In Bereich der altmelkenden Gruppe gibt es zwei Liegeboxen, die statt 1,2 ganze 1,45 m breit sind, weil es damals mit der Aufteilung am Ende der Boxenreihe scheinbar nicht mehr gepasst hatte.
Und wenn man dann so ehrgeizig ist wie Renda (Kuh Nr. 1406) reicht einem der Platz zum Umdrehen aus und man legt sich falschrum in die Box rein. Bisher hatte ich sowas nur bei den super-komfortablen Liegeboxen von Cow-Welfare gesehen, wo die flexiblen Bügel bei einem solchen Manöver bereitwillig Platz machen.
Jedenfalls genoss sie auf dem Platz die Aussicht zum Zugang der Fressgangs, wer halt so alles vorbeikommt.
Und zeigte dann warum die Kühe nicht falschrum liegen sollen: Denn nach dem Aufstehen haben die Kuhfladen überhaupt keine Chance auf den Laufgang zu fallen, sondern mitten im Bett landen:
Benjamin
Mittwoch, 20. August 2014
Sonntag, 17. August 2014
Schaufelsammlung
Mal ein Foto für die Kollegen, die sich fragen wo die ganzen Hofladerschaufeln geblieben sind. Am Freitag habe ich nun die dritte zu meiner Sammlung gestellt.
Wenn der Hoflader zum Einstreuen der Liegeboxen gebracht wird ist meist eine Schaufel angebaut. Die wird dann zur Seite gestellt und meistens nicht wieder mit dem Hoflader mitgenommen. Irgendwo muss sich da mal ein Engpass auftun...
Benjamin
Wenn der Hoflader zum Einstreuen der Liegeboxen gebracht wird ist meist eine Schaufel angebaut. Die wird dann zur Seite gestellt und meistens nicht wieder mit dem Hoflader mitgenommen. Irgendwo muss sich da mal ein Engpass auftun...
Benjamin
Mittwoch, 13. August 2014
Herbstaussaat
Der Sommer ist quasi rum, die Getreideernte ist abgeschlossen und die Herbstaussaat hat begonnen.
Wie für Roggen auf diesem 75 ha-Acker bei Pröttlin mit Blick zum Pinnower Fernsehturm. Im Einsatz das erste Sägespann: Ein John Deere 8520 (250 kW) mit einer Horsch Pronto 9DC (9 m, 60 Schare). Bei über anderthalb km Schlaglänge dauert es hin und zurück über 20 Minuten und auf dem gepflügten Sandboden staubt es ordentlich:
Benjamin
Wie für Roggen auf diesem 75 ha-Acker bei Pröttlin mit Blick zum Pinnower Fernsehturm. Im Einsatz das erste Sägespann: Ein John Deere 8520 (250 kW) mit einer Horsch Pronto 9DC (9 m, 60 Schare). Bei über anderthalb km Schlaglänge dauert es hin und zurück über 20 Minuten und auf dem gepflügten Sandboden staubt es ordentlich:
Benjamin
Dienstag, 12. August 2014
Foto am Dienstag
Die Trockensteher auf der Weide vor dem alten Pinnower Gutshaus. Bei der Handykamera sieht man aber von dem aufgewühlten Himmel des aufziehenden Schauers gar nichts:
Benjamin
Benjamin
Montag, 11. August 2014
Drei Exoten
Für die nächsten Wochen wurden auf der Boberower Milchviehanlage drei Exoten einquartiert. Bis heute morgen wusste ich nur, dass drei aus Embryotransfer stammende Kälber wegen Iglu-Mangel von den anderen Anlagen herverlegt werden sollen. Bloß auf dem Anhänger standen keine schwarzbunten Holsteinkälber sondern drei zierliche von schokoladenbrauner Färbung. Und zwar von den bekannten, aber doch seltenen Wagyus. Es waren letztes Jahr vier Embryonen übetragen worden und daraus wurden drei Kuhkälber, die nun als Zuchttiere eine Sonderabteilung im Mutterkuhbereich bilden sollen.
Vorläufig habe ich sie Okinawa, Takeuchi und Yokohama genannt.
Auf dem Fotos Yokohama, die jüngste der drei:
Benjamin
Vorläufig habe ich sie Okinawa, Takeuchi und Yokohama genannt.
Auf dem Fotos Yokohama, die jüngste der drei:
Benjamin
Samstag, 2. August 2014
Platter Kater
Wie schon ihre Schwester Mittel letzte Woche haben in der Nacht zum Dienstag Weißgesicht und sein Bruder Hell es sich zum Schlafen in einer Liegebox bequem gemacht
und die 700 kg einer Kuh nicht überlebt. So eine platte Katze hatte ich noch nie gesehen.
Da hatte ich so hohe Erwartungen an ihn gehabt, dass er mal zu einem Chef-Kater wird, der nicht überall hinpisst und die anderen verhaut.
Jetzt bleibt von Duckers Enkeln nur noch Dunkel übrig, die aber recht ängstlich ist und scheinbar nicht so leichtsinnig.
Das letzte Foto von Weißgesicht, wo er am Montag wie ein Großer auf dem Barren saß:
Benjamin
Freitag, 1. August 2014
Mähdrescherkette
Die Rapsernte geht nun zu Ende.
Wie viele hundert ha es dieses Jahr waren weiß ich gar nicht genau.
Jedenfalls sieht man in Rheinhessen keine vier Mähdrescher gleichzeitig in einem Beet fahren:
Benjamin
Wie viele hundert ha es dieses Jahr waren weiß ich gar nicht genau.
Jedenfalls sieht man in Rheinhessen keine vier Mähdrescher gleichzeitig in einem Beet fahren:
Benjamin
Donnerstag, 31. Juli 2014
Erfolgreiche Ausbildung
Für Fabienne geht nun ihr Urlaub in Boberow zu Ende. Zwei Wochen lang war sie jeden Tag meine Assistentin oder wie manche meinten, meine Nachfolgerin in Ausbildung.
Als Ausbilder konnte man sich da nur wohlfühlen: Total wissbegierig, dass ich stundenlang erklären konnte und mit einer Beobachtungsgabe, dass wir nach einigen Tagen zusammen durch den Stall liefen und uns über die einzelnen Kühe unterhielten, wie ich es mit niemand anderem kann.
Insgesamt ist sie nach diesen zwei Wochen schon weiter eingearbeitet, als ich es vor einem Jahr selbst war.
Eigentlich wollte ich noch ein Foto mit ihren Lieblingskälbern machen, aber alle drei - Nina, Alis und Rebecca - wollten nicht und so sprang ganz routiniert Gisela als mein Lieblings"kalb" ein.
Benjamin
Als Ausbilder konnte man sich da nur wohlfühlen: Total wissbegierig, dass ich stundenlang erklären konnte und mit einer Beobachtungsgabe, dass wir nach einigen Tagen zusammen durch den Stall liefen und uns über die einzelnen Kühe unterhielten, wie ich es mit niemand anderem kann.
Insgesamt ist sie nach diesen zwei Wochen schon weiter eingearbeitet, als ich es vor einem Jahr selbst war.
Eigentlich wollte ich noch ein Foto mit ihren Lieblingskälbern machen, aber alle drei - Nina, Alis und Rebecca - wollten nicht und so sprang ganz routiniert Gisela als mein Lieblings"kalb" ein.
