Montag, 28. September 2015
Maiszeit
Benjamin
Samstag, 26. September 2015
Auf Seminar
Zuerst Dr. Kreher aus Bad Liebenwerda über Controlling der Eutergesundheit zur Mastitistherapie mit Arzneimitteleinsparungen und auch am Rande über das von ihm entwickelte "Stalllabor", bei dem direkt Bakterienkulturen angesetzt werden, die dann der Tierarzt noch vor der Behandlung auswerten und entsprechend reagieren kann. Womit kein blindes Behandeln mehr nötig ist um keine Zeit zu verlieren. Über das Verfahren wurde in der TopAgrar vom August 2014 berichtet.
Als zweiter Teil Prof. Geidel von der HTW Dresden über Melktechnik und -arbeit. Wo ich mich stellenweise gefragt habe was man denn im Studium dazu überhaupt gelernt hatte; dort ging es um Melkstandsbauformen inklusive Trigon- und Polygonmelkstand sowie Zitzengummis in unterschiedlicher Form. Aber mal die Hintergründe von Technik und Physiologie kurz und komplett zusammengefasst hat schon was gebracht. Dazu die Arbeitswirtschaft beim Melken, eine Herangehensweise die ich bisher auf wissenschaftlichem Niveau noch nicht gemacht hatte. "1 Minute braucht man pro Kuh, weniger geht nicht, es sei denn man rationalisiert und automatisiert Arbeitsschritte." Als Ergebnis schätze ich das Karussell in Pinnow als verfahrenstechnisch genau richtig ein, wobei da der Zufall schon seinen Anteil hat.
Benjamin
Freitag, 25. September 2015
Am Umziehen
Komplett fertig gestellt ist es doch ein Fortschritt zur ehemaligen Inneneinrichtung, die Beleuchtung der gesamten Halle ist besser und auch die Befahrbarkeit mit den verschobenen Buchtenabtrennungen.
Bloß in die Buchte mit den Trockenschnitzeln passen nur 15 t rein und rollen dann auch schon ziemlich weit raus. Wird es sich zeigen, ob es so dann im Fütterungsalltag funktioniert oder die Abtrennungen wieder abgerissen und an die ursprünglich geplanten Stelle verlegt werden müssen.
Benjamin
Kaspar & Truxi
Wie bei dem überwiegendem Teil der Zwillinge ist es ein Pärchen und damit ist das weiblich höchstwahrscheinlich (so zu 98%) eine unfruchtbare Zwicke.
Grund dafür ist das Anti-Müller-Hormon, das der männliche Embryo gebildet hat, um die stets angelegten Müller-Gänge, aus denen mal die weiblichen Geschlechtsorgane enstehen zurückzubilden. Dieses Hormon gelangt übers Blut zum weiblichen Embryo und beeinträchtigt dann dort die Entwicklung der Geschlechtsorgane.
Entsprechend gibt es dieses Problem bei zwei weiblichen Zwillingen nicht.
Kaspar, entsprechend seinem Vater Kayne benannt:
Und Truxi, entsprechend nach Truxa:
Benjamin
Montag, 21. September 2015
Aktuelles Foto von Kira
Benjamin
Schelle
06 434 AGB Schelle, von der Fellzeichnung her eindeutig von Schecke abstammend:
Benjamin
Schwester für Braunie
Benjamin
Beim Traubenlesen
Als erstes war fast schon traditionell der größte Wingert mit Müller-Thurgau dran. Mengenmäßig war es in Ordnung und von der Qualität mit 76° Oechsle, was dann Rheinhessischer Qualitätswein (QbA = Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete) gibt.
Die Sorte Müller-Thurgau wurde von Hermann Müller Ende des 19. Jahrhunderts im Thurgau gezüchtet und war in den 1970ern die meistgepflanzte Rebsorte in Deutschland und daher auch heute noch vor Riesling die Sorte mit der größten Rebfläche in Rheinhessen.
Geerntet wurde mit der betagt-robusten Technik aus Vorwende-Zeiten: Dexheimer Allrad 345 (50 PS, Bj. 82) mit der Krieger K3 (Bj. 89) und zum Transport der Deutz D 5506 (52 PS, Bj. 72) mit Beinlich BTM 6000E (6 m³, Bj. 78).
Benjamin
Montag, 14. September 2015
Doppelrekord
1. Rekord im Tagesgemelk mit 31,95 kg und damit fast ein halbes Kilo über dem Rekord von 31,48 kg am 14.07.2015 (siehe Kommentar zum Post vom 12.07.2015).
2. Rekord bei der abgelieferten Milch mit 9.228,3 l und damit fast 200 l über dem bisherigen Rekord von 9.033,3 l am 09.09.2015 (siehe Post vom 09.09.2015) der damit keine Woche gehalten hat.
Hinzu kommt, dass Boberow aktuell in der Leistung - sowohl absolut als auch energiekorrigiert - ein gutes Stück über Pinnow liegt, auch wenn der tatsächliche Vorsprung sich wegen den Problemen mit der Milchmengenmessung am Karussell nur schlecht abschätzen lässt.
