Nach den Zuchtwertschätzungen erscheinen als die Zeitschriften der Zuchtverbände und Kontrollverbände passend mit den neusten Werten für ihre Bullen.
Die Wdavon ist für mich natürlich die Blickpunkt Rind von RBB/RZB und LKV BB.
Themen dieses Mal:
1.) 10 Jahre Kuhvision. Vor zehn Jahren, am 1. Juli 2016 startete das Projekt Kuhvision zur Typisierung weiblicher Rinder in großem Stil. Siehe auch Post vom 04.10.2016. Mittlerweile wurden in Kuhvision und der allgemeinen Herdentypisierung 1,6 Mio. weibliche Rinder genotypisiert. Bei den Kühen sind es ein Drittel der Herdbuchkühe, Brandenburg hat mit 52 % den höchsten Anteil. Das bezeichne ich als ein etabliertes Werkzeug in der Zucht.
2.) 150 Jahre Herdbuchzucht in Deutschland. 1876 wurde in Fischbeck/Elbe in Sachsen-Anhalt die erste Stammzuchtgenossenschaft gegründet. Damals natürlich noch für das Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind (DSN), der Haupt-Ursprungsrasse unserer Deutschen Holsteins.
Dazu der Link zur Themen-Website des BRS: https://richtigzuechten.de/artikel/150-jahre-deutsche-holsteinzucht.html
3.) Synetics und Phönix haben Anfang des Jahres mit der Entwicklung eines Zuchtwerts für Kälbergesundheit begonnen. In Kanada letztes Jahr und in den USA dieses Jahr gingen schon Zuchtwerte für Kälbergesundheit an den Start, aber Deutschland hat da sehr gute Chancen aufzuschließen, denn in den Daten der Testherden von RinderAllianz und RBB gibt es 2,2 Mio. Datensätze zu Kälberkrankheiten als Grundlage. Wie üblich bei der Zuchtwertentwicklung werden dann genetische Zusammenhänge gesucht, daraus Schätzverfahren entwickelt, geprüft und wahrscheinlich zur Zuchtwertschätzung im Dezember 2027 (ZWS 2712) eingeführt.
4.) Podcast zur Geschichte der Rinderzucht in Brandenburg. Mit Bernd Adler, langjährigem Geschäftsführer der RBB und Dr. Anja Peters vom IFN Schönow, sie hatte ich im Herdenmanagerlehrgang als Dozentin für Fütterung. Link: https://www.rinderzucht-bb.de/unternehmen/rinderzuchtmuseum-302.html
Benjamin
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