Benjamin
Dienstag, 29. Juli 2014
Halsbandbeschaffung
Auf der Garliner Milchviehanlage herrschte mal wieder ein Halsbandmangel, weil zusammen mit der Pinnower Herde fast alle Halsbänder von Kühen getragen werden und nur eine handvoll im Lager liegt, um an Erstkalbende vergeben zu werden. Was aber zum Glück auch bedeutet, dass mehr Kühe nachrücken als abgehen. An der Oberkante angekommen bestanden zwei Möglichkeiten; einerseits Kühe zu verkaufen - was bei den aktuellen Preisen jedoch nicht in Frage kam - andererseits die Umsetzung nach Boberow, weil es dort dann neue Halsbänder mit der führenden 1 gibt und die anderen wieder frei werden.
So wurden heute früh 14 Jungkühe und eine Zweitkalbskuh (warum auch immer) von Garlin nach Boberow gefahren. Die Halsbänder wurden ausgetauscht und während ich die alten für den Rücktransport sauber machte übernahm meine Assistentin die allerwichtigste Aufgabe: Das obligatorische Schwänzekürzen. Ich bin ja kein Fan der langen, verschissenen Schwänze, wo an manchen so viel dranhängt, dass die Kuh den nicht mehr richtig hochgehoben bekommt und jedes mal wieder vollscheißt. Passt absolut nicht zum professionellen Anspruch in Boberow.
Auf dem zweiten Foto zeigt sie das letzte Kilo eines solchen 5-kg-Schwanzes.
Benjamin
So wurden heute früh 14 Jungkühe und eine Zweitkalbskuh (warum auch immer) von Garlin nach Boberow gefahren. Die Halsbänder wurden ausgetauscht und während ich die alten für den Rücktransport sauber machte übernahm meine Assistentin die allerwichtigste Aufgabe: Das obligatorische Schwänzekürzen. Ich bin ja kein Fan der langen, verschissenen Schwänze, wo an manchen so viel dranhängt, dass die Kuh den nicht mehr richtig hochgehoben bekommt und jedes mal wieder vollscheißt. Passt absolut nicht zum professionellen Anspruch in Boberow.
Auf dem zweiten Foto zeigt sie das letzte Kilo eines solchen 5-kg-Schwanzes.
Benjamin
Sonntag, 27. Juli 2014
Heubeschwerer
In Garlin bleiben die Kälber über die Kolostralmilchphase in Einzelboxen oder 4er-Gruppenbuchten, wobei sie dort fürs Tränken fixiert werden. Danach gehen die weiblichen an den Tränkeautomaten und die männlichen in eine Buchte, wo sie Vollmilch aus einem großen Fass nuckeln können.
Bei dem warmen Wetter sucht die sich hauptsächlich auf den Kälberstall konzentrierende Schadnagerbekämpfsbrigade dann in dieser Gruppe Liegeplätze mit Durchlüftung.
Benjamin
Bei dem warmen Wetter sucht die sich hauptsächlich auf den Kälberstall konzentrierende Schadnagerbekämpfsbrigade dann in dieser Gruppe Liegeplätze mit Durchlüftung.
Benjamin
Rüben beregnen
Wenn man keine 90er-Lössböden für die Zuckerrüben hat muss man dies irgendwie kompensieren, z.B. über Beregnung. So wird nun auch der Rübenacker beregnet (siehe auch Post vom 28.05.).
Hier mal ein Foto unter der Trommel hindurch: Das Kabel führt zur Sensorrolle an der Spulvorrichtung, womit die Einzugsgeschwindigkeit ermittelt wird. Die Regelung der Geschwindigkeit erfolgt dann über ein Ventil, das steuert wieviel des Wassers über die Turbine geleitet wird, die die Trommel antreibt.
Im Hintergrund sieht man in 445 m Entfernung den Regner.
Benjamin
Hier mal ein Foto unter der Trommel hindurch: Das Kabel führt zur Sensorrolle an der Spulvorrichtung, womit die Einzugsgeschwindigkeit ermittelt wird. Die Regelung der Geschwindigkeit erfolgt dann über ein Ventil, das steuert wieviel des Wassers über die Turbine geleitet wird, die die Trommel antreibt.
Im Hintergrund sieht man in 445 m Entfernung den Regner.
Benjamin
Freitag, 25. Juli 2014
Pumpe ziehen
Mein Kollege der für die Biogasanlage zuständig ist hat nächste Woche Urlaub und in dieser Zeit soll ich vertretungsweise die Anlage überwachen. Heute bei der Einweisung ließ sich die Pumpe in der zentralen Sammelgrube, die die Gülle in den Fermenter pumpt nicht anschalten. Gerade passend für den Freitagnachmittag. Eine Abordnung der Werkstatt rückte mit dem zum Getreideladen gemieteten Teleskoplader (Claas Scorpion 9055) an, um die Pumpe rauszuziehen. Als die Pumpe rausgezogen und saubergemacht war, fand sich die Ursache schnell: Über die Zeit angesammelte Reste von Ballengarn hatten die Schneidvorrichtung blockiert.
Benjamin
Benjamin
Mittwoch, 23. Juli 2014
Nachlöscharbeiten
Lag heute früh kein Brandgeruch mehr über dem Hof, so flammte mittags in der prallen Sonne und bei stetigem Wind das Feuer an den Resten der abgebrannten Heuballen wieder auf. Meine Assistentin hatte es bemerkt und gleich mit Sand zugeschaufelt bevor sie mir Bescheid sagte, um mit dem Hoflader eine Schaufel voll Wasser zu holen. Danach forderte ich wieder das Wasserfass an, welches von der Brandwache beim Mähen abgezogen wurde. Und kaum war das da mussten wir von den "geretteten" Ballen einen qualmenden auseinanderziehen, der kurz davor stand ebenfalls abzubrennen.
Haben nun sicherheitshalber einen langen Wasserschlauch, den die Baubrigade auf dem Hof vergessen hatte, bereitgelegt.
Benjamin
Haben nun sicherheitshalber einen langen Wasserschlauch, den die Baubrigade auf dem Hof vergessen hatte, bereitgelegt.
Benjamin
Dienstag, 22. Juli 2014
Kokelheu
Heute habe ich meinen ersten passiven Feuerwehreinsatz erlebt. War gerade morgens aufgestanden als mich mein Kollege anrief, dass eine der Strohmieten am Rand der Milchviehanlage brennt. Da war ich gleich hellwach. Der Beschreibung nach war es aber die Miete mit dem Heu in Rundballen.
Wie sich dann die 15 Minuten Fahrt von Grabow nach Boberow ziehen können.
Als ich ankam war die Feuerwehr schon am löschen und meine Kollegen zogen die Ballen mit Front- und Teleskoplader auseinander. Das Feuer war noch recht klein gewesen und nur um die 20 Ballen angekokelt. Und man merkte wieder einmal die Dimensionen von fast 4.000 ha bis vom Technikstützpunkt endlich der schwere Radlader und das Wasserfass angerückt kamen.
Nachdem alles weggeräumt war deuteten die Brandspuren auf eine Selbstentzündung hin.