Benjamin
Beim Dampfpflügen
Es gab sehr viel zu sehen:
Das LLFG für Technik und Tierhaltung mit den Forschungs- und Lehrställen und die Räume der Technikausbildung, inklusive der großen Halle für Bodenbearbeitung unter Dach.
Dann Dreschvorführungen mit rund 25 verschiedenen Dreschmaschinen unterschiedlicher Größe und Alter und allen möglichen Antriebsarten vom Göpel bis Elektromotor.
Im alten Kuhstall des Gutes die landtechnische Sammlung (Agraneum Iden) mit Maschinen die zum größten Teil aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen.
Höhepunkt war ganz klar die Vorführung des Dampfpflugsatzes des Agrarbildungszentrum Schönbrunn in Landshut. Mit Baujahr 1928 eher jüngere Exemplare und auf jeweils 220 PS gedrosselt. Aber die Altmärker Wische mit dem schweren Minutenböden ist angestammtes Dampfpfluggebiet und so es war nach dem Regen auch zu nass. Ein Traktor hätte bestimmt eine Riesensauerei gemacht, aber die Pfluglokomotiven stehen ja am Feldrand.
Als Dampfmaschine mit gleichmäßiger Verbrennung ist es nicht besonders laut, aber alles vibriert unter Last extrem und wenn der Untergrund rutschig ist zieht sich die Pfluglokomotive mal selbst einen halben Meter zur Seite in den Boden rein. Bei über 20 t Eigengewicht.
An das Eindrucksvolle eines Dampfpflugs kommt nun mal keine moderne Landtechnik ansatzweise heran:
Benjamin
Auf der Mela
Dieses Jahr war die Jubiläums-Mela, da nun die 25.. Ich war am Donnerstag mit meinen Kollegen gleich am ersten, noch ruhigen, Messetag dort.
Die landwirtschaftliche Branche im Nordosten ist halt doch recht überschaubar, sodass man viele Bekannte traf und von den Geschäftspartnern sehr gut verpflegt wurde.
Im krassen Gegensatz dazu stand Arla, die uns keinen Kakao spendieren wollten; wo sie den eigenen Genossen mit ihrem Arlagarden-Programm so viele Knüppel zwischen die Beine werfen und wir den Größenwahn der dänischen Bonzen im Vorstand auch dieses Jahr mit mehreren hunderttausend Euro sponsern. Also solch ein Verhalten verbirgt sich hinter dem tollen Gehört-uns-Milchbauern-Siegel http://www.arlafoods.de/uber-uns/arla-milchbauern/
Bei der RinderAllianz wurden die neuen Zuchtwerte vorgestellt, die als erste aus einer ganzen Reihe aus den Daten des ProFit-Testherdenprogramms entwickelt wurden und nun fast nach 10 Jahren die ersten Ergebnisse für die Zucht liefern. Damit haben RinderAllianz und RBB nun einen großen Vorsprung gegenüber den anderen Zuchtverbänden, die aktuell sich gerade Gedanken über Testherdenprogramme machen.
http://rinderallianz.de/news/aktuelles/news-detailseite/getarticle/detail/neue-zuchtwerte-fuer-gesuendere-kuehe/
Das diesjährige Tier der Mela war die Deutsche Holstein. Und da die Anbindehaltung in den neuen Bundesländern seit Jahrzehnten gar keine Bedeutung mehr hat wurden die Kühe nun nicht wie auf Schauen üblich angebunden sondern in einem ganz normalen Stallabteil gezeigt. Jede mit einem Halsband markiert für die Zuordnung zu den Infotafeln. Und für die ausgestellten Kälber gab es einen Tränkeautomat; man muss halt bei der Tierpräsentation nicht im 19. Jahrhundert stehenbleiben.
Benjamin
Bei den Para-Transen
Da es ein Übergang von normaler Trockensteherfütterung zur Fütterung der melkenden Kühe ist nennt man es auch Transit-Fütterung; diese Transit-Gruppe, die in der Abkalbebucht steht nennen wir im Alltagsbetrieb kurz Transen.
Einmal wöchentlich werden mittwochs Nachmittags im Trockensteherstall ("V-Halle") die Kühe, die in den nächsten 13 - 19 Tagen kalben sollen, als Transen aussortiert und in die Abkalbebucht ("Bullenstall") gebracht.
Letzte Woche war auch Truxa dabei, Besonderheit bei ihr ist, dass sie auf der anderen Stallseite in die spezielle Bucht für Paratuberkolose-positive Kühe kam. Weil sich die Kälber nur im ersten halben Jahr über Milch und Kot anstecken können wird deshalb in der Abkalbebox zwischen unbelastetem und belastetem Mist unterteilt, um das Ansteckungsrisiko zu verringern.
Benjamin
Mittwoch, 9. September 2015
Endlich: 9.000 l geknackt!
Der bisherige Rekord lag bei 8.948 l am 22.07.2013 (siehe Post vom 22.07.2013) und über die 9.000 l zum kommen war ein großes Ziel, die meiste Zeit aber sehr unrealistisch.
