und es war tatsächlich ebenfalls Bill. Kein Wunder, denn Gisela und Angel sind nämlich (Halb)schwestern, das 2. und 3. Kalb der namenlosen Nr. 1286.
Bilder folgen, wenn sie am Tränkeautomat ist.
Benjamin
Sonntag, 1. Februar 2015
Schöne Aussicht
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Das erste Foto von der Aussicht aus meinem künftigen Büro wo mehr zu sehen ist als nur Sand. Der Boden des Vor-/Nachwartebereichs wurde nun betoniert.
Rechts von den Mauern ist der Vorwartehof, links die Pfostenreihen sind für die Fressgitter zum Einfangen der Kühe für Besamungen etc., die mittlere davon für die Unterteilung in zwei Gruppen. Man kann das Gefälle des Bodens nach hinten erahnen; wo der Mist dann runtergespült wird (Flush-System), eine der vier Düsen dafür befindet sich genau unterhalb des Fensters.
Die seitlichen Vorhänge wurden auch schon montiert und der Vorhang am Eingangsbereich des Melkkarussells, der zwischen den Melkzeiten im Winter den ungedämmten (Vor-/Nachwartebereich) vom gedämmten Gebäudeteil (Karussell) trennt.
Benjamin
Freitag, 30. Januar 2015
Mal wieder Winter
Den Vormittag über hat es geschneit und bis zum Abend ist es dann bei knapp über 0 Grad wieder weggeschmolzen.
Man kann halt Schnee haben ohne dass alles Mögliche eingefriert und durch die verschneiten brandenburgischen Wälder zu fahren ist auch schön anzusehen:
Benjamin
Dienstag, 27. Januar 2015
Biosicherheit Stufe 0,5
Beim Teilaspekt "Betreten durch unbefugte Personen" ist es jetzt bei Stufe 2 angelangt - Warnschild + verschließbares Tor. Und wie immer wenn die Boberower Werkstatt etwas baut, wenn nicht für die Ewigkeit dann zumindest robust genug für die nächsten Jahrzehnte:
Benjamin
Sonntag, 25. Januar 2015
Neue Bullen
Aber es wurde wenigstens ein kleines Abteil bis zur Krankenbucht der Kühe hin freigelassen, dass sich nicht wieder einer in der Abtrennung verfängt (siehe Post vom 23.04.2014).
Im Hintergrund sieht man übrigens das neue Tor, nachdem das arg in die Jahre gekommene Vorherige den Sturm am vorletzten Wochenende nicht überstanden hatte:
Benjamin
Dienstag, 20. Januar 2015
Nasenbohren
Heute hat dabei Grata derart gezappelt, dass die Spitze der Spritze abgebrochen ist. Kommt ab und an mal vor, aber sie hatte die gleich so tief reingeschoben und konnte dann nicht mehr mit der Pinzette rausgezogen werden.
Wurde sie nach dem Mittag sediert ("zugedröhnt") und so ohne Gegenwehr weitergemacht. Kleine Kälber haben schon sehr enge Nasenlöcher. Hier mit der Naseninnenbeleuchtung und Nasenbluten macht das Bohren doch auch:
Benjamin
Samstag, 17. Januar 2015
Aktueller Baufortschritt
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Im neuen Melkzentrum in Pinnow wurde jetzt die Bewehrung im Vorwarte- und Nachwartebereich ausgelegt. Auf den beiden Pfostenreihen werden dann die Schienen für den Kuhtreiber montiert. Links davon kommt der Gang zurück in den Stall und die Fressgitterreihen, wo die Kühe für Besamungen, Trächtigkeitsuntersuchung usw. eingefangen werden:
Benjamin
Donnerstag, 15. Januar 2015
Alis' Geburtstag
Ein Jahr weiter ist sie ein gutes Stück größer und nicht mehr ganz so fotogen wie zu Kälbertagen:
Benjamin
Mittwoch, 14. Januar 2015
700 FEK geknackt
Jedenfalls wurden im gleitenden 12-Monats-Schnitt für Dezember in der MLP die magischen 700 FEK (Fett-Eiweiß-Kilo) pro Kuh und Jahr erreicht.