Wenn um halb sieben die Feuerwehr wieder abrückt kann der Tag nur noch besser werden:
Die Überbleibsel: Vorne das auseinandergezogene und abgelöschte Heu, rechts die unversehrten Ballen und in der Mitte die nicht betroffene Strohmiete:
Benjamin
Wie sich dann die 15 Minuten Fahrt von Grabow nach Boberow ziehen können.
Als ich ankam war die Feuerwehr schon am löschen und meine Kollegen zogen die Ballen mit Front- und Teleskoplader auseinander. Das Feuer war noch recht klein gewesen und nur um die 20 Ballen angekokelt. Und man merkte wieder einmal die Dimensionen von fast 4.000 ha bis vom Technikstützpunkt endlich der schwere Radlader und das Wasserfass angerückt kamen.
Nachdem alles weggeräumt war deuteten die Brandspuren auf eine Selbstentzündung hin.
Wenn um halb sieben die Feuerwehr wieder abrückt kann der Tag nur noch besser werden:
Die Überbleibsel: Vorne das auseinandergezogene und abgelöschte Heu, rechts die unversehrten Ballen und in der Mitte die nicht betroffene Strohmiete:
Benjamin
Montag, 21. Juli 2014
Neue Assistentin
Für die nächsten zwei Wochen habe ich jetzt eine
Herdenmanagerassistentin.
Die meisten werden Fabienne als eifrigste Leserin und Kommentatorin vom Kuhblog kennen. Und auch ihre beiden Lieblingskälber Alis und Rebecca „auf Bestellung“ benannt hat. Nun macht sie in ihren Sommerferien Urlaub bei ihren Großeltern in Boberow.
Nachdem ich gestern noch keine Zeit hatte, habe ich sie heute Nachmittag als Assistentin mitgenommen, zum Fiebermessen bei den Frischabkalbern und auf die große Außentour zum Ohrmarkeneinziehen auf die MVA Garlin und dem Wasserzählerablesen und Grundwasserstandsmessungen bei den Beregnungsbrunnen.
Da bin ich endlich mal wieder als Ausbilder fernab der Metaebene gefragt, um auch den praktischen Teil des „auf Kuhkurs bringen“ erfolgreich hinzubekommen.
Die meisten werden Fabienne als eifrigste Leserin und Kommentatorin vom Kuhblog kennen. Und auch ihre beiden Lieblingskälber Alis und Rebecca „auf Bestellung“ benannt hat. Nun macht sie in ihren Sommerferien Urlaub bei ihren Großeltern in Boberow.
Nachdem ich gestern noch keine Zeit hatte, habe ich sie heute Nachmittag als Assistentin mitgenommen, zum Fiebermessen bei den Frischabkalbern und auf die große Außentour zum Ohrmarkeneinziehen auf die MVA Garlin und dem Wasserzählerablesen und Grundwasserstandsmessungen bei den Beregnungsbrunnen.
Da bin ich endlich mal wieder als Ausbilder fernab der Metaebene gefragt, um auch den praktischen Teil des „auf Kuhkurs bringen“ erfolgreich hinzubekommen.
Benjamin
Freitag, 18. Juli 2014
Vorraussage Kalbedatum
Wie schon mal erzählt krieg ich vom Kuhblog Statistiken, und dabei auch die Suchbegriffe die von der Suchmaschine weitergeleitet werden.
Heute war ein ganz Interessanter dabei: "Wenn kalbt Kuh wenn sie am 6.2.2014 besamt wurde".
Spontan würde ich sagen, wenn das Kalb fertig ist.
Aber nun mal zu meinen ganzen Daten, die ich gesammelt habe. Diese beziehen sich auf Deutsche Holsteins, bei anderen Rassen ist die Tragezeit meist einige Tage länger.
Nach mehr als 300 Abkalbungen die daraus berechnete Zahlen:
durchschnittlich 278 Tage Tragezeit > 11.11.2014
min. 267 Tage > 31.10.2014
max. 289 Tage > 22.11.2014
90 % zwischen 270 und 285 Tagen > 03. - 18.11.2014
50 % zwischen 274 und 280 Tagen > 07. - 13.11.2014
Wenn das Geschlecht schon vorher bekannt ist kann man bei einem Kuhkalb bei allen Zahlen einen Tag abziehen, bei einem Bullenkalb bei allen einen draufschlagen.
Benjamin
Heute war ein ganz Interessanter dabei: "Wenn kalbt Kuh wenn sie am 6.2.2014 besamt wurde".
Spontan würde ich sagen, wenn das Kalb fertig ist.
Aber nun mal zu meinen ganzen Daten, die ich gesammelt habe. Diese beziehen sich auf Deutsche Holsteins, bei anderen Rassen ist die Tragezeit meist einige Tage länger.
Nach mehr als 300 Abkalbungen die daraus berechnete Zahlen:
durchschnittlich 278 Tage Tragezeit > 11.11.2014
min. 267 Tage > 31.10.2014
max. 289 Tage > 22.11.2014
90 % zwischen 270 und 285 Tagen > 03. - 18.11.2014
50 % zwischen 274 und 280 Tagen > 07. - 13.11.2014
Wenn das Geschlecht schon vorher bekannt ist kann man bei einem Kuhkalb bei allen Zahlen einen Tag abziehen, bei einem Bullenkalb bei allen einen draufschlagen.
Benjamin
Donnerstag, 17. Juli 2014
Bullenmelken
Die MVA Boberow hat momentan keinen Deckbullen, die MVA Garlin einen in einer Bullenbox und die MVA Pinnow einen als Ausputzer in einer der Kuhgruppen laufen. Er muss nicht mit zum Melken, da eh sinnlos, geht aber meist mit und fährt gemütlich kauend zwischen seinen Mädels die Runde auf dem Karussell.
Das Foto habe ich heute morgen gemacht, als ich gerade vorbeikam und ihn aus dem Augenwinkel erkannt habe, nicht am fehlenden Halsband sondern an der Kopfform.
Benjamin
Das Foto habe ich heute morgen gemacht, als ich gerade vorbeikam und ihn aus dem Augenwinkel erkannt habe, nicht am fehlenden Halsband sondern an der Kopfform.
Benjamin
Mittwoch, 16. Juli 2014
Torwächter
Duckers Enkel haben meinen Urlaub gut überstanden; fast schon zu gut. Sie hausen jetzt rund um den Klauenstand und verwüsten dort alles: Ziehen die benutzten Besamungshandschuhe aus dem Mülleimer, wühlen die Stricke aus dem Schrank und werfen alles mögliche vom Regal.
Heute morgen saß Weißgesicht auf dem Tor zur Behandlungsbox; er spricht zwar nicht mit mir, aber das dürfte er dem Blick nach gedacht haben:
"Du willst das Tor aufmachen? Ich sitz da drauf!"
"Dann setzt ich dich weg."
"Meinst du wirklich? Ich hab verschissene Füße!"
"Ja und - ich hab verschissene Stiefel."
Benjamin
Heute morgen saß Weißgesicht auf dem Tor zur Behandlungsbox; er spricht zwar nicht mit mir, aber das dürfte er dem Blick nach gedacht haben:
"Du willst das Tor aufmachen? Ich sitz da drauf!"