Die letzten Tage war die Leistung sehr gut (etwas über 30 kg) und nach den vielen Abkalbungen der letzten Monate auch entsprechend viele Kühe melkend. Beides für sich keine Rekordwerte, aber zusammengenommen. Es hat sich langsam angedeutet und als ich heute früh die Ergebnisse des nachmittaglichen Melkens nachgekuckt habe und es heute früh auch viel Milch gab, war es endlich soweit. Erstmals in der Boberower Gesichte über 9.000 l am Tag abgeliefert:
9.033,3 l
Benjamin
Sonntag, 6. September 2015
Angeber-Putzerei
Wie ich die neue Beobachtungsplattform für die Milchkontrolle (siehe Post vom 24.08.2015) begutachtet habe fiel mir auf wie schmutzig doch die Milchleitung von oben ist. Im Inneren des Karussells wird selten sauber gemacht, weil relativ wenig Dreck reinkommet, bisher als nur vor der monatlichen Milchkontrolle mal der Boden.
Durch das Abkärchern der Plattform wird aber ein feiner Schmierfilm reingewirbelt, der sich überall festsetzt, ist wie "zäher Staub".
So putze ich jetzt wenn ich Wochenenddienst habe sonntags die Milchschleuse, Milchleitung und Drehkupplung ab; dazu ist es mit der Plattform eine super Sache, da kann man dabei in der richtigen Höhe bequem sitzen. Halt ein echtes Angeber-Hobby, es gibt nicht viele, die eine 7 m-Milchleitung im Karussell saubermachen können.
Benjamin
Jung geblieben!
Jedenfalls stand ich dann vor ihr und dachte mir: "Ist die das wirklich, die müsste doch älter sein!" Die Fellzeichnung aller Kühe kenne ich halt nicht auswendig. Habe auf meinem Handy die Ohrmarkennummer nachgekuckt und sie war es doch. Wirklich jung geblieben!
Schätzfrage: Wie alt ist diese Kuh, wie viele Laktationen und wie viel kg Lebensleistung?
Benjamin
Freitag, 4. September 2015
Spätsommersonne
Von den 35 vorgestellten Kühen waren nur 20 tragend, für die gleichmäßigen Abkalbungen im Jahreslauf hätte es mit der üblichen Trächtigkeitsrate und dann 24 besser gepasst. So wird es in der zweiten Aprilhälfte etwas ruhiger sein.
Benjamin
Dienstag, 1. September 2015
Raps Webcam - Teil 18
- zur Übersicht der Raps-Webcam -> hier -
In den zwei Wochen seit dem letzten Foto ist der Ausfallraps aufgelaufen, schließlich hat es in der Zeit auch ordentlich geregnet, deutlich über 50 mm:
Und hier mal vom Standpunkt der Raps Webcam aus um 100° gedreht, die Düdower Mutterkuhherde auf dem benachbarten Schlag:
Benjamin
Melkzeugwechsel
Daher waren es auch 24 Melkzeuge, entsprechend der Melkplätze in den Boberower Melkständen.
In Boberow waren es bisher DeLaval HC 150. "Kurz nach der Wende modern." Mit 150 ml Sammelstückvolumen auf die damaligen Jahresleistungen von um die 5.000 kg ausgelegt, aber 9.500 haben auch durchgepasst. Gewicht rund 2,6 kg.
Im Garliner Melkstand und im alten Pinnower Karussell bzw. nun in Boberow sind die DeLaval Harmony, die Ausführung des MC53 mit Zitzenbechern aus Kunststoff statt Stahl. Das bringt eine erhebliche Gewichtsersparnis (1,6 kg) und damit Arbeitsentlastung. Gleichzeitig bleibt das Melkzeug mit einem geringerem Vakuum (= euterschonender) an den Zitzen "hängen". Das Sammelstück ist mit 350 ml mehr als doppel so groß und milchflussoptimiert ("DeLaval TopFlow").
Im neuen Karussell in Pinnow sind DeLaval Harmony Plus, die Ausführung des MC93 mit Kunststoffhülsen. Das Sammelstück hat 450 ml und ist trapezförmig, sodass die vorderen Zitzenbecher weiter auseinander liegen als die hinteren. Das ist eine technische Antwort darauf, dass sich züchterisch bedingt die Strichstellung bei den Kühen in den letzten Jahr(zehnt)en ungünstig entwickelt hat: Vorne auseinander, hinten zusammen. Gewicht 1,7 kg.
Benjamin
Sonntag, 30. August 2015
Zufällige Kuh
Mit einer prognostizierten Jahresleistung von 13.000 kg und 860 Fett-Eiweiß-Kilo gehört sie zur Spitzengruppe in Boberow.
Von der Abstammung ist sie einer derer mit dem "ringförmigen Stammbaum", und zwar sind ihre beiden Großväter Halbbrüder... Da wurde irgendwann mal bei den Besamungen im April 2008 Mist gebaut.
Sie ist aktuell in der dritten Laktation, nun acht Monate in Milch und liegt momentan bei 35 kg am Tag, die 100-Tage-Leistung war bei der Milchleistungsprüfung mit glatt 5.000 kg berechnet worden.
