Dienstag, 18. August 2026

Sonnenblumen und Oliven

Von Deutschland bis Portugal war ein schöner Road Trip. Bloß Kühe gab es so gut wie keine zu sehen, eine viel kuhärmere Route kann man kaum fahren. In Frankreich sind die allermeisten Milchkühe im Norden an der Kanalküste und in Spanien im Nordosten im Pyrenäenvorland. Wir sind durch die Ackerbaugebiete gefahren. Was es landwirtschaftlich auf der Strecke zu sehen gab:
 
- Frankreich 
In Lothringen gab es noch Rinder zu sehen; Milchkühe, Jungvieh, Mutterkühe (Charolais, Limousin, Angus). Da fing es auch mit den Sonnenblumen an, in Mengen, die ich aus Deutschland nicht kenne.
In der Champagne sah man, dass Frankreich der größte Getreideproduzent der EU ist: Weite Stoppeläcker. Auch etwas Rapsstoppeln, Zuckerrüben und nur wenige Sonnenblumen. Viel Bewässerungsland mit großen Trommelregnern, Kreisregnern und Linearregnern.
An der Loire Getreide und Sonnenblumen, etwas Mais und auch Kreisregner.
Um Bordeaux und Cognac das Weinanbaugebiet, aber nicht so dominierend wie in Rheinhessen.
In Aquitanien zwischen den großen Kiefernwäldern ausschließlich Mais mit Kreisregner auf jedem Acker.
 
- Spanien 
Auf den Wiesen in den Pyrenäen vereinzelte Rinderherden. 
In Kastillien Getreide und Sonnenblumen. Dort kommt das Stroh her, das auch nach Deutschland exportiert wird. Es wird nix gehäckselt, sondern alles geborgen. Fast ausschließlich in Quaderballen mit Kanalmaß 70 x 120 cm. Man sieht Strohstapel mit hunderten bis mehrere Tausend Ballen sowie Stroh-LKW auf den Autobahnen.
 
- Portugal
Im Nordosten Portugals ist es recht gebirgig. Hauptsächlich Wälder und Ödland, in der Landwirtschaft etwas Getreide, Weinbau und vor allem Olivenhaine. Ungefähr das in Deutschland landläufige Bild der Toskana:
 

 




















 
Benjamin 
 
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