"Dann setzt ich dich weg."
"Meinst du wirklich? Ich hab verschissene Füße!"
"Ja und - ich hab verschissene Stiefel."
Benjamin
Dienstag, 15. Juli 2014
Auf der "Wela"
Am Sonntag war ich beim Tag des Offenen Hofes der Familie Meutes (Siehe Post vom 14.05). Ich habe dazu aber Wela gesagt - Westeifler Landwirtschaftsausstellung. Weil das war ein ganz großes Ereignis, das gefühlt alle Milchbauern aus Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Ostbelgien anzog samt der Vertreter der vor- und nachgelagerten Bereiche. So waren mehrere tausend Leute unterwegs und die Feuerwehr hatte im Dorf die gesamte Verkehrsführung geändert, um den Automassen Herr zu werden.
Die Stallbesichtigung kam dabei zu kurz, aber ich hatte ja schon vor zwei Monaten eine ausführliche vom Chef persönlich bekommen.
So war es dann für mich vielmehr ein Treffen mit vielen ehemaligen Studienkollegen, die heute in der dortigen Gegend tätig sind.
Ordentlicher Betrieb auf dem Futtertisch des neuen Stalls:
Standesgemäß trägt auch die Plastikkuh in der Hofeinfahrt einen Transponder am Bein:
Benjamin
Die Stallbesichtigung kam dabei zu kurz, aber ich hatte ja schon vor zwei Monaten eine ausführliche vom Chef persönlich bekommen.
So war es dann für mich vielmehr ein Treffen mit vielen ehemaligen Studienkollegen, die heute in der dortigen Gegend tätig sind.
Ordentlicher Betrieb auf dem Futtertisch des neuen Stalls:
Standesgemäß trägt auch die Plastikkuh in der Hofeinfahrt einen Transponder am Bein:
Benjamin
Kein Besuch bei Braunie
Da ich bei meinem letzten Urlaub im Süden meine Braunie nicht besucht hatte, stand das natürlich dann an diesem Wochenende an.
Bloß sie wurde vor 3 Wochen aussortiert, weil sie nicht tragend geworden war. Und keiner der Spezialisten hatte dabei bedacht, dass es meine Lieblingskuh ist...
In der Herde verbleiben ihre Mutter Leoni als mittlerweile älteste Kuh, ihre jüngere Schwester Latte, ihre Tochter Mai und ihre noch namenlose Nichte.
Ihr Stammplatz, den sie all die letzten Jahre besetzt hatte, mit den kurzen Wegen zum Fressen, Saufen und Melken bleibt leer:
Benjamin
Bloß sie wurde vor 3 Wochen aussortiert, weil sie nicht tragend geworden war. Und keiner der Spezialisten hatte dabei bedacht, dass es meine Lieblingskuh ist...
In der Herde verbleiben ihre Mutter Leoni als mittlerweile älteste Kuh, ihre jüngere Schwester Latte, ihre Tochter Mai und ihre noch namenlose Nichte.
Ihr Stammplatz, den sie all die letzten Jahre besetzt hatte, mit den kurzen Wegen zum Fressen, Saufen und Melken bleibt leer:
Benjamin
Freitag, 11. Juli 2014
Berta
Für mich ging das Führen diese Woche weiter, wenn auch in der leichteren Klasse der Kälber. Zum 60. Geburtstag bekam mein Kollege Berthold von der Boberower Abteilung ein Kalb geschenkt - Berta, ein Fleischrinderkalb von 2 Monaten. Da es dann durchs Dorf zu ihm nach Hause laufen sollte, habe ich mit ihm heimlich geübt und auch ansonsten hat sich niemand von den Beteiligten verplappert: Die Überraschung war perfekt.
Benjamin
Benjamin
Tierschau - Teil 3
Für die Landgenossenschaft Pröttlin war die Prignitz-Tierschau in Blüthen richtig erfolgreich.
Über alle belegten Plätze hinweg war es das bisher beste Jahr.
Ciara gewann bei den Frischmelkenden der 2. Laktation den 1a-Preis. Bei ihr hatte ich schon vorher ein gutes Abschneiden erwartet, bei der Größe einer Drittkalbskuh und dem Euter einer Jungkuh:
Leondra bekam wie schon letztes Jahr vom LKV die Auszeichnung für die höchste Lebensleistung der teilnehmenden Kühe, diesmal endlich mit einer Eins vorne: 110.687 kg.
Hier vor ihrem Aufritt:
Benjamin
Über alle belegten Plätze hinweg war es das bisher beste Jahr.
Ciara gewann bei den Frischmelkenden der 2. Laktation den 1a-Preis. Bei ihr hatte ich schon vorher ein gutes Abschneiden erwartet, bei der Größe einer Drittkalbskuh und dem Euter einer Jungkuh:
Leondra bekam wie schon letztes Jahr vom LKV die Auszeichnung für die höchste Lebensleistung der teilnehmenden Kühe, diesmal endlich mit einer Eins vorne: 110.687 kg.
Hier vor ihrem Aufritt:
Benjamin
Dienstag, 8. Juli 2014
Tierschau - Teil 2
Brake war gleich in der ersten Runde der Kühe dran, mit der Startnummer 3 bei den altmelkenden Erstlaktierenden. Wo es im Training so gut geklappt hatte und sie nur zu flott unterwegs war; war sie nun bei der Schau extrem nervös und mein Tagesziel war größtenteils sie im Ring drinnen zu behalten.
Insgesamt war es dann aber doch enttäuschend: Zur Agrar Boberow als (erstmals) beschickender Zuchtbetrieb wurde bei den Betriebsvorstellungen zu jeder Runde gar nichts gesagt. Da war die Schau beim Hauptaspekt der Öffentlichkeitsarbeit umsonst.
Brake nach ihrem Auftritt mit der Schleife, die sie bekommen hat, in den Brandenburger Landesfarben Rot und Weiß:
Benjamin
Insgesamt war es dann aber doch enttäuschend: Zur Agrar Boberow als (erstmals) beschickender Zuchtbetrieb wurde bei den Betriebsvorstellungen zu jeder Runde gar nichts gesagt. Da war die Schau beim Hauptaspekt der Öffentlichkeitsarbeit umsonst.
Brake nach ihrem Auftritt mit der Schleife, die sie bekommen hat, in den Brandenburger Landesfarben Rot und Weiß:
Benjamin
Montag, 7. Juli 2014
Tierschau - Teil 1
Gestern war die 20. Prignitz-Tierschau, erstmals auf dem Reitplatz in Blüthen. Für unsere Mannschaft war die Anreise entsprechend kürzer. So waren wir die zweiten vor Ort und konnten in aller Ruhe die Kühe vorbereiten und danach frühstücken.
Die Bedingungen waren auch viel besser als auf dem alten Gelände: Die Standplätze für die Kühe im Schatten von (Prozessionsspinnerfreien) Eichen und der neu errichtete Waschplatz mit fließendem Wasser.
Was machen Bauern Sonntags um 7 Uhr? - Genau, Kühe waschen! Brake in sauber und frisch:
Benjamin
Die Bedingungen waren auch viel besser als auf dem alten Gelände: Die Standplätze für die Kühe im Schatten von (Prozessionsspinnerfreien) Eichen und der neu errichtete Waschplatz mit fließendem Wasser.