Sie ist jetzt gut sechseinhalb Jahren alt und liegt bei rund 42.000 kg Lebensleistung. Besonderheit ist bei ihr, dass sie quasi ein Kalb ausgelassen hat, ihre erste Zwischenkalbezeit zwischen ersten und zweitem Kalb lag bei rekordverdächtigen 792 Tagen (über zwei Jahre!), zwischen zweiten und dritten bei noch immer hohen 520 Tagen und zum vierten hin werden es dann aber gute 387 sein.
Hinten rechts liegt Renda, die "Falschparkerin" (vgl. Post vom 20.08.2014), gut zu erkennen an ihrer charakteristischen Fellfärbung:
Benjamin
Freitag, 28. August 2015
Baufortschritt Futterhalle
Ohne Tore und den fehlenden Mauerteilen ist es im Inneren noch sehr hell. Beim fehlenden Stück rechts war der Brand damals ausgebrochen und an der Rückseite wurde es mit dem Radlader eingedrückt, um an das brennende Luzerneheu in dieser Ecke heranzukommen.
Bei der Beleuchtung wurde mit der mittigen Lampenreihe auch aufgerüstet.
Benjamin
Donnerstag, 27. August 2015
Melkzeugtransport
Aufmerksame Kuhblog-Leser sind hier natürlich im Vorteil.
Benjamin
Montag, 24. August 2015
Andere Perspektive
Auf dem ersten Foto ist die Antenne für die Transponderohrmarken (siehe auch Post vom 10.08.2015) gut zu erkennen. Wenn die Kuh ihren Kopf blöd hält wird sie nicht erkannt und es wird bei der Probennahme keine Nummer angezeigt. Bei den meisten kann man von unten dann die Halsbänder erkennen, bei manchen aber auch nicht. Dafür hatten wir letztes Mal eine Leiter, um oben nachzukucken. Problem dabei war allerdings, dass jede Runde die Milchleitung vorbeikommt und die Leiter deshalb nicht stehen bleiben konnte. In der Zwischenzeit hat die Werkstatt eine große Beobachtungsplattform in der passenden Höhe gebaut, von der ich auch diese Fotos gemacht habe, über anderthalb Meter höher stehend ergibt sich da ein ganz anderer Blickwinkel.
Der Eingangsbereich mit der Hauptantenne, während die 1. Gruppe, die hochleistenden Kühe drauflaufen. Von links - alles super Kühe:
Nr. 503, 2. Laktation, 191 Tage in Milch, 15.100 kg Lebensleistung, etwas über 12.000 kg Jahresleistung, momentan 41 kg am Tag.
Nr. 541, 4. Laktation, 37 Tage in Milch, 49.500 kg Lebensleistung, Jahresleistung bestimmt über 13.000 kg, momentan 52 kg am Tag.
Nr. 551, 6. Laktation, 46 Tage in Milch, 54.100 kg Lebensleistung, Jahresleistung an die 10.000 kg, momentan 43 kg am Tag.
Mit den Kühen auf Augenhöhe:
Benjamin
Sonntag, 23. August 2015
Vorführmähdrescher
Dieser Tage war wieder ein Vorführmähdrescher im Einsatz und zwar ein Claas Lexion 770 TerraTrac mit V1050-Schneidwerk (10,56 m).
Am Freitagabend bin ich beim stellvertretenden Leiter des Pflanzenbaus dann eine Stunde mitgefahren.
War auf dem Schlag Heide in Boberow, wo überreifer Roggen stand, der dermaßen staubte, dass es so schmutzig wie im Raps war. Die unkalibrierte Ertragsanzeige lag zwischen 70 und 85 dt/ha bei um die 5 ha Stundenleistung.
Insgesamt ein wirklich schöner Mähdrescher, auch wenn es paar Probleme gab mit der GPS-Lenkung die vorgegebene Spur einzuhalten und der extreme Unterwuchs mit Ackerwinden von den Halmteilern zu riesigen Haufen zusammengeschoben wurde.
Die Geräuschsdämmung der Kabine ist sehr gut, bei ausgeschaltetem Dreschwerk hört man vom Motor eigentlich gar nix. Das gefederte Raupenlaufwerk (die breitere Variante mit 735 mm) bietet eine hohen Fahrkomfort; der Mähdrescher liegt wie ein Brett auf dem Acker. Und bei einer Abtankleistung von 130 l/s schmeißt der ordentlich was raus, da wird ein HW80 auf einmal recht klein.
Benjamin
Samstag, 22. August 2015
Kot-Code
In Pinnow schmiert der Tierarzt wie es die Besamer auch machen dazu Kot auf den Rücken, hat er ja einiges in der Hand, wenn er die Ultraschallsonde rauszieht.
Ist nicht nur für ihn eine gute Kennzeichnung für die Behandlungen sondern auch für die weiteren Beteiligten, um die anderen Kühe schnell wieder in den Stall bringen zu können ("wegräumen").
