In letzter Zeit gab es keine Artikel im Kuhblog, denn ich war in Portugal und Spanien im Urlaub zur totalen Sonnenfinsternis.
Über zwei partielle Sonnenfinsternisse habe ich bereits im Kuhblog geschrieben. Siehe Posts vom 20.03.2015 und 10.06.2021.
Da das die einzige totale Sonnenfinsternis ist, die man seit längerer Zeit und auch für längere Zeit in von Deutschland aus erreichbarer Entfernung sehen konnte bin ich mit meinem Vater zusammen in den Nordosten Portugals gefahren.
Waren dann zur eigentlichen Sonnenfinsternis in Spanien. Auf der Autobahn nach Nordosten gefahren bis die Landschaft flach genug war für eine gute Sicht auf die um halb neun schon tiefstehende Sonne. Wobei die tiefstehende Sonne den großen Vorteil hat, dass man nicht nach oben schauen muss sondern es bequem auf Augenhöhe stattfindet.
Da steht man dann auf einem staubigen Feldweg in Spanien:
Zur Sonnenfinsternis 1999 waren wir im Elsass gewesen, direkt an der deutschen Grenze. Da es im entscheidenden Moment bewölkt war, hatten wir die eigentliche totale Sonnenfinsternis nicht gesehen, aber trotzdem die eindrucksvollen Effekte außen rum: Es wurde dunkel, kälter, Wind kam auf und die Vögel verstummten.
Jetzt eine totale Sonnenfinsternis komplett bei perfekten Bedingungen zu sehen war ein großartiges Erlebnis. Es mögen wirklich abgedroschene Floskeln sein, aber "Muss man gesehen haben" und "nicht in Worte zu fassen" trifft es gut. Nicht schwarz-weiß wie auf Fotos sondern 3D, live und in Farbe. Es wurde auch dunkel, aber bei 36 °C abends weder kalt noch windig.
Wie schon 2021 durch die Schutzbrille fotografiert die Stadien der Verdunkelung. Wobei das Foto der beginnenden totalen Verfinsterung direkt fotografiert ist, da die Sonne nicht mehr geblendet hat. Von der Corona selbst habe ich kein Foto, weil das viel zu aufregend war um Zeit für Fotografieren zu verschwenden:
Benjamin
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