Was machen Bauern Sonntags um 7 Uhr? - Genau, Kühe waschen! Brake in sauber und frisch:
Benjamin
Samstag, 5. Juli 2014
Vorbereitung Tierschau - Teil 3
Diese Woche liefen die Vorbereitungen für die Tierschau auf Hochtouren. Die Kühe wurden an das Führen gewöhnt und am Freitag dann geschoren und gewaschen.
An zwei Vormittagen fand das Führtraining statt: Die "Jugendbrigade" der Milchproduktion mit allen acht Schaukühen auf dem hinteren Hof der MVA Garlin. Im Kreis führen und zur Bewertung aufreihen. War als Neuling dabei, wo ich eher Treiber als Führer bin hatte ich damit so meine Probleme, vor allem da Brake recht groß ist, da muss ich mich strecken, um den Kopf hoch zu halten. Zudem ist sie recht flott unterwegs und muss gebremst werden.
Morgen ist dann die Schau und ich hoffe, dass sie was mit zurück nach Boberow bringt.
Benjamin
An zwei Vormittagen fand das Führtraining statt: Die "Jugendbrigade" der Milchproduktion mit allen acht Schaukühen auf dem hinteren Hof der MVA Garlin. Im Kreis führen und zur Bewertung aufreihen. War als Neuling dabei, wo ich eher Treiber als Führer bin hatte ich damit so meine Probleme, vor allem da Brake recht groß ist, da muss ich mich strecken, um den Kopf hoch zu halten. Zudem ist sie recht flott unterwegs und muss gebremst werden.
Morgen ist dann die Schau und ich hoffe, dass sie was mit zurück nach Boberow bringt.
Benjamin
Mittwoch, 2. Juli 2014
Neuer Kaffeeröster
Das ist zwar kein Kaffeeröster sondern ein Gerät zur Trockensubstanzbestimmung, das ich aber so bezeichne. Es handelt sich um einen Koster-Tester, der aus Illinois stammt. Das merkt man sofort, dass der aus den USA kommt: Das Äußere sieht total primitiv aus, im Inneren schon besser und komplett funktioniert es einwandfrei. Vom Prinzip her ist es wie ein offenstehender Trockenschrank: Ein Ventilator bläst durch ein Heizelement warme Luft von unten durch die Probe, die auf einem Sieb liegt. Das kann Körnermais bis Baumwolle alles sein; ich bleibe aber im üblichen Rahmen von Gras, Mais und TMR.
Dafür habe ich zwischen den Milchkannen und dem Heizgebläse für den Melkstand das "Kombinatszentralfuttermittellabor" eingerichtet:
Benjamin
Dafür habe ich zwischen den Milchkannen und dem Heizgebläse für den Melkstand das "Kombinatszentralfuttermittellabor" eingerichtet:
Benjamin
Sonntag, 29. Juni 2014
An der Löcknitz
Diese Woche hat es zwar in Boberow kräftig geregnet (35 l) aber nicht im gesamten Gebiet der Ackerflächen.
An der Löcknitz wurde daher oberhalb des Dargardter Wehrs ein Pumpaggregat zur Bewässerung aufgestellt. Dabei hat das Oberflächenwasser einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Grundwasser: Einen viel niedrigeren Eisengehalt, der sich nicht in den Leitungen niederschlägt. So ist z.B: das Wasser aus dem Brunnen der Milchviehanlage geprüft und als Trinkwasser zugelassen, schmeckt aber als würde man auf einer Schraube lutschen.
Das Pumpaggregat am Löcknitzwehr und im Hintergrund die Baustelle der neuen Autobahnbrücke:
Benjamin
An der Löcknitz wurde daher oberhalb des Dargardter Wehrs ein Pumpaggregat zur Bewässerung aufgestellt. Dabei hat das Oberflächenwasser einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Grundwasser: Einen viel niedrigeren Eisengehalt, der sich nicht in den Leitungen niederschlägt. So ist z.B: das Wasser aus dem Brunnen der Milchviehanlage geprüft und als Trinkwasser zugelassen, schmeckt aber als würde man auf einer Schraube lutschen.
Das Pumpaggregat am Löcknitzwehr und im Hintergrund die Baustelle der neuen Autobahnbrücke:
Benjamin
Freitag, 27. Juni 2014
Duckers Enkel - Teil 3
Ducker und Waltraud haben nun die Kleinen aus dem Kuhstall ins Melkhaus verlegt. Dort spielen und tollen sie herum und trauen sich in der ruhigen Mittagspause bis vor mein Büro. Sie können mittlerweile richtig laufen und sind ängstlicher geworden. Bis auf "Weißgesicht" der recht neugierig ist, mit sich spielen und auch fangen lässt:
Benjamin
Benjamin
Donnerstag, 26. Juni 2014
Klein aber Fein
Zu jedem vernünftigen Seminar gehört auch eine Exkursion hinzu. So ging es zur Produktivgenossenschaft Flämingrind eG. Dort ist die Milchviehhaltung neben der Bullenmast und Mutterkuhhaltung ein kleiner Zweig der Tierproduktion. Mit 139 Kühen im Bestand für Brandenburg unterdurschnittlich und daher sehr bescheiden auftretend, ein krasser Gegensatz zu Milchbauern dieser Größenordnung in anderen Regionen Deutschlands, die sich als Regionaloligarchen sehen. Klein - aber Fein: Mit einer Milchleistung um die 10.000 und durch die sehr hohen Inhaltsstoffe der beste Betrieb im Landkreis. Und auch die anderen Kennzahlen waren beeindruckend.
Auf die Besonderheiten im Produktionsssystem wurde näher eingegangen: Die Fütterung mit nur zwei Rationen; einer für die melkenden und einer für die trockenstehenden Kühe. Was gut funktioniert, weil auf diesem Niveau das Verfettungsrisiko deutlich geringer ist.
Die Färsen werden vor der Kalbung einmal täglich gemolken, dass sie danach das Melken schon kennen und der Gewöhnungsstress in eine unempfindlichere Phase verschoben wird.
Es ist nun mal selten in Brandenburg alle Kühe und den Melkstand unter einem Dach zu haben:
Benjamin
Auf die Besonderheiten im Produktionsssystem wurde näher eingegangen: Die Fütterung mit nur zwei Rationen; einer für die melkenden und einer für die trockenstehenden Kühe. Was gut funktioniert, weil auf diesem Niveau das Verfettungsrisiko deutlich geringer ist.
Die Färsen werden vor der Kalbung einmal täglich gemolken, dass sie danach das Melken schon kennen und der Gewöhnungsstress in eine unempfindlichere Phase verschoben wird.
Es ist nun mal selten in Brandenburg alle Kühe und den Melkstand unter einem Dach zu haben:
Benjamin
Mittwoch, 25. Juni 2014
Auf Seminar
Diese Tage war ich mit meiner Kollegin von der Pinnower Milchviehanlage auf einem Seminar zu Gesundheit und Management bei der Brandenburger Landwirtschaftsakademie bei Potsdam. Eine überschaubare Runde, die Teilnehmer ein Who-is-Who der Bestenliste des Landeskontrollverbands, da kam ich mir als kleiner Krauter vor.