Das sind die verschiedenen Kennzeichnungen im Kot-Code nach Mauke:
Benjamin
Freitag, 21. August 2015
ZHU - just in time
- Puerperalkontrolle (PK): 25 - 40 Tage nach der Kalbung, ob die Gebärmutter sich richtig zurückgebildet hat und es mit der Fruchtbarkeit nun wieder rund läuft.
- Stetilitätsuntersuchung (Steri): Wenn es Probleme mit der Fruchtbarkeit gibt.
- Trächtigkeitsuntersuchung (TU): 40 - 55 d nach der letzten Besamung, ob die Kuh tragend ist.
Gestern und heute habe ich zusammen mit meinem Kollegen erstmals in Pinnow "Die TU" komplett eigenständig durchgeführt, bisher war immer unser Chef beteiligt gewesen. Mit meiner zweijährigen Erfahrung aus Boberow und Garlin habe ich die Kühe herausgesucht und die Listen geschrieben. War natürlich in einer anderen Dimension, denn ganze 130, weil urlaubsbedingt drei Wochen Pause gemacht worden war.
Die Kühe aus den zuerst gemolkenen Gruppen wurden Donnerstagnachmittag untersucht, die der späteren Freitagfrüh, um die Zeiten für den Tierarzt günstiger zu legen. Parallel zum Melken haben wir das gestern just in time gemacht. Den Nachwartebereich mit seinen zwei Fressgitterreihen haben wir wechselseitig belegt, sodass eine Reihe untersucht und ggf. behandelt werden konnte während von der anderen die Kühe weggebracht wurden und sich die nächsten einfingen. Das ging so schnell, dass wir während dem Melken der frischmelkenden Kühe, wovon keine anstand, schon auf die nächste Gruppe warten mussten.
Insgesamt war das Ergebnis mit 62 % tragender Kühe zufriedenstellend.
Benjamin
Donnerstag, 20. August 2015
Zentrale Aufzucht - Teil 2
Auch wenn diese beiden garantiert nicht mit den Garliner Katzen (siehe Post vom 26.07.2014) verwandt sind fangen auch sie schon in jungen Tagen mit dem Heubeschweren an. Hier in der Krippe einer der Gruppenbuchten im K0-Stall, wo die Kälber von der Geburt an für knapp anderthalb Wochen sind:
Benjamin
Dienstag, 18. August 2015
Milchmengenmessgeräte kalibrieren
- zur Übersicht der Melkhausbau-Serie -> hier -
Gestern wurden die Milchmengenmessgeräte im Karussell kalibriert.
War das bei den MM15 mit den mechanischen Wiegetassen, wie sie in den Boberower Melkständen eingebaut sind und im alten Karussell in Pinnow, mit Gewichten zum Eichen einfach zu zügig durchzuführen ist es bei den MM27BC, die mit Nahinfrarot arbeiten komplizierter.
Bisher wurde dazu jedes einzelne Messgerät mehrmals mit definierten Mengen an Wasser ausgelitert, bei 60 Stück eine lange Geschichte. Daher wurde jetzt bei uns neben einem anderen Melkstand erstmals in Brandenburg durch den Landeskontrollverband eine datenbasierte Kalibrierung gemacht.
Seit Anfang Juli wurden alle Milchmengenmessungen - insgesamt an die 60.000 - aufgezeichnet und damit die einzelnen Messgeräte mit den Kühen untereinander verglichen, welche nach oben oder unten abweichen.
Dann berechnete ich den Referenzwert für die Gesamtabweichung, und zwar die vom Milchauto abgeholte Menge abzüglich der nicht in den Tank gemolkenen Milch. Danach gab es eine Unterschätzung von 1,36 %. Um diesen Wert wurden die Messgeräte nun korrigiert. Da die Referenz von einem einzigen Tag verzerrt sein kann, werde ich die Berechnung nun die nächste Woche täglich wiederholen.
Wirtschaftlich hat die Abweichung keine Bedeutung, weil dadurch nicht mehr Milch in den Tank kommt. Aber da das Karussell dann vom LKV für die Milchmengenerhebung in der Milchleistungsprüfung zugelassen wird macht das einen Anstieg um 130 kg Jahresleistung bzw. knapp 10 Fett-Eiweiß-Kilo.
Benjamin
Montag, 17. August 2015
2. Fütterungsversuch
War der letzte Fütterungsversuch vor zwei Jahren ein totaler Reinfall mit der proteinreduzierten Fütterung ist es eim jetzigen Versuch kein außergewöhnliches Konzept sondern nur die Umstellung im Mineralfutter von Josera auf Schaumann als Lieferant mit den zugehörigen Rationseckwerten, die ziemlich mit denen übereinstimmen, die ich im Studium gelernt habe.
Also mal sehen, was da kommt!
Benjamin
Sonntag, 16. August 2015
Raps Webcam - Teil 17
- zur Übersicht der Raps-Webcam -> hier -
Auf dem Rapsacker wurde nun die Stoppelbearbeitung durchgeführt.
Dies dient zwei verschiedenen Dingen.
Erstens wird durch den Umbruch der obersten Bodenschicht die Kapillarität gebrochen. So sind die feinen Poren unterbrochen, durch die das Wasser nach oben steigen und ungenutzt verdunsten kann.