Die Entwicklung des gleitenden 12-Monats-Schnitts über die letzten Milchleistungsprüfungen, wo immer die letzten 11 eingerechnet werden, da im Juli als keine stattfindet:
Prüfung 12-Monats-Schnitt Milch-kg Fett-% Fett-kg Eiweiß-% Eiweiß-kg FEK
06/2014 08/2013 - 06/2014 9.060 3,91 354 3,51 318 672
08/2014 09/2013 - 08/2014 9.081 3,96 360 3,52 320 680
09/2014 10/2013 - 09/2014 9.066 3,98 361 3,53 320 681
10/2014 11/2013 - 10/2014 9.086 4,02 365 3,52 320 685
11/2014 12/2013 - 11/2014 9.139 4,04 369 3,52 322 691
12/2014 01/2014 - 12/2014 9.288 4,05 374 3,53 326 700
Benjamin
Parallelwelten
Heute war die zuständige Milchleistungsinspektorin des Landeskontrollverbandes für die Fehlerkorrektur da, die alle paar Monate gemacht wird. Normal geht das ganz schnell, Fehler sind sehr selten und meist durch die Ummeldung zwischen den einzelnen Milchviehanlagen bedingt.
Dieses Mal war es aber ein großer Batzen: Bei 21 Kühen fehlten sämtliche Ergebnisse. Grund dafür: Montags machten sie in Garlin die Milchleistungsprüfung mit, wurden Dienstags für Boberow ausgewählt und Mittwochs hin gebracht, mitten in die Milchleistungsprüfung hier; und donnerstags umgemeldet. Freitags beim LKV die ganzen Daten berechnet und für diese Kühe waren für Boberow keine vorhanden.
Aber auf dem Computer sind sie ungeachtet der Betriebszugehörigkeit angekommen und so wurden diese abgeschrieben für die Korrekturformulare des offiziellen Prüfberichts.
Man merke sich für die Zukunft: Niemals Kühe zwischen den Standorten umsortieren bevor alle mit der jeweiligen Milchleistungsprüfung durch sind.
Und die 21. Kuh war niemals in Boberow gewesen und wurde wahrscheinlich fälschlicherweise vom Rinderzuchtverband umgemeldet - warum auch immer - und ist daher nur im Prüfbericht nicht in Pinnow, physisch und ihre Daten schon.
Benjamin
Dienstag, 13. Januar 2015
Vergessener Sieg
Benjamin
Donnerstag, 8. Januar 2015
Milchrindtag
Zum Hauptthema - Nutzungsdauer und Lebensleistung - gab es die verschiedensten Statistiken und vom vit (Vereinigte Informationssyteme Tierhaltung) einige schöne Berechnungen damit. Wofür man jeden Monat die Milchleistungsprüfung macht sieht man an den Erkenntnissen, die aus diesen Daten gezogen werden können. Dass die Kühe immer langlebiger werden und die abgegangenen Kühe eines Jahres bisher immer rund 500 kg mehr Lebensleistung gepackt haben als die eines davor. Und da man den Nutzungsdauerzuchtwert der Väter aller lebenden und bis Mitte diesen Jahres geborenen Kühe bzw. Färsen kennt kann man dann damit die zukünftige Entwicklung der Lebensleistung abschätzen. Die Prognose sind dann deutschlandweit 30.000 kg für das Jahr 2020, wo ich mir dieses Ziel für 2019 gesetzt habe, 2018 halte ich für etwas knapp.
Zum Schluss wurde als herausragendes Beispiel der Öffentlichkeitsarbeit eine Vorabpremiere des sehr toll gemachter Imagefilms von der Glücksburg Agrar e.G. aus Dixförda gezeigt, der erst nächste Woche offiziell auf der Grünen Woche vorgestellt wird. Übrigens ein Betrieb, der in Sachsen-Anhalt liegt und trotzdem zum Brandenburger Rinderzuchtverband gehört, wie bei uns in der brandenburger Prignitz manche zum Mecklenburger.