Es gab hochkarätige Vorträge zu verschiedenen Aspekten der Gesundheit und noch vom Vetriebsleiter der DSP Agrosoft über die nächste Version des Herde-Programms. Das ist ja Marktführer in Brandenburg und tatsächlich alle der Teilnehmer arbeiten damit.
Und davor, dazwischen und danach der Erfahrungsaustausch untereinander, hat richtig Spaß gemacht, waren schließlich alles Kuhmenschen die mit beiden Beinen in der Produktion stehen. Und es war schon ein Stück weit beruhigend zu hören, dass die anderen auch ähnliche Probleme im Alltag haben.
Benjamin
Es gab hochkarätige Vorträge zu verschiedenen Aspekten der Gesundheit und noch vom Vetriebsleiter der DSP Agrosoft über die nächste Version des Herde-Programms. Das ist ja Marktführer in Brandenburg und tatsächlich alle der Teilnehmer arbeiten damit.
Und davor, dazwischen und danach der Erfahrungsaustausch untereinander, hat richtig Spaß gemacht, waren schließlich alles Kuhmenschen die mit beiden Beinen in der Produktion stehen. Und es war schon ein Stück weit beruhigend zu hören, dass die anderen auch ähnliche Probleme im Alltag haben.
Benjamin
Montag, 23. Juni 2014
Festgefahren
Im Nachhinein habe ich mich gewundert, dass ich dafür doch 15.000 km quer durch die Prignitz gebraucht habe. Ganz nach dem Motto: Die Fleißigen schaffen Arbeit weg, die Dämlichen schaffen neue Arbeit. Beim Wenden auf einem guten, trocknen Feldweg das einzige Loch weit und breit getroffen und zwar das, in dem der Anschluss für die Wasserleitung unter dem Weg hindurch liegt. Ist aber zum Glück nichts kaputt gegangen. ESP ausschalten bringt nicht so viel wie Allrad und Differentialsperren... Da nur einen Kilometer vom Stützpunkt entfernt war der Bergungstrupp binnen kürzester Zeit da.
Und ein Foto für die nicht anwesenden Kollegen:
Benjamin
Und ein Foto für die nicht anwesenden Kollegen:
Benjamin
Sonntag, 22. Juni 2014
In Thüringen - Teil 2
Als zweiter Teil der Stallbesichtigungstour ging es zur Agrargesellschaft Günterode. Dort wurde eine fast komplette Aussiedlung (alles bis auf Jungvieh) auf die grüne Wiese gebaut: Verwaltungsgebäude, Kuhstall, Biogasanlage, Silos, der Kälberstall und der Maschinenstützpunkt sind noch in der Bauvorbereitung.
Insgesamt ein gehobenes Ausstattungsniveau, als was ganz Besonderes das Lüftungssystem, das das Verwaltungs- und Sozialgebäude unter Überdrück hält. Da steht man im Konferenzraum und schaut durch die Glasscheibe hinunter auf das Melkkarussell und riecht gar nix - von den Kühen zumindest. Es riecht dort wie in einem beliebigen Bürogebäude, aber nicht nach Bauernhof.
Das repräsentativ geklinkerte Verwaltungsgebäude vor dem Melkzentrum:
Benjamin
Insgesamt ein gehobenes Ausstattungsniveau, als was ganz Besonderes das Lüftungssystem, das das Verwaltungs- und Sozialgebäude unter Überdrück hält. Da steht man im Konferenzraum und schaut durch die Glasscheibe hinunter auf das Melkkarussell und riecht gar nix - von den Kühen zumindest. Es riecht dort wie in einem beliebigen Bürogebäude, aber nicht nach Bauernhof.
Das repräsentativ geklinkerte Verwaltungsgebäude vor dem Melkzentrum:
Benjamin
Samstag, 21. Juni 2014
In Thüringen - Teil 1
Diese Woche nahm mich mein Chef mit auf eine Stallbesichtigungstour nach Thüringen. Deutschland ist ja nicht gerade klein und da war das "kurze Stück" runter nach Thüringen doch eine Reise von 850 km.
Die erste Station war die Agrargenossenschaft Neumark, bei der die alte Milchviehanlage abschnittsweise abgerissen und durch eine neue ersetzt wird und sich nun in der letzten Bauphase befindet. Ganz deutlich wurden hier die Fortschritte im Stallbau der letzten Jahre: Mehr Platz, mehr Luft, mehr Licht.
Mit 5,4 m Traufhöhe und 36,8 m Breite ist der Stall wahrlich eine Kuhkathedrale:

Die erste Station war die Agrargenossenschaft Neumark, bei der die alte Milchviehanlage abschnittsweise abgerissen und durch eine neue ersetzt wird und sich nun in der letzten Bauphase befindet. Ganz deutlich wurden hier die Fortschritte im Stallbau der letzten Jahre: Mehr Platz, mehr Luft, mehr Licht.
Mit 5,4 m Traufhöhe und 36,8 m Breite ist der Stall wahrlich eine Kuhkathedrale:
Fortsetzung folgt!
Benjamin
Freitag, 20. Juni 2014
Vorbereitung Tierschau - Teil 2
Heute fand der "kombinatsinterne" Entscheid über die Kühe statt, die in zwei Wochen zur Tierschau nach Blüthen mitfahren. Für Boberow wird Brake starten - von mir geführt. Weil sie zu meiner Herde gehört kann ich nicht aufs Tragen des Scheißeeimers ausweichen. Sie ist nun in Garlin im Trainingslager und ich werde auch einige Übungseinheiten absolvieren müssen.
Auf dem Foto steht hinter ihr Nr. 300, die andere erstlaktierende Kuh, die ausgwählt wurde. Bei ihr ist es gerade andersrum: Sie wurde in Boberow geboren und gehört nun zur Garliner Herde.
Benjamin
Auf dem Foto steht hinter ihr Nr. 300, die andere erstlaktierende Kuh, die ausgwählt wurde. Bei ihr ist es gerade andersrum: Sie wurde in Boberow geboren und gehört nun zur Garliner Herde.
Benjamin
Donnerstag, 19. Juni 2014
Kreislaufwirtschaft
Der Separator für die Boxeneinstreu (siehe Post vom 16.05.) lief nicht mehr und ich vermutete irgendwo ein verstopftes Rohr oder ähnliches. Einer meiner Kollegen von der Werkstatt fand dann auch die Ursache: Ein halbes Halsband.
So habe ich den Kreislauf rekonstruiert: Immer mal wieder verliert eine der Kühe ihr Halsband, meistens wird es gefunden, aber manche bleiben verschollen. Eins von diesen fiel durch die Spalten und gelangte über die Kanäle in die Güllesammelgrube; dort schnitt die Schneideinrichtung der Pumpe einen Teil ab und der Rest mit Transponder und Aktivitätsmesser dürfte noch dort unten drin liegen. Das abgeschnittene Stück wurde durch alle Schieber hindurch in die Biogasanlage gepumpt und kam später in das Gärrestelager, wovon es wieder durch alle Schieber zum Separator gepumpt wurde und dort dann hängen blieb. Fast wäre es also mit dem Separat wieder zurück in den Stall gekommen.
Erkenntnis dabei: Die orangenen Ziffern sind nicht farbecht.