Zweitens werden die verlorengegangenen Rapskörner zum Keimen angeregt. Die Körner können sowohl vor der Ernte als auch beim Mähen durch Aufplatzen der Schoten verloren gehen, bzw. im Mähdrescher selbst - durch Rotor-/Schüttler-/Siebverluste. Da auf einem einzigen m² über 100.000 Körner gewachsen sind und dafür 30 - 40 ausgesät wurden, hat man auch bei geringen Verlusten Saatgut für Jahrzehnte rumliegen. Zudem behält Raps für eine landwirtschaftliche Kultur sehr lange seine Keimfähigkeit. Durch die Stoppelbearbeitung kommen viele der Rapskörner in eine geeignete Tiefe um auszutreiben und dann bei der nächsten Bodenbearbeitung wieder vergraben zu werden und können nicht mehr in den Folgekulturen stören.
16.08.2015; 09:09:
Benjamin
Sitzgelegenheit
Am Freitag wurde das Stroh gepresst.
Das Foto ist gestern früh gemacht, wo im Morgendunst insgesamt sechs Störche auf den Ballen saßen. An der gleichmäßigen Struktur erkennt man, dass die Ballen von einer variablen Rundballenpresse (New Holland BR 7080) stammen, wo von Anfang an der Pressdruck über die Riemen anliegt und nicht erst die Kammer gefüllt werden muss bis die Presswalzen/-ketten greifen.
Im Gegensatz zu Dachfirsten (siehe Post vom 04.08.2013) hat auf einem Strohballen nur ein einziger Storch Platz:
Benjamin
Freitag, 14. August 2015
Karussell im Blick
- zur Übersicht der Melkhausbau-Serie -> hier -
Landwirtschaftssimulator spielen kann jeder, ich bin aber nun in der Profiliga, wo neben der Komplexität auch die Vielzahl möglicher technischer Störungen für die nötige Spannung sorgt: Seit letzter Woche haben wir im Herdenmanagerbüro einen weiteren Bildschirm, auf dem die Belegung des Karussells angezeigt wird. (vgl. Post vom 07.06.2015). Da das Programm auf dem Melktechnik-Server läuft werden dafür die dazugehörige Maus und Tastatur gebraucht:
Benjamin
Mittwoch, 12. August 2015
Große Weiten - Teil 2
Benjamin
Dienstag, 11. August 2015
Große Weiten - Teil 1
Hier wurde nach der Saat von Welschem Weidelgras gewalzt.
Der Acker liegt gegenüber den Silos in Pinnow, dieses Jahr war die Hauptkultur Wintergerste (siehe Post vom 01.07.2015), letztes Jahr Winterraps (siehe Post vom 09.04.2014).
Da ich auf dem Weg von Pinnow nach Boberow oder Garlin mehrmals täglich an dem Acker vorbeikomme dürfte ich alle Arbeiten gesehen haben.
Für die technisch Interessierten was unterwegs war:
- Am 6. Juli wurde begonnen die Gerste zu mähen, wegen des unbeständigen Wetters zog es sich die ganze Woche hin. Waren alle vier Mähdrescher dabei: 2x Claas Lexion 480 mit Schneidwerk C750, Claas Dominator 208 Mega mit C660 und Claas Lexion 650 mit V750.
- Das Stroh presste der John Deere 7830 mit der Claas Quadrant 2200 RF, aufgeladen wurde mit dem Case 721F und u.a. mit John Deere 6150M und Valtra Valmet Mega 8150 abgefahren.
- In die geräumte Stoppeln scheibte Agrartechnik Smentek Gärrest ein mit einem der beiden Holmer TerraVariant 600 mit angebauter Amazone Catros 6001-K, Zubringer waren u.a. Case-IH 1455XL und Case-IH Magnum Pro 7220 mit Dreiachsfässern.
- Die zweite Stoppelbearbeitung erfolgte mit dem Claas Xerion 4000 Trac VC und dem Horsch Terrano 8 FG mit angehängtem Horsch Optipack 8 AS.
- Zur Grundbodenbarbeitung wurde gepflügt, der John Deere 8430 mit Kverneland BE 100 8-F und nachlaufendem Packer und Nockenwalze.
- Gesät wurde mit dem John Deere 8520 und Horsch Pronto 9 DC.
- Und zum Schluss anwalzen mit dem Case-IH Magnum MX255 und der 3-teiligen Fortschritt-Walze (wo ich den genauen Typ nicht weiß...)
Benjamin
Montag, 10. August 2015
Antennenreparatur
Die Reparatur ging einfacher als gedacht. Dazu kam wieder ein besonderes Hilfsmittel zum Einsatz: Der Sperrbügel für Melkplätze. Gleich nach Inbetriebnahme des Karussells Anfang Juni war an einem Melkplatz der Pulsator kaputt. Dachte ich mir, dass ich einfach einen Strick davor binde, dass keine Kuh reinläuft und dann nicht gemolken werden kann. Bloß die Kühe akzeptierten den Strick nicht und in jeder Runde stand eine drin. Am nächsten Tag entwickelte der Mechatronikerlehrling den Sperrbügel aus massivem Stahlrohr, der in das Melkplatzgerüst eingehängt wird. Die Herausforderung dabei war die komplette Assymetrie: Vorne ist der Melkplatz breiter als hinten und dann noch nach links angewinkelt.