Benjamin
Montag, 5. Januar 2015
60 Trächtigkeiten am Tag
Benjamin
Aktuelles von Gisela
Heute bei der Trächtigkeitsuntersuchung, wo sie nicht an der Reihe war, zeigte sie sich brünstig: Hat sich selbstständig aus dem Fanggitter befreit und war mal wieder sehr zutraulich. Darauf schob ich auch ihr ganzes Verhalten, die übliche Anhänglichkeit halt. Aber sie lief derart aufgeregt umher und brüllte, dass es doch nicht zu übersehen war. Für morgen habe ich sie zur Besamung vorgemerkt.
Und sie lässt sich sehr leicht ins Fressgitter locken und festmachen, wirklich vorbildlich:
Benjamin
2015er Jahrgang
Benjamin
Samstag, 3. Januar 2015
Planübererfüllung
Neben der Milchleistungprüfung für die individuelle Leistung jeder Kuh ist der wichtigere Parameter die verkaufte Milch. Dafür hatte ich Anfang 2014 die alte Tafel "Staatliches Aufkommen Milch" mit den Spalten "Plan" und "Ist" reaktiviert. Und bei der Festsetzung des Plans einen groben Fehler gemacht: Liter mit kg gleichgesetzt. Normalerweise wird die Milch immer in kg gerechnet, bloß beim Milchauto geht es nach Litern. Dafür hat die Molkerei die fixe Dichte von 1.020g/l als Umrechnungsfaktor und den hab ich glatt vergessen.
Von rund 8.000 l pro Kuh im Jahr 2013 ausgehend nahm ich für den Plan 2014 8.500 kg, mehr erschien mir zu übetrieben; bloß schrieb ich immer die Liter auf und das war sehr häufig unter Plan.
Am Ende des Jahres dann doch auf kg umgerechnet war es über Plan:
Jahr 2013 2014 Differenz
l/Kuh 8.078 8.369 + 291 l
kg/Kuh 8.240 8.536 + 296 kg
Fett-% 3,95 4,09 + 0,14 %
Eiweiß-% 3,50 3,51 + 0,01 %
kg fettkorrigiert 8.137 8.728 + 591 kg
kg energiekorrigiert 8.245 8.688 + 443 kg
F+E-kg 614 649 + 35 kg
Der Plan für 2015 beträgt nun 8.750 kg.
Benjamin
Donnerstag, 1. Januar 2015
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Braunies Enkelin
Mehr als zwei Jahre nach Leuchte gab es endlich wieder ein Kuhkalb, und zwar von Mai, die am 9. November, einen Tag nach meinem letzten Besuch (siehe Post vom 13.11.14) kalbte. Einen Namen hat sie noch nicht, gehört ihrer Mutter nach zur Blutlinie "Ma", also vorläufig Ma-xy; Tochter von Mai, Urenkelin von Leoni, Enkelin von Braunie, Großnichte von Lara und Latte, Cousine 2. Grades von Leuchte. Mittlerweile 52 Tage alt und schon fleißig am Wiederkauen:
Benjamin
Montag, 29. Dezember 2014
Baufortschritt Melkstand
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Der neue Melkstand nimmt immer mehr Form an. Auf dem Foto ist der zukünftige Ansetzbereich zu sehen mit den Gruben für die Hubböden, einer für das Vormelken/Abputzen und einer zum Ansetzen der Melkzeuge. Dazwischen befindet sich einer der vier Antriebsmotoren für die Plattform. Die Standplätze sind schon mit Gummimatten ausgelegt und in den Tüten noch verpackt sind die "Kuh-Positionierer", die mittig auf die Plätze geschraubt werden, dass die Kühe nicht hackeneng stehen und zudem als Orientierung für den Dipproboter dienen.
Benjamin
Donnerstag, 25. Dezember 2014
Einlagerung
Benjamin
Mittwoch, 24. Dezember 2014
Frohe Weihnachten!