Benjamin
So habe ich den Kreislauf rekonstruiert: Immer mal wieder verliert eine der Kühe ihr Halsband, meistens wird es gefunden, aber manche bleiben verschollen. Eins von diesen fiel durch die Spalten und gelangte über die Kanäle in die Güllesammelgrube; dort schnitt die Schneideinrichtung der Pumpe einen Teil ab und der Rest mit Transponder und Aktivitätsmesser dürfte noch dort unten drin liegen. Das abgeschnittene Stück wurde durch alle Schieber hindurch in die Biogasanlage gepumpt und kam später in das Gärrestelager, wovon es wieder durch alle Schieber zum Separator gepumpt wurde und dort dann hängen blieb. Fast wäre es also mit dem Separat wieder zurück in den Stall gekommen.
Erkenntnis dabei: Die orangenen Ziffern sind nicht farbecht.
Benjamin
Dienstag, 17. Juni 2014
Bei der Agrargenossenschaft Plate - Teil 2
In Plate wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Neben Fahrten durch die Felder und Führungen in den Ställen gab es auch Traktor- und Mähdrescherfahrten. Auf einer Grünlandfläche neben dem Hof konnte man auf dem Mähdrescher, Häcksler und einigen der Traktoren mitfahren oder auch selbst eine Runde fahren.
Ich fuhr mit dem neuen Pflegegespann, das den Pflanzenschutz und die Flüssigdüngung macht: Ein Claas Axion 810 mit einer Amazone UX 5200. Komfort auf dem aktuellsten Stand und ausgerüstet mit dem RTK-System, mit +/- 2 cm Genauigkeit die genauste GPS-Lenkung. Als Referenzstation ist eine Antenne auf dem Werkstattgebäude montiert und alle Flächen mit einem 30m-Raster für die Spritze vermessen. Im Abstand von 2 m nahm der Traktor die Spur auf und lenkte dann passend hin, um anschließend alleine wie mit dem Lineal gezogen geradeaus zu fahren, wo man selber im Gras kaum Orientierungspunkte hat. Halt fast 40 Jahre weiter als der Käse-Trecker.
Benjamin
Ich fuhr mit dem neuen Pflegegespann, das den Pflanzenschutz und die Flüssigdüngung macht: Ein Claas Axion 810 mit einer Amazone UX 5200. Komfort auf dem aktuellsten Stand und ausgerüstet mit dem RTK-System, mit +/- 2 cm Genauigkeit die genauste GPS-Lenkung. Als Referenzstation ist eine Antenne auf dem Werkstattgebäude montiert und alle Flächen mit einem 30m-Raster für die Spritze vermessen. Im Abstand von 2 m nahm der Traktor die Spur auf und lenkte dann passend hin, um anschließend alleine wie mit dem Lineal gezogen geradeaus zu fahren, wo man selber im Gras kaum Orientierungspunkte hat. Halt fast 40 Jahre weiter als der Käse-Trecker.
Benjamin
Sonntag, 15. Juni 2014
Bei der Agrargenossenschaft Plate - Teil 1
Heute war ich bei der Agrargenossenschaft Plate in der Nähe von Schwerin, die ihr diesjähriges Hoffest im Rahmen des bundesweiten Tag des offenen Hofes veranstaltete. Das Wetter war genau passend, 22 Grad und strahlender Sonnenschein.
Die Genossenschaft ist ein Nachbarbetrieb zur Agp Lübesse (siehe Post vom 26.04.14) und wirtschaftet daher ebenfalls auf dem Sand der Lewitz. Der Ackerbau umfasst bei durchschnittlich 18 Bodenpunkten nur Roggen und Mais, wo auch die Intensivität niedrig ausfällt. So werden beim Roggen nur 90 kg Stickstoff gedüngt - mehr lohnt nicht.
Wichtigere Standbeine sind daher Biogas und vor allem die Milchviehhaltung, gestützt auf das Grünland im Niedermoor. Und da sind die Zahlen beeindruckend: 10.300 kg Jahresleistung und einer der besten Betriebe in der größeren Umgebung.
Der Neuste der Ställe, wie der ganze Betrieb sehr sauber und ordentlich und nicht nur für das Hoffest aufgeräumt:
Der Melkstand, ein Fullwood Megaline 2x14er Fischgrätenmelkstand mit Schnellaustrieb und ebenerdigen Eingang, in dem pro Schicht ein einzelner Melker (+ Treiber) arbeitet:
Weitere Informationen unter: http://www.agrar-plate.de
Fortsetzung folgt!
Benjamin
Die Genossenschaft ist ein Nachbarbetrieb zur Agp Lübesse (siehe Post vom 26.04.14) und wirtschaftet daher ebenfalls auf dem Sand der Lewitz. Der Ackerbau umfasst bei durchschnittlich 18 Bodenpunkten nur Roggen und Mais, wo auch die Intensivität niedrig ausfällt. So werden beim Roggen nur 90 kg Stickstoff gedüngt - mehr lohnt nicht.
Wichtigere Standbeine sind daher Biogas und vor allem die Milchviehhaltung, gestützt auf das Grünland im Niedermoor. Und da sind die Zahlen beeindruckend: 10.300 kg Jahresleistung und einer der besten Betriebe in der größeren Umgebung.
Der Neuste der Ställe, wie der ganze Betrieb sehr sauber und ordentlich und nicht nur für das Hoffest aufgeräumt:
Der Melkstand, ein Fullwood Megaline 2x14er Fischgrätenmelkstand mit Schnellaustrieb und ebenerdigen Eingang, in dem pro Schicht ein einzelner Melker (+ Treiber) arbeitet:
Weitere Informationen unter: http://www.agrar-plate.de
Fortsetzung folgt!
Benjamin
Freitag, 13. Juni 2014
Der Alis-Effekt
Die Lieblingskälber von Fabienne haben einige Besonderheiten; so entwickeln sie sich besser als ihre Stallkameradinnen und sehen auch schöner aus. Zudem sind sie zutraulicher und wirklich sehr fotogen. Rebecca geht da nämlich in die selbe Richtung wie schon Alis. Das Foto ist ein Schnappschuss, den ich heute gemacht habe, weil sie sich demonstrativ in den Vordergrund gedrängelt hat.
Benjamin
Benjamin
Donnerstag, 12. Juni 2014
Vorbereitung Tierschau - Teil 1
Am 6. Juli findet die 20. Prignitz-Tierschau in Blüthen statt und auch die Agrar GmbH Boberow soll daran teilnehmen. Dafür wurden heute die Kühe ausgewählt. Da meine Extrieurbeurteilung im Vorwartehof stattfindet, wo nur die Melkmaschinentauglichkeit der Euter zählt, ist das natürlich nicht das Wahre. Daher war der zuständige Bearbeiter vom RBB da und hat die vorausgewählten Kühe begutachtet. Zwei Erstlaktierende wurden als schautauglich befunden und kommen in den "kombinatsinternen" Ausscheid mit den Kühen der anderen Milchviehanlagen. Und meine hatten schon ihre Namen, da müssen sich keine für die Anmeldung ausgedacht werden.
Fortsetzung folgt demnächst!
Benjamin
Fortsetzung folgt demnächst!