Der Sperrbügel wurde gebraucht um von einem Platz die Kühe wegzuhalten von dem man dann an die Antenne gelangen kann. Mit dem Schichtleiter hängte ich im Ausgangsbereich den Bügel ein und wir fuhren bis zur Antenne und hängten die Kette wieder ein. Die Kühe hatten aber vor der Aktion doch solchen Respekt, dass wir samt Bügel über den Eingangsbereich wieder rausklettern konnten ohne zum Ausgang zurückfahren zu müssen.
Benjamin
Sonntag, 9. August 2015
Brunstbeobachtung
Und da macht es sich echt bezahlt mit meiner Aussicht aus dem Büro, erstens dass ich in der Planungsphase diesen Raum dafür ausgesucht habe und zweitens beim Bezug den Schreibtisch mit dem besseren Blickwinkel. Da sieht man sehr gut aus dem Augenwinkel wenn ein Kuh aufspringt. Also genau hinkucken, um sich die Position zu merken und dann raus um nachzukucken.
So habe ich am Freitagnachmittag alleine sechs brünstige Kühe gesehen.
Für das Foto hab ich oben auf dem Selektionstor gesessen, hat man eine super Aussicht.
Ganz unten das Einhorn in falscher Richtung ist Nr. 652, die ich aber schon mittags im Stall gesehen hatte:
Benjamin
Samstag, 8. August 2015
Fotos aus Pinnow
http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/de/index.php?page=view_subgallery&id=59914&location=photos
Eines der Fotos mit dem Melkhaus von vorne gesehen, der Blühstreifen im Vordergrund wurde auf der Ecke gesät, die zum Baustellengelände gehörte und danach brach lag. Weißer Gänsefuß (Chenopodium alba) war in der Mischung nicht drin ist aber schon fast bestandsdominierend:
Benjamin
Freitag, 7. August 2015
Gruß an Katharina
Dein Benjamin
Donnerstag, 6. August 2015
Urlaub für Truxa
In der zweiten Laktation gab sie in 300 Tagen 6.952 kg Milch mit 4,91% Fett und 3,86% Eiweiß, macht 341 Fettkilo und 268 Eiweißkilo bzw. 609 FEK. Auf die Jahresleistung hochgerechnet wären es 7.578 kg und 664 FEK. Ist zwar deutlich unterdurchschnittlich, aber wäre Truxa nicht so neugierig wäre sie eine Kuh die man nicht kennt, weil sie null Probleme macht. In der zweiten Lakatation hatte sie eine durchschnittliche Zellzahl von 45.000, war nie krank und vom Management her war sie unter "ferner liefen" zwar dabei, aber nie auffällig: 10 Tage Fiebermessen nach der Kalbung, zweimal besamt, zur Trächtigkeitsuntersuchung und jetzt zum Trockenstellen. Und halt jeden Tag zweimal gemolken.
Und hier macht sie große Augen weil ich beim Ablecken einfach die Zunge festgehalten habe, geht so bei keiner anderen Kuh:
Benjamin
Mittwoch, 5. August 2015
Bau Futterhalle
Seitdem wird die eigentliche Heulagerhalle als Futterhalle benutzt, was das Arbeiten schon einschränkt, weil vor allem die Lagerkapazität für die Kraftfutterkomponenten deutlich geringer ist und immer nur halbe Sattelzüge voll angeliefert werden können.
Die komplette Bodenplatte, die Ständer und Seitenwände aus Beton waren erhalten geblieben, sodass nur ein neues Dach und die Wandverkleidung wieder aufgebaut werden müssen.
Auch wenn die Aussichten für Photovotaik nicht mehr so gut sind wie noch vor einigen Jahren wird das Dach nicht mehr wie zuvor als Satteldach sondern nun als Pultdach Richtung Süden ausgeführt.
Benjamin
Montag, 3. August 2015
Raps Webcam - Teil 16
- zur Übersicht der Raps-Webcam -> hier -
Endlich ist es wieder Sommer und dann sind mir gleich zwei Lexion 480 ins Bild der Raps-Webcam gefahren: Heute wurde der Rapsacker gemäht und ich bin zufällig vorbeigekommen, auf dem Weg von Boberow nach Pinnow. Leider hatte ich die Kamera nicht dabei und das Foto ist mit dem Handy gemacht, daher die bescheidene Qualität:
03.08.; 15:58:
Benjamin
Start ins Ausbildungsjahr
Es sind die ersten Lehrlinge in der Tierproduktion seit zwei Jahren, alle mit denen ich bisher zu tun hatte waren Landwirtslehrlinge, die nur zeitweise im Stall waren.
Sind heute am ersten Tag mitgelaufen beim Kühe sortieren, Behandlungen, Ohrmarken einziehen und nachmittags beim Melken am Karussell, wo sich dann insgesamt fünf Leute im Ansetzbereich getummelt haben. Das ist halt eine andere Größenordnung wie bei mir damals auf einem 5er-Fischgräte+3er-Tandemmelkstand.