Bei frühlingshaften Temperaturen und nach 40 l Regen in der letzten Woche war aber heute nichts mit einem weihnachtlichen Kuhfoto. Also ganz normal:
Benjamin
Samstag, 20. Dezember 2014
Weiße Vorweihnachten
Benjamin
Ausgrabungen
Wenn man einen Lehrling zugeteilt bekommen hat wäre ja mehr Arbeitskraft verfügbar und da könnten auch Sachen gemacht werden, die normalerweise zu kurz kommen wie äußerse Sauberkeit auf dem Hof usw. Habe das gestern uminterpretiert in Richtung Sachen machen, die man nur zu gerne vor sich hergeschoben hat. Und so ließ ich die "Materialschränke Klauenpflege" mal komplett ausräumen und saubermachen, nachdem ich mich diese Woche wieder über die Unordnung geärgert hatte. Heute wurde sortiert und morgen wieder eingeräumt; Tatsachen schaffen bevor das Wochenende rum ist.
Auf dem Foto sind davon so Dreiviertel zu sehen, bis auf die Dippmittelkanister unter dem Tisch und die Dunghacke rechts. Dabei waren auch einige Sachen von fast musealem Wert wie Werkzeugkästen mit russischer Aufschrift; was man so als Ersatzteilspender ansehen kann wie kaputte Milchsammelstücke und Euterbrausen oder Unmengen an Nasenringen, die noch von Zeiten künden wo in Boberow jährlich ganz sicher 50 Deckbullen aufgezogen wurden:
Benjamin
Mittwoch, 17. Dezember 2014
Belko
Benjamin
Montag, 15. Dezember 2014
Aktuelles von der Autobahn
Benjamin
Sonntag, 14. Dezember 2014
Nächster Jahrgang
Sie sollen im Frühjahr kalben und werden dann mehr als die Hälfte der Jungkühe für den Jahrgang 2015 stellen.
Und hoffentlich wissen sie sich zu benehmen und ziehen nicht die Stopfen aus den frisch instandgesetzten Tränken raus.
Benjamin
Samstag, 13. Dezember 2014
Doch unterdurchschnittlich
Milch-kg Fett % Eiweiß % kg Fett+Eiweiß
Brandenburg 13/14 9.277 3,98 3,37 682 + 6 kg
Brandenburg 12/13 9.152 4,02 3,37 676
Boberow 13/14 9.089 3,97 3,52 681 + 12 kg
Boberow 12/13 9.001 3,92 3,51 669
Boberow gleitend 9.139 4,04 3,52 691 + 24 kg zu Dez 12 - Nov 13
Dez 13 - Nov 14
Benjamin
Freitag, 12. Dezember 2014
Letzte Pegeltour
Wie hier am Doppelpegel der Grundwassermessstelle Lanzer Weg, der bei 9,60 m stand. Bei milden Temperaturen und viel Regen sind die Wege ziemlich schlammig, sodass ich nach dieser letzten größeren Dreckfahrt in diesem Jahr das Kuhauto wieder von Braunvieh auf Schwarzbunt zurück geputzt habe:
Benjamin
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Drachenzähne
Die linke stammt von Kuh 1109 (siehe Post vom 17.09.13), deren Horn mittlerweile zu einem gefährlichen "Dosenöffner" geworden war. Und bevor was Ernsthaftes passiert wurde das entschärft.
Die andere ist von Kuh 1111, übrigens mit nicht mehr messbaren 800+ kg die dickste von allen, wo wir im Frühjahr die Spitze des rechten Hornes abgesägt hatten, weil das wegen der Krümmung kurz davor war in den Schädelknochen einzuwachsen:
Benjamin
Sonntag, 7. Dezember 2014
Nach Ivenack - Teil 2
Haben auch über die technischen Details zur Umsetzung der Flaschenfütterung gefachsimpelt. Die Gedanken müsste man noch für ein wirklich alternatives Konzept weiter verfeinern.
Im älteren Teil der Stallungen sind die Sonderbereiche mit Trockensteher und Abkalbebuchten. Dort befindet sich auch der Vorgängermelkstand des Karussells, mit dem die frischabgekalbten und auch gesperrten Kühe gemolken werden. Ist ein Fischgrätenmelkstand von Germania in Voll-Edelstahl-Bauweise und so merkt man gar nicht, dass der schon 16 Jahre alt ist. Von diesem Blickwinkel aus sieht man gar keine Kühe, weil die Grube sich trapezförmig nach vorne hin verbreitert und man auf die Technikverkleidungen hinter den Kühen kuckt.
