Nach der Vorstellung der Nachzuchten gab es den Vortragsteil, bei dem es immer um Themen zur Besamung geht.
Dienstag, 26. Oktober 2021
Besamerstammtisch 2021 - Teil 2
Samstag, 23. Oktober 2021
Besamerstammtisch 2021 - Teil 1
Montag, 26. April 2021
Inzucht - Teil 2
Freitag, 23. April 2021
Inzucht - Teil 1
Freitag, 8. Januar 2021
RBB-Überraschungspaket
Wieder ein Foto auf meinem Schreibtisch mit dem ausgebreiteten Inhalt des Überraschungspakets:
Dienstag, 22. Dezember 2020
Online-Seminar - Teil 2
Der dritte Vortrag beim Online-Seminar am letzten Donnerstag war von Dr. Fasching von der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt (HBLFA) Raumberg-Gumpenstein über Sensortechnik. Ihn hatte ich schon mal beim Praxisseminar vor drei Jahren gehört (siehe auch Post vom 30.03.2018).
Es ging um den Einsatz von Allflex SenseHub und Smaxtec bei Milchkühen. SenseHub ist die Weiterentwicklung von Heatime, nachdem Allflex vor zwei Jahren SCR übernommen hat. Smaxtec mit ihren Pansenboli wurde hauptsächlich in Raumberg-Gumpenstein entwickelt und später mit einer ausgegründeten Firma vermarktet.
Samstag, 19. Dezember 2020
Online-Seminar - Teil 1
Freitag, 18. September 2020
PhöniX
Für mich habe ich gestern die Corona-Pandemie für beendet erklärt. Denn das Medikament, das ein halbes Jahr nicht lieferbar war, weil einer der Grundstoffe aus China nicht mehr kam, gibt es nun wieder. Das war die einzige Einschränkung in meinem Alltag gewesen.
Die positiven Folgen von Corona merkt man an den digitalen Möglichkeiten, die nun verstärkt genutzt werden.
So auch gestern Abend die gestreamte Pressekonferenz zur Gründung der PhöniXGroup. Im Vorfeld war schon groß angekündigt worden, alles recht nebulös über die Zukunft der Rinderzucht. Ich hatte gemutmaßt, dass ein gemeinsames Holstein-Zuchtprogramm für ganz Deutschland verkündet wird.
PhöniX ist der Zusammenschluss für das Zuchtprogramm und die Vermarktung der Zuchtverbände RinderAllianz (Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt), Rinderproduktion Berlin-Brandenburg (Brandenburg), Qnetics (Hessen, Thüringen), Rinder-Union West (Rheinland-Pfalz, Saarland, Nordrhein-Westfalen) und Rinderunion Baden-Württemberg. Es wurde extra gesagt, dass sie in Zukunft auch offen für weiter Kooperationspartner seien.
Die Bullen gehören weiterhin den einzelnen Verbänden, werden aber ausschließlich unter dem Namen PhöniX im ganzen Gebiet angeboten. Neben Holsteins auch Fleckvieh, Braunvieh und Fleischrassen. Insgesamt dürften es rund 50 % aller Herdbuchkühe in Deutschland sein. Erwähnt wurde extra, dass es auch in Richtung Mastanpaarungen gehen soll; dabei auch die Kapazitäten des Testherdenporgramms ProFitPlus von RBB und RinderAllianz zu nutzen. In der aktuellen Blickpunkt Rind war zu dem Thema auch ein Artikel über den Geburtsverlauf von Masthybriden, wobei Holstein x Uckermärker am besten Abschnitt. Das ist also ganz am Puls der Zeit.
Des Weiteren die Zusammenarbeit mit dem IFN in Schönow und es soll eine eigene Biotechnologie-Station für Embryotransfer und Ovu-Pick-Up aufgebaut werden, die in Nückel gehört ja der Masterrind (siehe Posts vom 06.06.2019 und 11.06.2019). Und das neue Sexing-Labor der RBW in Bad Waldsee, dazu wurde nichts gesagt aber das dürfte ein gewichtiger Grund bei den Verhandlungen gewesen sein.
Der Geschäftsbetrieb startet dann zum 1. Januar.
Auf die Zukunft des Zuchtprogramms und was für neue Ideen in der Zucht jetzt umgesetzt werden bin ich gespannt.
Internetseite der PhönixGroup (noch recht überschaubar): www.phoenix-genetics.de
Benjamin
Dienstag, 3. März 2020
Nach Ranzig - Teil 2
Melkstandfütterung gibt es schon seit vielen Jahrzehnten und sind aber nicht mehr Stand der Technik; die AG Ranzig hat stattdessen eine Melkstandtränke gebaut. Kühe saufen nach recht viel nach dem Melken, deshalb ist auch im Rücktriebsbereich eine Tränke und zusätzlich eine vor dem Ausgangsbereich des Karussells: Ein halbes KG-Rohr und die Kühe fahren nacheinander vorbei und haben so gut ein dreiviertel Minute Zeit zum Saufen:
Gemolken wird in zwei Schichten dreimal am Tag. Jede Schicht melkt die Herde anderthalb mal und dann noch die frischabgekalbten Kühe, wo auch die Färsen schon einige Tage vor dem Kalben mitlaufen. Dadurch ergibt sich eine Zwischenmelkzeit von 1x 12 und 2x 6 h am Tag. Für drei voll ausgelastete Schichten mit 3x 8 h Zwischenemelkzeit sind es einfach zu wenige Kühe. Das gleiche System wird auch in Karstädt angewandt, dort habe ich es zum ersten Mal gesehen.
Pro Schicht ist ein Melker im Karussell und ein Treiber, der auch nach den Abkalbungen kuckt.
Eine Besonderheit ist der Pasteur; den Hersteller habe ich wieder vergessen... Arbeitet als Kurzeiterhitzung im Durchlaufprinzip, danach wird die Milch abgekühlt, Säure zuigemischt und in die Vorratsbehälter im Kälberstall gepumpt. Die 400 l pro Melkzeit sind so in kurzer Zeit verarbeitet wogegen das Milchtaxi mit Pasteurisierfunktion nur 260 l fasst und mit der Dauererhitzung über eine Stunde braucht.
Die Kälber werden die ganze Tränkephase über weibliche und männliche zusammen gehalten (quasi Koeduktion) und danach in Mast und Aufzucht aufgeteilt. Die ersten zwei Wochen sind sie in Einzeliglus, die in einem alten Fahrsilo stehen das mal überdacht wurde. So ist es trocken und dazu ein Gefälle in die Mitte, das ursprünglich mal für den Sickersaft war. Dort kriegen die Kälber Vollmilch zu saufen, danach in Gruppen am Tränkeautomat für 20 Tage Vollmilch, dann sieben Tage lange verschneidend Wechsel auf Milchpulver bis sie mit 9 Wochen abgesetzt werden:
Vielen Dank nochmal an Christian für die tolle Führung! So habe ich es nach fasst acht Jahren endlich mal zu Dir geschafft.
Benjamin