Also mal sehen was die drei Jahre bringen und ich hoffentlich dann einen zur Technikerschule delegieren kann als künftigen Herdsman.
Benjamin
Freitag, 31. Juli 2015
Raps Webcam - Teil 15
- zur Übersicht der Raps-Webcam -> hier -
Warten auf beständigeres Wetter: Seit der zweiten Juliwoche war das Wetter extrem wechselhaft mit teilweise täglich mehrfachen Schauern. Da kam hier im Nordosten vom Wetter ziemlich der Norden durch.
Der erste Raps wurde schon gemäht, und zwar neben der Getreidetrocknung, wo letztes Jahr Gerste unter Beregnung stand (siehe Post vom 30.05.2014).
31.07.; 16:09:
Benjamin
Donnerstag, 30. Juli 2015
Zentrale Aufzucht
Aktuell haben wir elf Stück gezählt. Sind sehr anhänglich und brauchen Aufmerksamkeit:
Benjamin
Mittwoch, 29. Juli 2015
Nachzuchtbeurteilung
Die Merkmale sind auf den Knochenbau bezogen, das Euter und die Bewegung im Laufen. Und es weicht teilweise ziemlich von den Anforderungen im Stall ab, so war das am besten bewertete Euter im Alltag arg unterdurchschnittlich wegen dem viel zu geringen Abstand zwischen den hinteren Zitzen.
Es war sehr schön die Streuung, insbesondere in der Größe zu sehen, auch bei Halbschwestern. Für die Kühe im Grenzbereich, also recht große und recht kleine, benutzt der Klassifizierer einen Laserentfernungsmesser zur Messung der Kreuzbeinhöhe, weil solche Kühe zu selten sind, um es auf den Zentimeter genau schätzen zu können. Bei mir gäbe es zum Vergleich da nur klein - mittel - groß. Die kleinste war ein extremer Ausreißer mit 135 cm, wo das Zuchtziel (für ausgewachsene) bei 145 - 156 liegt. Dafür ist sie recht breit und im "Volksmund" sagt man als, dass die Kleinsten am zähesten sind.
Benjamin
Dienstag, 28. Juli 2015
Halsband-Wissenschaft
Jede Kuh hat ihr Halsband mit dem Transponder zur Erkennung im Melkstand und dem Aktivitätsmesser ("Wackelsensor") für die automatische Brunstüberwachung. Bisher fingen die Kühe der Herden in Pinnow und Garlin bei der Nr. 1 an und die in Boberow ab der Nr. 1001 (Samanta; siehe Post vom 03.12.2013). Und die Halsbänder werden ausgewechselt wenn Kühe von Garlin nach Boberow umgesetzt werden, wie bei Truxa, die von 314 in 1389 umbenannt wurde (siehe Post vom 07.01.2014).
Mit dem neuen Melkkarussell in Pinnow mussten einzelne Kühe umbenannt werden. Da der Computer des Karussells die Halsbandnummern bis 100 nicht verarbeiten kann, wurde die Kühe von 1 bis 100 in 1001 bis 1100 umbenannt, sodass es diese nun jeweils einmal in Pinnow und einmal in Boberow gibt. Hintergrund ist folgender: Die Software für das Karussell ist für die größte Ausführung mit 100 Melkplätzen ausgelegt und es soll immer klar sein, was nun Halsband- und was Platznummer ist. Läuft Nr. 1 Jasminka auf Platz 23, könnte der Computer möglicherweise meinen Nr. 23 Lotta steht auf Platz 1. Nun heißt Jasminka 1001 und Lotta 1023 und die Zuordnung ist eindeutig.
An den Halsbändern und den Unterlagen in Papierform wurde noch nichts geändert, aber mittelfristig sollen die Nummern der Pinnower/Garliner Kühe bei 1001 und die der Boberower bei 2001 anfangen.
Zudem bekamen die Pinnower Kühe die Erkennung über Transponderohrmarken (siehe Post vom 07.05.2015) und brauchen den Halsbandtransponder nicht mehr. Da es im Garliner Melkstand keine Tiererkennung gibt sind die Halsbandtransponder komplett überflüssig geworden und werden bei der Reparatur durch Gewichte ersetzt, dass das Halsband an der Kuh auch in Position bleibt. Zumindest bei den Nummern unter 100 werden dann auch die Ziffern der führenden 10 mit aufgezogen.
So hängen die Halsbänder in Garlin dann bereit um an Erstkalbskühe vergeben zur werden:
Benjamin
Samstag, 25. Juli 2015
2. Milchtank
- zur Übersicht der Melkhausbau-Serie -> hier -
Ein Foto vom Melkhaus nachdem der zweite Milchtank aufgestellt wurde (siehe Post vom 13.07.2015). Ein Durchbruch zur Milchkammer wurde noch nicht gemacht, da der andere Tank drinnen aktuell noch ausreicht.
Benjamin

