Benjamin
Samstag, 6. Dezember 2014
Nach Ivenack - Teil 1
Mein Hauptinteresse war der neuere Teil der Stallungen, der ein ähnliches Layout hat wie die in Pinnow geplanten und dort das gleiche Planungsbüro daran beteiligt war. Was man sich alles nicht aufschwatzen lassen soll...
Insgesamt ging es um die kleinen Details, die im Alltag viel Zeit und Nerven kosten können.
Das Melkkarussell ist ein GEA AutoRotor Magnum 90, sehr ähnlich dem DeLaval PR3100 HD: Die amerikanische Ausführung aus Edelstahl, niedrigen Platzteilern für schnellen Kuhwechsel und alle Schrauben und Rohre in Zoll (da graut es mir davor). Im Gegensatz zu DeLaval, wo die Melkzeuge in Warteposition im Kabinett geparkt werden (siehe Post vom 23.02.14) werden sie hier an der Abnahmeschnur unter die Plattform abgelassen.
Gegenüber der Serienausführung wurde das Karussell optimiert, wie auf dem Foto zu sehen ist wurden die Haltearme für die Melkzeuge verlängert und die Entwässerung der Plattform wird nach außen geleitet, weil im Inneren des Karussells nicht dreimal täglich saubergemacht wird:
Im Kuhstall werden die Boxen mit separiertem Gärrest eingestreut. Weil das Rückwärtsfahren mit einem angehängten Futterveteilwagen dafür zu lange dauerte bzw. beim zügigen Fahren zu viele Boxenbügel gekostet hätte ist auch da die Lösung verblüffend einfach: Ein abgelegter selbstfahrender Futtermischwagen, bei dem der Fräsarm abgebaut wurde. "Kopf zum Fenster raus und rückwärts gehts.":
Benjamin
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Als Ausbilder
Heute war der Schwerpunkt die Fütterung, über die Eigenschaften der einzelnen Futtermittel und die Analyseergebnisse der Silagen.
Beim Melken läuft es sehr gut, an zwei Tagen hat er nun schon drei Kühe mit akuter Mastitis gefunden; da ist zwar die Buchte mit den Sperrmilchkühen voll aber bis zur S-Klasse in der Milchqualität nicht mehr allzu weit.
Benjamin
Dienstag, 2. Dezember 2014
Kuhlernstichprobe
Hintergrund dabei ist folgender: Da die genomische Zuchtwertschätzung auf dem Genom beruht und man das schon bei einem ungeborenen Rind bestimmen könnte, stehen keine Eigenleistungen dahinter. Daher braucht man eine Referenz, über die man die Effekte der einzelnen Gene herleiten kann. Anfangs nahm man dafür alle Bullen, von denen genetisches Material zur Typisierung verfügbar war und es Leistungsdaten von den Töchtern gab. Diese Bullen bildeten dann die Lernstichprobe zur "Kalibrierung" des Verfahrens. Diese Lernstichprobe muss aber ständig erneuert werden, um dem Zuchtfortschritt in der Population Rechnung zu tragen. Dabei gibt es aber das Problem, dass über die genomische Schätzung nicht mehr genügend Bullen als Datengrundlage nachkommen, denn es wird der "Schrott" schon aussortiert, bevor man an den Töchtern merkt: "Der taugt nichts." Dazu hab ich schon im Studium gelernt, dass man nicht umhin kommen wird auch eine Kuhlernstichprobe zu machen, also Kühe direkt mit ihrer eigenen Leistung zu nehmen.
Mittlerweile ist es nun soweit und rund anderthalb Jahre lang werden alle Jungkühe der mecklenburger und brandenburger Testherden, der Spitze der deutschen Rinderzucht, dafür typisiert. Und die Garliner und Pinnower Kühe gehören dazu.
Und wenn sie schon eingefangen sind so habe ich auch gleich bei denen mal die Schwänze geschnitten.
Benjamin

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