Benjamin
Dienstag, 10. Juni 2014
Kramer Fan Edition
Am Donnerstag startet die Fußball-WM in Brasilien; so brennend interessiert mich das nicht, sind ja schließlich alles Amateure im Vergleich zu meiner Mannschaft, die sogar in ihren schwarz-weißen Trikots schläft. Ganz im Gegensatz dazu meine Kollegin, die als ehemals aktive Fußballerin etliche Nächte vor dem Fernseher verbringen wird. Heute in der Mittagspause hat sie ihren Teleskoplader passend dekoriert: Die Kramer Fan-Edition mit zwei Fahnen und einem kleinen Plüsch-Paule auf dem Armaturenbrett.
Benjamin
Benjamin
Montag, 9. Juni 2014
Herbst und Sommer an einem Tag
Von der Prignitz sind es 100 km bis an die Ostsee, aber es gibt schon eine kontinetale Prägung des Klimas, wie ich es vom Oberrhein nicht gewohnt war. Vor allem die Tag-Nacht-Unterschiede sind weitaus größer. So war ich erstaunt, dass im August morgens Nebel über den Wiesen lag. Aber heute Morgen gab es für mich eine ganz große Überraschung: Nach dem heißen Tag gestern mit Gewitter am Abend war morgens die dichteste Nebelsuppe, nur an die 100 m Sichtweite.
Herbstwetter: Blick um kurz nach sechs vom Fermenter der Biogasanlage, bei an die 14 Grad.
Sommerwetter: Der gleiche Blickwinkel um kurz vor zwei, nachdem es morgens 10 mm geregnet hatte, nun knapp 30 Grad.
Benjamin
Herbstwetter: Blick um kurz nach sechs vom Fermenter der Biogasanlage, bei an die 14 Grad.
Sommerwetter: Der gleiche Blickwinkel um kurz vor zwei, nachdem es morgens 10 mm geregnet hatte, nun knapp 30 Grad.
Benjamin
Samstag, 7. Juni 2014
Wasser von unten
Wenn das Wasser von oben nicht reicht, muss welches von unten genommen werden, sprich aus den Brunnen. Am Donnerstagmorgen hat es mal knapp 4 mm geregnet aber ansonsten ist es weiterhin viel zu trocken. Zwar laufen aktuell nur zwei der Brunnen, aber wenn das Wetter so bleibt dürfte dann in der nächsten Woche die Beregnung in vollem Umfang benötigt werden.
Auf dem Foto am Dienstagabend mit noch ein paar Wolken am Himmel der Regner im Roggen auf dem Schlag Lanzer Weg rechts (vgl. Foto im Post vom 25.02.):
Benjamin
Auf dem Foto am Dienstagabend mit noch ein paar Wolken am Himmel der Regner im Roggen auf dem Schlag Lanzer Weg rechts (vgl. Foto im Post vom 25.02.):
Benjamin
Donnerstag, 5. Juni 2014
Duckers Enkel - Teil 2
Wie schon gemeldet hat Ducker insgesamt vier Enkel. Sie muss mit Waltraud den Wurf zeitweise aufgeteilt und Anfang letzter Woche wieder zusammengelegt haben. Die vier sind kräftig gewachsen und tapsen schon umher und nach der letzen Verlegung des Nestes sind sie auch nicht mehr ständig nass, denn die Kühe hatten sie als abgeleckt.
Familienfoto mit Waltraud links und Ducker rechts und in der Mitte von links nach rechts mit ihren vorläufigen "Projektnamen": Weißgesicht, Dunkel, Mittel und Hell:
Benjamin
Familienfoto mit Waltraud links und Ducker rechts und in der Mitte von links nach rechts mit ihren vorläufigen "Projektnamen": Weißgesicht, Dunkel, Mittel und Hell:
Benjamin
Dienstag, 3. Juni 2014
Traktoren auf der Autobahn
Jetzt kommt kein Bericht im Stil von "damals in den 1970er mit dem Belarus auf der Autobahn". Vielmehr fahren die Traktoren auf der künftigen Autobahntrasse. Seit einigen Jahren sind Traktoren für die Transporte bei Erdbewegungsarbeiten von größeren Straßenbauprojekten allgemein üblich. So auch beim Bau der BAB 14. Ich fahre täglich an einem der Baumaschinenparkplätze vorbei, wo neben Baggern, Planierraupen und weiterem wie z.B. Sprengwagen auf Ural (!) auch tlw. bis zu 10 Traktoren stehen: John Deere 7230R, 7820, 7830, 7530 Premium und Massey Ferguson 8670, jeder mit einem Krampe HP 20 Muldenkipper hinten dran. Im Einsatz hab ich die aber noch nie gesehen, komme da als zu unpassenden Zeiten vorbei.
Benjamin
Benjamin
Sonntag, 1. Juni 2014
Tag der Milch
Heute am 1. Juni ist wieder der Internationale Tag der Milch. Dieser findet weltweit unter der Schirmherrschaft der FAO statt, um die Vorzüge der Milch bekannter zu machen.
Also: Milch schmeckt gut und enthält mit leicht verdaulichen Eiweißen, Fetten, Kohlehydraten, Vitaminen und Mineralstoffen alles was man braucht.
Dazu eine Bildergeschichte über den Weg der Milch bei uns auf dem Hof:
Alles beginnt mit dem Futter, denn die Kühe brauchen ja Nährstoffe für die Produktion von Milch. Mit der richtigen Zusammensetzung des Futters gibt es dann auch die entsprechende Qualität der Milch.
Nach dem Fressen heißt es Wiederkauen und Verdauen, dass die Nährstoffe auch verfügbar und in Milch umgewandelt werden können .
Zweimal am Tag, früh morgens und am späten Nachmittag, werden die Kühe dann gemolken.
´
Die Milch kommt direkt ohne Kontakt zur Luft in die Kühltanks, wo sie auf 4°C heruntergekühlt und ständig gerührt wird, um ein Aufrahmen des Fett zu verhindern...
...bis sie dann nach dem morgendlichen Melken vom Milchauto abgeholt und zur Hansa-Milch nach Karstädt gefahren wird.
Benjamin
Also: Milch schmeckt gut und enthält mit leicht verdaulichen Eiweißen, Fetten, Kohlehydraten, Vitaminen und Mineralstoffen alles was man braucht.
Dazu eine Bildergeschichte über den Weg der Milch bei uns auf dem Hof:
Alles beginnt mit dem Futter, denn die Kühe brauchen ja Nährstoffe für die Produktion von Milch. Mit der richtigen Zusammensetzung des Futters gibt es dann auch die entsprechende Qualität der Milch.
Nach dem Fressen heißt es Wiederkauen und Verdauen, dass die Nährstoffe auch verfügbar und in Milch umgewandelt werden können .
Zweimal am Tag, früh morgens und am späten Nachmittag, werden die Kühe dann gemolken.
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Die Milch kommt direkt ohne Kontakt zur Luft in die Kühltanks, wo sie auf 4°C heruntergekühlt und ständig gerührt wird, um ein Aufrahmen des Fett zu verhindern...
...bis sie dann nach dem morgendlichen Melken vom Milchauto abgeholt und zur Hansa-Milch nach Karstädt gefahren wird.
Benjamin
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